Angesichts der veränderten Bedarfe der Steuerpflichtigen hinsichtlich Beratung und Antragsstellung stellen Brandenburgs Finanzämter ihren Service für die Steuerpflichtigen mehr und mehr um. Während die digitalen Angebote seit Jahren stetig an Bedeutung gewinnen und vor diesem Hintergrund umfassend ausgebaut werden, bereiten die Finanzämter aktuell auch ein neues Präsenzangebot vor.
Im Rahmen des Formats „Finanzamt vor Ort: Digitale Teilhabe und Alterseinkünfte“ wollen die Finanzämter in verschiedenen Kommunen im ganzen Land Brandenburg Veranstaltungen anbieten, die sich vor allem an Steuerpflichtige mit Alterseinkünften wie Renten und Pensionen richten. Ein wesentliches Ziel dieses Formates ist es, Bürgerinnen und Bürger vor Ort über die Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation mit der Steuerverwaltung zu informieren. Finanzminister Daniel Keller betont: „Die Finanzämter sollen zukünftig im direkten Austausch vor Ort beraten, welche Vorteile die sichere elektronische Kommunikation bietet und welche Unterstützungsangebote bestehen. So wollen wir bestehende Hemmschwellen abbauen und die digitale Teilhabe konkret stärken.“
Brandenburgs Finanzminister verwies darauf, dass Auftaktveranstaltungen mit interessierten Kommunen noch in diesem Jahr als Videokonferenzen stattfinden sollen. Präsenzveranstaltungen für die Steuerpflichtigen vor Ort sind ab Januar 2027 vorgesehen. Geplant ist, dass jedes der 13 Finanzämter in Brandenburg mit den Kommunen in dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich kooperiert, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Die konkrete Organisation wird derzeit mit den Kommunen abgestimmt.
Finanzminister Keller verwies mit dem Blick auf den tiefgreifenden Wandel des Nutzungsverhaltens der Steuerpflichtigen darauf, dass heute immer mehr steuerliche Anliegen elektronisch erledigt werden. „Rund 80 Prozent der Steuerpflichtigen geben ihre Einkommensteuererklärung inzwischen elektronisch ab. Viele Menschen erwarten heute, ihre Verwaltung unabhängig von Öffnungszeiten, ohne Anfahrtswege und sicher auf digitalem Weg erreichen zu können“, unterstrich Keller. Darauf stelle sich die Steuerverwaltung seit Jahren ein. Mit dem Online- Finanzamt ELSTER und dessen Schnittstellen zu den verschiedenen Steuersoftware- Produkten können nicht nur die Steuererklärungen digital eingereicht werden, sondern auch Schreiben, Mitteilungen und Belege an das Finanzamt übermittelt werden.
„Doch die Digitalisierung gelingt nicht allein dadurch, dass man digitale Angebote bereitstellt. Sie gelingt nur dann, wenn Menschen diese Angebote verstehen, ihnen vertrauen und sie im Alltag selbstständig nutzen können“, erläuterte Keller weiter. Gerade Bürgerinnen und Bürger, die Alterseinkünfte beziehen, würden die elektronischen Angebote der Steuerverwaltung bisher noch zurückhaltender nutzen. Häufig bestünden keine grundsätzlichen Vorbehalte, sondern Unsicherheiten im Umgang mit digitalen Verfahren. „Genau hier wollen wir ansetzen. An diesen Personenkreis soll sich das neue Beratungsformat richten“, so Keller.
Mit dem neuen Angebot können die Brandenburgerinnen und Brandenburger künftig erfahren, wie Steuerangelegenheiten digital erledigt werden können. Auf Basis des Angebotes soll geprüft werden, ob perspektivisch auch andere Serviceangebote unterbreitet werden können.
Die neuen Serviceangebote bieten auch eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürgern, welche die bisherigen Service- und Informationsstellen Finsterwalde, Fürstenwalde und Pritzwalk bzw. die Vor-Ort-Services in Neuruppin und Perleberg genutzt haben. Das damalige Ministerium der Finanzen und für Europa hatte Anfang des Jahres beschlossen, die Service- und Informationsstellen sowie den Vor-Ort-Services im Laufe des Jahres 2026 zu schließen.
