Heute fiel der Startschuss für die 44. Spielrunde des renommierten
Planspiels Börse.
Seit über vier Jahrzehnten ist dieses Börsenlernspiel eine feste Größe in der Finanzbildung.
Von den allgemein- und berufsbildenden Schulen aus Cottbus und dem
Spree-Neiße-Kreis haben sich bereits 196 Teams mit mehr als 270
Jugendlichen registriert
Jeder kann sich noch bis zur Spielmitte
am 11. November 2026 über seine Schule oder die Sparkasse
anmelden und in das Spiel einsteigen. Spielende ist nach 17 Wochen am 25. Januar 2027.
Die Sparkasse Spree-Neiße nimmt an dem europaweiten Börsenspiel
seit vielen Jahren teil. Die erfolgreichen Nachwuchsbroker aus
Cottbus und Spree-Neiße-Kreis konnten bereits einige Siege im
Bundesland Brandenburg erringen.
„Für uns ist es wichtig, junge Menschen frühzeitig beim Aufbau von
Finanzwissen zu unterstützen und ihnen damit Orientierung für
einen verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit
ihren finanziellen Möglichkeiten zu geben“, erklärt Ralf Braun,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Spree-Neiße. „Das Planspiel
Börse verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen
und macht komplexe Zusammenhänge verständlich. Gleichzeitig
lernen die Jugendlichen, Entscheidungen bewusst zu treffen und
deren Auswirkungen einzuschätzen.“
Online Game Play
Das Planspiel Börse bietet ein vollständig digitales und interaktives
Lernerlebnis, das flexibel von zu Hause, in der Schule oder unterwegs
genutzt werden kann. Mit der mobilen App (verfügbar für iOS und
Android) oder einer Webversion erhalten alle Teilnehmenden je ein
Wettbewerbs- und ein Trainingsdepot mit jeweils 50.000 Euro
virtuellem Startkapital. Es gibt eine breite Auswahl an Wertpapieren,
die fiktiv, aber zu realen Kursen der Börse Stuttgart, im Spiel
gehandelt werden. Diese risikofreie Umgebung ermöglicht es, ohne
finanziellen Druck praktische Erfahrungen an den Finanzmärkten zu
sammeln und unterschiedliche Anlagestrategien zu erproben.
Mitspielen lohnt sich
Die Sparkasse Spree-Neiße ehrt die erfolgreichsten Börsianer mit
Geld- und Sachpreisen sowie die Schule mit der besten Spielgruppe
mit einem Wanderpokal. Das Sieger-Team aus dem Bundesland
Brandenburg kann sich auf eine 4-Tages-Reise nach London freuen.
Die bundesweit Bestplatzierten werden zur Preisverleihung im Juni
2027 nach Berlin eingeladen, die europäischen Sieger erleben eine
feierliche Preisverleihung im April 2027 in Brüssel.
Verbraucherzentrale warnt vor Betrug beim Online-Kauf von Heizöl, Pellets und Kaminholz
Zu Beginn der Heizsaison locken betrügerische Shops mit günstigen Preisen.
Vorkasse und fehlende Anbieterangaben sind Warnsignale.
Das Angebot Fakeshop-Finder hilft bei der Prüfung von Online-Shops.
Geld überwiesen, Brennstoff nicht geliefert
Wie schnell aus einem vermeintlichen Schnäppchen ein teurer Betrugsfall werden kann, zeigt die Beschwerde eines Verbrauchers bei der Verbraucherzentrale Brandenburg: Er bestellte 3.000 Liter Heizöl und überwies dafür, wie vom Anbieter verlangt, eine 50-prozentige Anzahlung in Höhe von rund 1.500 Euro. Zum vereinbarten Liefertermin erschien jedoch kein Lieferant, auch auf weitere Kontaktversuche erfolgte keine Reaktion.
