Amtliches

23.01.2026 | Polizeibericht vom Freitag, 23.01.2026

0371.    Polizeidirektion Süd, Wasserschutzpolizei:     Der anhaltende Frost der letzten Tage hat die Gewässer zunehmend mit einer Eisschicht überzogen. Die Wasserschutzpolizei der Direktion Süd warnt jedoch ausdrücklich vor dem Betreten der Eisflächen und bittet die Eltern, ihre Kinder sehr deutlich vor den damit verbundenen Gefahren zu warnen. Es besteht Lebensgefahr, die leider in jedem Jahr auch von Erwachsenen unterschätzt wird, was zu Unfällen führt! Die Eisstärken können sehr unterschiedlich sein, sie hängen zum Beispiel vom Gewässer, von möglichen Strömungen oder Sonneneinstrahlungen und von der Beschaffenheit des Eises ab. Einmal eingebrochen, kann sich ein Mensch in der Regel maximal nur ca. drei Minuten über Wasser halten, dann verlassen ihn die Kräfte und er ist ohne sofortige und professionelle Hilfe verloren.

 

Hinweise der Wasserschutzpolizei:

 

-          In Brandenburg werden keine natürlichen Eisflächen zum Betreten freigegeben.

-          Ein Betreten der Eisflächen erfolgt immer auf eigene Gefahr.

-          Nutzen Sie möglichst Kunsteisflächen.

-          Betreten Sie das Eis nur, wenn die Eisdicke auch bekannt ist.

-          Verlassen Sie das Eis sofort, wenn es knackt oder knistert, Gruppen auf dem Eis sind dann sofort aufzulösen

-          Besondere Vorsicht ist an Brückenpfeilern, unter Brücken, an Stegen, am Schilf geboten.

-          Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt! Das gilt auch für die beliebten Schlittenfahrten an den Ufern und Böschungen neben Gewässern.

-          Meiden Sie Eisflächen auf fließenden Gewässern!

-          Halten Sie sich von Fahrrinnen und aufgebrochenem Eis fern.

-          Eis sollte nicht bei Dunkelheit oder schlechter Sicht betreten werden.

-          Betreten Sie Eisflächen nie allein (z.B. zweite Person am Ufer zur Beobachtung) oder an abgelegenen, nicht einzusehenden Stellen, um im Notfall Hilfe zu bekommen.

-          Üben Sie mit Kindern die Notrufnummern 110 und 112!

 

Sollten Personen eingebrochen sein, ist eine Rettung sorgfältig vorzubereiten, unüberlegte Handlungen führen zu einer zusätzlichen Gefährdung der Retter.

Alarmieren Sie als erstes die Feuerwehr (112) oder die Polizei (110) bevor Sie eigene Rettungsversuche unternehmen (Zeitfaktor). 

Versuchen Sie eine Rettung möglichst vom Ufer aus mit einem langen Seil/ Rettungsring, einer Stange oder Leiter. Auf dem Eis legen Sie sich flach auf das Eis und verteilen Ihr Gewicht so auf eine möglichst große Fläche. Nutzen Sie dazu z.B. auch eine Leiter. Meiden Sie die unmittelbare Einbruchsstelle, dort ist das Eis sehr brüchig. Sichern Sie sich bei Rettungsversuchen möglichst selbst mit einer Leine.

 

Wir wollen, dass Sie auch auf und am Wasser sicher leben!

Ihre Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion Süd

Hafenstraße 18, 15711 Königs Wusterhausen

Tel.: 0355- 4937- 2604

 

 

Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße:

 

0372.    Cottbus:                                                          Ein Vorfahrtfehler war der Grund, warum am Donnerstag gegen 14:45 Uhr in der Ewald-Müller- Ecke Clara-Zetkin-Straße zwei Autos zusammengestoßen sind. Die Fahrerin eines beteiligten KIA wurde zur Abklärung ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der „Ceed“ war ebenso wie der TOYOTA nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehr musste auslaufende Flüssigkeiten binden. Dadurch kam es bis etwa 16:15 Uhr zu Verkehrseinschränkungen auf der Kreuzung

 

0373.    Cottbus:                                                          Auf einem Parkplatz in der Gerhart-Hauptmann-Straße hat sich am Donnerstag kurz nach 14:45 Uhr ein abgestellter BMW selbstständig gemacht und rollte in einen parkenden FORD. Verletzt wurde niemand und der Sachschaden hielt sich in Grenzen, die Beamten belehrten den Fahrer des „3er“, künftig die Handbremse anzuziehen.

 

0374.    LK SPN, Babow:                                             An der Feuerwehr ist am Donnerstag ein PKW OPEL von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Der Fahrer gab an, dass er etwas auf der Straße ausweichen wollte. Er wurde zur Abklärung seiner Verletzungen rettungsdienstlich behandelt. Sein „Astra“ war ein Fall für den Abschleppdienst. Die Sachschäden summierten sich auf rund 10.000 Euro.