Hintergrund:
Vorausgefüllte Steuererklärung
Im Onlineportal der Steuerverwaltung ELSTER oder mit einem anderen Softwareprodukt kann die Funktion der vorausgefüllten Steuererklärung genutzt werden. Hierbei werden die dem Finanzamt vorliegenden Daten, wie Lohnsteuerbescheinigungen oder Rentenbezugsmitteilung automatisch an den richtigen Stellen übernommen. Mehr Informationen unter elster.de
Vereinfachte Steuererklärungen online
Für ledige, kinderlose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (einfachelsterplus.de) sowie Bezieherinnen und Bezieher von Alterseinkünften (einfach.elster.de) bietet die Steuerverwaltung zudem vereinfachte elektronische Steuererklärungen an. Hierbei werden Steuerpflichtige durch eine nutzerfreundliche Gestaltung durch die Steuererklärung geführt.
Mithilfe der Fördermittel, die sich aus etwa 2,9 Mio. Euro EFRE-Mittel (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und 1 Mio. Euro aus dem Stadtentwicklungsfonds (SEF) zusammensetzen, sollen die Bauabschnitte 1 und 4 mit Gesamtkosten von ca. 5 Mio. Euro realisiert werden.
Der 1. Bauabschnitt von der Bastion bis einschließlich Springbrunnen soll von Juni 2027 bis Mai 2028 umgesetzt werden. Er umfasst folgende Arbeiten:
- Sanierung der Bastion einschließlich Errichtung Rampe
- Sanierung Seemannpavillon
- Sanierung Springbrunnen und Ergänzung mit interaktiven Nebelanlagen
- Sanierung der Wege
- Anlage einer Fläche für mobile Gastronomie
- Aufwertung der Wiesen- und Rasenflächen
- Ergänzung von Bäumen und Sträuchern
- Erneuerung der Ausstattungselemente (Bänke, Papierkörbe, Beleuchtung)
Der 4. Bauabschnitt betrifft die Treppe vom Festplatz und den Festplatz selbst. Im Zeitraum von März 2028 bis Juni 2029 sollen folgende Arbeiten realisiert werden:
- Errichtung Hangtreppe als Verbindung Festplatz mit Stadtpark
- Anlagen von Terrassen im Hangbereich mit Sport- und Ruhemöglichkeiten (Calisthenics-Geräte)
- Errichtung von Pergolen im Bereich des Spielplatzes
- Teilweise Umgestaltung Festplatz zu Roller- und Fahrradübungstrecke
- Errichtung Bolzplatz mit Basketball
- Ergänzung von Bäumen
- Ergänzung von Sitzmöglichkeiten
Die Bauabschnitte 2 und 3 werden mit Hilfe von KoMoNa-Mitteln (Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen) umgesetzt und betreffen im Stadtpark den Bereich Staudenbeet bis Deutsche Kriegsgräberstätte sowie die Treppenanlagen an der Bahnhofstraße.
Am 7. Oktober 2026 gab es für Spremberg einen Fördermittelbescheid von knapp 3,9 Mio. Euro für das Projekt „Aufwertung des Spremberger Landschaftspark Georgenberg“. Überreicht wurde der symbolische Scheck von Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL), im Spremberger Stadtpark im Bereich des Seemannpavillons und des Kupferschalenbrunnens.
Musikalisch umrahmt wurde die Übergabe des Fördermittelbescheides von Kindern der Kindertagestätte Abenteuerland.

Wer schon einmal mit einem Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs war, kennt das:
Eine einzige Treppenstufe kann ein unüberwindbares Hindernis sein. Ohne helfende
Hände geht es oft nicht weiter.
Damit bei uns niemand zurückbleibt, haben wir barrierefrei umgedacht! Ab sofort ist das
Außengelände des Archäotechnischen Zentrums Welzow komplett mühelos zugänglich.
Dank unserer neuen Rampe rollen Sie ab sofort nicht nur problemlos durch die Ausstellung,
sondern ganz selbstständig und barrierefrei direkt auf das Aktivgelände und in den Kräuter-
und Epochengarten, wo es viel zu entdecken gibt. Der freie Zugang gilt übrigens auch für
die angebotenen Kurse und Veranstaltungen im Außenbereich, die ab sofort für
Jedermann buchbar sind.

Am 17. September 2026 bekam das atz ganz offiziell innerhalb des Netzwerktreffens vom
Tourismusverband Lausitzer Seenland in der Energiefabrik Knappenrode neben vielen
anderen Einrichtungen das Zertifikat „Barrierefreiheit geprüft“ überreicht und darf sich
ab sofort mit der entsprechenden Tafel schmücken.
Foto: Fenja Girgzdis
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Noch bis 30. Oktober nimmt die FreiwilligenAgentur (FwA) Spremberg Vorschläge zur Würdigung von ehrenamtlich engagierten Menschen entgegen. Gemeldet werden sollten sie bitte per Post an die FreiwilligenAgentur Spremberg, Georgenstraße 37, 03130 Spremberg.