Fakeshops locken mit günstigen Angeboten
Gerade zum Beginn der Heizsaison suchen viele Haushalte nach günstigen Angeboten. Betrügerische Shops nutzen dies aus und werben mit Preisen deutlich unter dem Marktniveau. „Die Internetseiten wirken dabei häufig professionell“, berichtet Daniela Hofmann von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Verbraucher:innen sollten jedoch genau hinschauen. Günstige Preise sind ein Warnsignal – aber nicht das einzige. Ein weiteres besteht im Zusammenhang mit der Zahlung: wenn Kund:innen nur per Vorkasse bezahlen können. „Teilweise streichen unseriöse Anbieter sogar eine zunächst angebotene Zahlungsart wie Zahlung bei Lieferung während des Bestellvorgangs oder verlangen plötzlich eine Anzahlung“, so die Expertin.
Weitere Warnsignale erkennen
Verbraucher:innen können auf ein vollständiges Impressum und nachvollziehbare Anbieterangaben achten. Bei der Suche nach Bewertungen wichtig zu wissen: Betrügerische Anbieter verwenden zuweilen bewusst Namen, die denen seriöser Anbieter sehr ähnlich sind oder kopieren diese gänzlich.
Ein Warnsignal ist es auch, wenn Teile der Internetseite in einer anderen Sprache erscheinen. „Eine französische Artikelbeschreibung kann ein Hinweis auf eine hastig erstellte Webseite sein”, so Hofmann.
Fakeshop-Finder nutzen
Guten Schutz bietet der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen. Das kostenlose Online-Tool prüft Internetadressen, auch anhand technischer Details, die für den Laien nicht ohne Weiteres einsehbar sind. Nach Eingabe der Webadresse des Anbieters gibt das Tool eine Einschätzung per Ampelsystem ab: Rot warnt, Gelb empfiehlt eine genauere Prüfung, Grün bedeutet, dass der Shop bislang nicht negativ aufgefallen ist.
„Eine sichere Zahlungsmethode ist aber in jedem Fall ratsam“, so die Expertin.
Individuelle Beratung
Für individuelle Fragen können Verbraucher:innen die Beratung der Verbraucherzentrale Brandenburg in Anspruch nehmen:
Sprremberg, 1.Oktober 2026












Neue Fahrpreise im VBB zum 1. Januar 2027
VBB passt Tarife an – steigende Kosten belasten den ÖPNV
Ein leistungsfähiger und verlässlicher ÖPNV braucht eine stabile finanzielle Grundlage. Deshalb werden die VBB-Tarife zum 1. Januar 2027 um durchschnittlich 3,72 Prozent angepasst.
Das Einzelticket Berlin AB bleibt dabei preisstabil. Um das bestehende Verkehrsangebot auch künftig sichern zu können, ist eine Anpassung der Fahrpreise im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) notwendig.
Die Rahmenbedingungen für die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs bleiben herausfordernd. Vor diesem Hintergrund ist eine Anpassung der VBB-Tarife um 3,72 % zum kommenden Jahr erforderlich. Der VBB entwickelt seinen Tarif angemessen weiter, um ein verlässliches, leistungsfähiges und attraktives ÖPNV-Angebot auch künftig sicherzustellen.
Mit der Tarifanpassung reagiert der VBB auf die weiterhin hohen Kosten im öffentlichen Personennahverkehr. Insbesondere die Entwicklung der Inflationsrate sowie die notwendigen Investitionen in Fahrzeuge, Infrastruktur und einen modernen und leistungsfähigen ÖPNV stellen die Verkehrsunternehmen vor große finanzielle Herausforderungen.
Bei dieser Tarifanpassung wurde darauf geachtet, die Auswirkungen für die Fahrgäste möglichst ausgewogen zu gestalten. Mit der moderaten Anpassung um durchschnittlich 3,72 Prozent und der Preisstabilität beim Einzelticket in Berlin, Cottbus, Frankfurt (O) und Brandenburg a.d.H. AB zielt der VBB darauf ab, die bestehenden ÖPNV-Angebote aufrechtzuerhalten und dabei die zusätzlichen Belastungen für die Fahrgäste so weit wie möglich zu begrenzen.