 

0375.    LK SPN, Laubsdorf:                                        Ein Anwohner an der Heideschenke musste am Donnerstag kurz nach 21:30 Uhr feststellen, dass offenbar ein Auto durch seinen Vorgarten gefahren war. Dabei wurden der Zaun, die Hecke und auch ein Baum gerammt. Die Beamten fanden vor Ort diverse Autoteile des Verursachers, die nun in die weiterführenden Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht einfließen.

 

0376.    LK SPN, Peitz:                                                Ein Anwohner Am Bahnhof rief Donnerstagmittag die Polizei, weil jemand gegen seinen Zaun gefahren war. Der noch Unbekannte hatte dabei einen Schaden von mehreren tausend Euro und Fahrzeugteile hinterlassen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen der Verkehrsunfallflucht eingeleitet.

 

0377.    LK SPN, Welzow:                                            Die Polizei wurde am Donnerstag kurz nach 13:30 Uhr in einer Gartenkolonie An der Aue gerufen. Unbekannte waren dort in eine Laube eingedrungen und hatten Werkzeug gestohlen, so dass ein Schaden von mehreren tausend Euro entstand. Am Freitagmorgen hatten die Beamten ebenfalls An der Aue Einbrüche aufzunehmen. Hier waren Unbekannte gleich auf zwei Grundstücken zu Gange und hatten jeweils ebenfalls Werkzeug entwendet. In allen Fällen ermittelt nun die Kriminalpolizei.

 

0378.    LK SPN, Forst:                                                Ein Vorfahrtfehler war der Grund, warum am Freitag im Kreisverkehr der Spremberger Straße zwei Autos zusammengestoßen sind. Verletzt wurde niemand und beide VW konnten nach der Unfallaufnahme die Fahrt fortsetzen. Der entstandene Gesamtschaden wurde vor Ort auf etwa 4.000 Euro geschätzt.

 

0379.    Cottbus, BAB 15:                                            Durch Beamte der Bundespolizei wurde die Autobahnpolizei am Donnerstag gegen 16:30 Uhr über einen Falschfahrer mit einem PKW MITSUBISHI auf der BAB 15 zwischen Vetschau und der Grenze informiert. Gleichzeitig war die Anschlussstelle Cottbus-West in Fahrtrichtung Berlin durch einen weiteren Funkwagen voll gesperrt worden, um den Verkehr in diesem Abschnitt zu reduzieren. Dennoch kam es zu dieser Zeit bereits zu einem ersten Auffahrunfall unweit des Rastplatzes Eichower Fließ, wo nach einer Gefahrenbremsung ein PKW VW und ein SKODA zusammenstießen. Verletzt wurde hier niemand und die Autos blieben trotz vierstelliger Sachschäden fahrbereit. Der Fahrer des MITSUBISHI setzte seine Tour fort und kollidierte seitlich mit einem VW Crafter, was weitere Sachschäden zur Folge hatte. Im Bereich der einspurigen Autobahnbaustelle unweit der Ausfahrt Roggosen konnte der Falschfahrer schließlich gestoppt und von der Autobahn begleitet werden. Der 88-jährige Fahrer wurde ambulant im Rettungswagen versorgt, blieb aber äußerlich unverletzt. An dem Einsatz waren insgesamt vier Funkwagen der Bundes- und Landespolizei beteiligt, verletzt wurde niemand. Um 17:00 Uhr konnten die Verkehrswarnmeldung und die Sperrung der Autobahn aufgehoben werden. Weiterführende Ermittlungen zu den Ursachen des Fahrens in die falsche Richtung dauern bis zur Stunde an. 

 

 

Polizeiinspektion Dahme-Spreewald:

 

0380.    LK DS, Eichwalde:                                           Zur Unfallaufnahme in der Uhlandallee war die Polizei am Donnerstag kurz nach 15:30 Uhr gefragt. Nach einer Unaufmerksamkeit beim Rückwärtsfahren waren ein VW-Multivan und ein PKW HONDA aneinandergeraten, was Sachschäden von rund 3.000 Euro zur Folge hatte. Dennoch blieben die Autos fahrbereit und die Insassen unverletzt.

 

0381.    LK DS, Wildau:                                                Der Fahrer eines PKW SEAT rief am Donnerstag kurz vor 18:30 Uhr die Polizei, da er auf der Bundesstraße 179 einen Verkehrsunfall hatte. Im Bereich der Kreuzung zur Autobahnauffahrt war er mit dem Auto von der Straße abgekommen und gegen den Mast der Kreuzungsampel gestoßen. Verletzt wurde niemand, aber das Fahrzeug war mit Schäden von mehr als 10.000 Euro ein Fall für den Abschleppdienst.