Wichtig sind der Name und die Adresse sowie eine kurze Begründung für die öffentliche Wertschätzung. Mit Unterstützung der Stadt Spremberg sowie vieler Unternehmen organisiert die FwA alljährlich eine Festveranstaltung am Internationalen Tag des Ehrenamtes, dem 5. Dezember.
Auf Vorschlag von sozialen Vereinen, Verbänden, Institutionen, Kirchen, Ortsvorstehern und Einzelpersonen werden die freiwillig Engagierten stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen in Spremberg und den Ortsteilen eingeladen. Sie spenden unermüdlich ihre freie Zeit für andere, ohne einen materiellen Lohn dafür zu erwarten.
Der Internationale Tag des Ehrenamtes ist eine gute Gelegenheit, ihnen Danke zu sagen: von Nachbar zu Nachbar, im Verein, in der Kirche, im Projekt. Die Festveranstaltung zum Ehrenamtstag findet am Vormittag des 5. Dezembers in der Gaststätte „Zur Schilfhütte“ in Spremberg/Weskow statt.
Heute fiel der Startschuss für die 44. Spielrunde des renommierten
Planspiels Börse.
Seit über vier Jahrzehnten ist dieses Börsenlernspiel eine feste Größe in der Finanzbildung.
Von den allgemein- und berufsbildenden Schulen aus Cottbus und dem
Spree-Neiße-Kreis haben sich bereits 196 Teams mit mehr als 270
Jugendlichen registriert
Jeder kann sich noch bis zur Spielmitte
am 11. November 2026 über seine Schule oder die Sparkasse
anmelden und in das Spiel einsteigen. Spielende ist nach 17 Wochen am 25. Januar 2027.
Die Sparkasse Spree-Neiße nimmt an dem europaweiten Börsenspiel
seit vielen Jahren teil. Die erfolgreichen Nachwuchsbroker aus
Cottbus und Spree-Neiße-Kreis konnten bereits einige Siege im
Bundesland Brandenburg erringen.
„Für uns ist es wichtig, junge Menschen frühzeitig beim Aufbau von
Finanzwissen zu unterstützen und ihnen damit Orientierung für
einen verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit
ihren finanziellen Möglichkeiten zu geben“, erklärt Ralf Braun,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Spree-Neiße. „Das Planspiel
Börse verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen
und macht komplexe Zusammenhänge verständlich. Gleichzeitig
lernen die Jugendlichen, Entscheidungen bewusst zu treffen und
deren Auswirkungen einzuschätzen.“
Online Game Play
Das Planspiel Börse bietet ein vollständig digitales und interaktives
Lernerlebnis, das flexibel von zu Hause, in der Schule oder unterwegs
genutzt werden kann. Mit der mobilen App (verfügbar für iOS und
Android) oder einer Webversion erhalten alle Teilnehmenden je ein
Wettbewerbs- und ein Trainingsdepot mit jeweils 50.000 Euro
virtuellem Startkapital. Es gibt eine breite Auswahl an Wertpapieren,
die fiktiv, aber zu realen Kursen der Börse Stuttgart, im Spiel
gehandelt werden. Diese risikofreie Umgebung ermöglicht es, ohne
finanziellen Druck praktische Erfahrungen an den Finanzmärkten zu
sammeln und unterschiedliche Anlagestrategien zu erproben.
Mitspielen lohnt sich
Die Sparkasse Spree-Neiße ehrt die erfolgreichsten Börsianer mit
Geld- und Sachpreisen sowie die Schule mit der besten Spielgruppe
mit einem Wanderpokal. Das Sieger-Team aus dem Bundesland
Brandenburg kann sich auf eine 4-Tages-Reise nach London freuen.
Die bundesweit Bestplatzierten werden zur Preisverleihung im Juni
2027 nach Berlin eingeladen, die europäischen Sieger erleben eine
feierliche Preisverleihung im April 2027 in Brüssel.
Sprremberg, 1.Oktober 2026












Neue Fahrpreise im VBB zum 1. Januar 2027
VBB passt Tarife an – steigende Kosten belasten den ÖPNV
Ein leistungsfähiger und verlässlicher ÖPNV braucht eine stabile finanzielle Grundlage. Deshalb werden die VBB-Tarife zum 1. Januar 2027 um durchschnittlich 3,72 Prozent angepasst.