Gleichzeitig reichen die Fahrgeldeinnahmen allein nicht aus, um die steigenden Kosten des ÖPNV auszugleichen. Ein großer Teil der Finanzierung wird weiterhin durch Bund und Länder getragen. Angesichts der angespannten öffentlichen Haushalte ist es umso wichtiger, die Finanzierung des bestehenden Verkehrsangebots auf mehrere Säulen zu stützen. Weiterhin besteht seitens der Länder die Aufforderung an den Bund, die mit dem Koalitionsvertrag angekündigte Erhöhung der Regionalisierungsmittel zügig umzusetzen, um die wirtschaftliche Grundlage des ÖPNV zu sichern und das umfangreiche Verkehrsangebot in Berlin und Brandenburg auch künftig aufrechterhalten zu können.
Grundlage für die Anpassung ist das VBB-Tarifentwicklungs-verfahren. Der VBB-Tarifindex berücksichtigt die Entwicklung relevanter Kostenfaktoren wie Lebenshaltung, Strom und Kraftstoff über einen Zeitraum von 60 Monaten. Auf dieser Grundlage wurde die notwendige Anpassung der Fahrpreise ermittelt.
Einzelne Fahrpreisänderungen
Der Einzelfahrausweis Berlin AB kostet weiterhin 4,00 Euro. Mit einem Preis von 3,30 Euro pro Fahrt bleibt die 4-Fahrten-Karte Berlin AB (künftig 13,20 Euro) auch weiterhin eine günstige Alternative für Gelegenheitsfahrer*innen. Der Preis für eine Kurzstrecke in Berlin erhöht sich von 2,80 Euro auf 2,90 Euro. Der Preis für den Einzelfahrausweis Berlin ABC steigt auf 5,20 Euro. In Potsdam steigt der Einzelfahrschein AB auf 3,10 Euro um 10 Cent.
Die Einzelfahrausweise AB in den kreisfreien Städten Brandenburg a. d. H., Frankfurt (Oder) und Cottbus hingegen werden nicht teurer und kosten weiterhin 2,70 Euro. Auch die 4-Fahrten-Karten bleiben hier preisstabil. Alle neuen Fahrpreise sind unterhttps://www.vbb.de/tickets/ abrufbar.
Alte Fahrausweise weiter nutzen
Im Jahr 2026 erworbene Fahrausweise mit Datumsangabe behalten ihre Gültigkeit im Rahmen der angegebenen zeitlichen Gültigkeit auf dem Fahrausweis. Fahrausweise zur Entwertung, die im Voraus erworben wurden und deren Preise sich zum 1. Januar 2027 ändern (z.B. Einzelfahrausweise oder Abschnitte der 4-Fahrten-Karte), behalten noch bis zum 30. Juni 2027 ihre Gültigkeit oder können zur Erstattung beim ausstellenden Verkehrsunternehmen eingereicht werden. Entwertungsbedürftige Fahrausweise, deren Preise sich nicht ändern, behalten ihre Gültigkeit.
Das neue Schuljahr hat begonnen und auch der Unterricht an der Musik- und Kunstschule „Johann Theodor Römhild“ des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa ist wieder gestartet. In Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) und Spremberg/Grodk sowie den Ausbildungsstützpunkten in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota), Peitz/Picnjo und Schmogrow/Smogorjow wird wieder fleißig musiziert, gemalt und getanzt. Obwohl eine Anmeldung jederzeit möglich ist, sind speziell zum Beginn des Schuljahres die meisten Plätze frei und die Chance auf eine sofortige Aufnahme am Größten. In der Regionalstelle in Spremberg/Grodk gibt es aktuell noch freie Plätze in den Tanzkursen und in der musikalischen Früherziehung für 4- bis 5-Jährige. Sowohl in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) als auch in Spremberg/Grodk gibt es noch Kapazitäten im Fach Gesang (Rock/Pop/Jazz) sowie in den Kunstkursen. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters und umfasst beinahe alle Instrumente sowie Gesang, Tanz, Malerei und Grafik.
Für die Musikschülerinnen und Musikschüler gibt es über den Instrumentalunterricht hinaus mehrere Ensembles in denen sie mitwirken können.
Weitere Informationen zum Ausbildungsangebot und die Aufnahmebedingungen an der Musik- und Kunstschule gibt es auf der Internetseite www.musikschule-spn.de oder werden telefonisch unter 03562 7770 (Standort in Forst) oder unter 03563 59334012 (Standort Spremberg/Grodk) mitgeteilt.