Das Einzelticket Berlin AB bleibt dabei preisstabil. Um das bestehende Verkehrsangebot auch künftig sichern zu können, ist eine Anpassung der Fahrpreise im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) notwendig.
Die Rahmenbedingungen für die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs bleiben herausfordernd. Vor diesem Hintergrund ist eine Anpassung der VBB-Tarife um 3,72 % zum kommenden Jahr erforderlich. Der VBB entwickelt seinen Tarif angemessen weiter, um ein verlässliches, leistungsfähiges und attraktives ÖPNV-Angebot auch künftig sicherzustellen.
Mit der Tarifanpassung reagiert der VBB auf die weiterhin hohen Kosten im öffentlichen Personennahverkehr. Insbesondere die Entwicklung der Inflationsrate sowie die notwendigen Investitionen in Fahrzeuge, Infrastruktur und einen modernen und leistungsfähigen ÖPNV stellen die Verkehrsunternehmen vor große finanzielle Herausforderungen.
Bei dieser Tarifanpassung wurde darauf geachtet, die Auswirkungen für die Fahrgäste möglichst ausgewogen zu gestalten. Mit der moderaten Anpassung um durchschnittlich 3,72 Prozent und der Preisstabilität beim Einzelticket in Berlin, Cottbus, Frankfurt (O) und Brandenburg a.d.H. AB zielt der VBB darauf ab, die bestehenden ÖPNV-Angebote aufrechtzuerhalten und dabei die zusätzlichen Belastungen für die Fahrgäste so weit wie möglich zu begrenzen.
Gleichzeitig reichen die Fahrgeldeinnahmen allein nicht aus, um die steigenden Kosten des ÖPNV auszugleichen. Ein großer Teil der Finanzierung wird weiterhin durch Bund und Länder getragen. Angesichts der angespannten öffentlichen Haushalte ist es umso wichtiger, die Finanzierung des bestehenden Verkehrsangebots auf mehrere Säulen zu stützen. Weiterhin besteht seitens der Länder die Aufforderung an den Bund, die mit dem Koalitionsvertrag angekündigte Erhöhung der Regionalisierungsmittel zügig umzusetzen, um die wirtschaftliche Grundlage des ÖPNV zu sichern und das umfangreiche Verkehrsangebot in Berlin und Brandenburg auch künftig aufrechterhalten zu können.
Grundlage für die Anpassung ist das VBB-Tarifentwicklungs-verfahren. Der VBB-Tarifindex berücksichtigt die Entwicklung relevanter Kostenfaktoren wie Lebenshaltung, Strom und Kraftstoff über einen Zeitraum von 60 Monaten. Auf dieser Grundlage wurde die notwendige Anpassung der Fahrpreise ermittelt.
Einzelne Fahrpreisänderungen
Der Einzelfahrausweis Berlin AB kostet weiterhin 4,00 Euro. Mit einem Preis von 3,30 Euro pro Fahrt bleibt die 4-Fahrten-Karte Berlin AB (künftig 13,20 Euro) auch weiterhin eine günstige Alternative für Gelegenheitsfahrer*innen. Der Preis für eine Kurzstrecke in Berlin erhöht sich von 2,80 Euro auf 2,90 Euro. Der Preis für den Einzelfahrausweis Berlin ABC steigt auf 5,20 Euro. In Potsdam steigt der Einzelfahrschein AB auf 3,10 Euro um 10 Cent.
Die Einzelfahrausweise AB in den kreisfreien Städten Brandenburg a. d. H., Frankfurt (Oder) und Cottbus hingegen werden nicht teurer und kosten weiterhin 2,70 Euro. Auch die 4-Fahrten-Karten bleiben hier preisstabil. Alle neuen Fahrpreise sind unterhttps://www.vbb.de/tickets/ abrufbar.
Alte Fahrausweise weiter nutzen
Im Jahr 2026 erworbene Fahrausweise mit Datumsangabe behalten ihre Gültigkeit im Rahmen der angegebenen zeitlichen Gültigkeit auf dem Fahrausweis. Fahrausweise zur Entwertung, die im Voraus erworben wurden und deren Preise sich zum 1. Januar 2027 ändern (z.B. Einzelfahrausweise oder Abschnitte der 4-Fahrten-Karte), behalten noch bis zum 30. Juni 2027 ihre Gültigkeit oder können zur Erstattung beim ausstellenden Verkehrsunternehmen eingereicht werden. Entwertungsbedürftige Fahrausweise, deren Preise sich nicht ändern, behalten ihre Gültigkeit.