 

0382.    LK DS, Lübben:                                               Das Sicherheitspersonal des Einkaufszentrums in der Postbautenstraße rief am Donnerstag kurz vor 17:00 Uhr die Polizei, da dort drei Ladendiebe auf frischer Tat gestellt worden waren. Während zwei Beteiligte das Umfeld beobachteten, sicherten sie den Diebstahl von Zigaretten im Wert von mehreren hundert Euro durch den dritten Täter ab. Beim Eintreffen der Polizei wurden die drei Männer im Alter zwischen 24 und 43 Jahren zunächst in Gewahrsam genommen, um zweifelsfrei ihre Identitäten zu klären, gleichzeitig wurden Spuren und Beweismittel gesichert. In den nun eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes eines Bandendiebstahls wurden die nunmehr Beschuldigten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern bis zur Stunde an.

 

0383.    LK DS, Wildau:                                                 Die Missachtung der Vorfahrtsregelung in der Bergstraße war am Freitagvormittag die Ursache eines Verkehrsunfalls. Wie der Polizei kurz vor 09:00 Uhr gemeldet wurde, waren ein PKW TOYOTA und ein MERCEDES kollidiert, was mit Sachschäden von geschätzten 3.000 Euro endete. Verletzt wurde niemand, aber die „B-Klasse“ war anschließend nicht mehr fahrbereit.

                                     

 

Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz:

 

0384.    LK OSL, Senftenberg:                                     Am Donnerstagmittag kam es in der Bahnhofstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW AUDI und einem PKW OPEL, infolgedessen der OPEL nicht mehr weiterfahren konnte.

Es entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von 5.000 Euro, verletzt wurde niemand.

Zeitgleich kam es in der Adolf-Hennecke-Straße ebenfalls zu einem Verkehrsunfall, diesmal zwischen einem PKW MERCEDES und wieder einem PKW OPEL. Die Beifahrerin des OPEL wurde durch Rettungskräfte vor Ort untersucht, es konnten aber keine Verletzungen festgestellt werden. Die Fahrzeuge blieben bei einem geschätzten Gesamtsachschaden von 4.000 Euro beide fahrbereit.

 

0385.    LK OSL, Vetschau:                                          Donnerstagmittag kam es in der Kraftwerkstraße zu einem PKW-Diebstahl. Unbekannte Täter hatten einen HONDA entwendet. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungen sowie eine Fahndung nach dem Fahrzeug ein. Inwieweit der PKW-Diebstahl im Zusammenhang mit dem Diebstahl von Autokennzeichen in der Juri-Gagarin-Straße steht, ist derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

 

0386.    LK OSL, Senftenberg:                                      Freitagfrüh kam es auf der Landesstraße 581 Richtung Schwarzbach zu einer Kollision zwischen einem PKW FORD und einem Wildschwein. Dabei wurde das Auto so beschädigt, dass dieses bei einer geschätzten Gesamtschadenshöhe von 10.000 Euro nicht mehr weiterfahren konnte und abgeschleppt werden musste. Das Schwein wurde durch einen Schuss aus der Dienstwaffe durch die Polizei vor Ort von seinen Qualen erlöst.

 

0387.    LK OSL, Schwarzheide:                                  Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 169 am Freitagmorgen zwischen drei PKW (VW, CITROEN, RENAULT) kam es zu einem Gesamtschaden von circa 4.000 Euro. Niemand wurde verletzt und alle Autos blieben fahrbereit.

 

0388.    LK OSL, Senftenberg-Niemtsch:                      Durch die Rettungsleitstelle Lausitz wurde die Polizei am Donnerstag kurz vor 15:30 Uhr über eine gefährdete Person im Senftenberger See informiert. Der Mann war auf Höhe der Straße Zum Schullandheim am Niemtscher Strand beim Schlittschuh-Laufen durch das Eis eingebrochen und hatte um Hilfe gerufen. Zeugen verständigten über den Notruf 112 daraufhin die Feuerwehr. Der eingesetzte Rettungshubschrauber warf eine Rettungsboje ab, an der sich der Mann bis zur Rettung durch die Feuerwehr mit dem Schlauchboot festhalten konnte. Er wurde mit Unterkühlungen ins Krankenhaus verbracht. In diesem Zusammenhang nochmals der Hinweis der Wasserschutzpolizei am Beginn dieses Dokuments.

 

0389.    LK OSL, BAB 13 bei Calau:                             Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei wurden am Freitagmorgen um 08:45 Uhr zu einem Auffahrunfall gerufen, der sich zwischen Calau und Kittlitz ereignet hatte. Ein SCANIA-Sattelzug war auf einen Schilderwagen der Autobahnmeisterei aufgefahren und hatte diesen in den Straßengraben geschoben. Der 50-jährige Sattelzug-Fahrer hatte dabei Verletzungen erlitten, die in einem Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Mit Sachschäden von mehreren tausend Euro mussten beide Fahrzeuge durch Abschleppdienste geborgen werden. Die Autobahn wurde zur Absicherung der Unfallstelle zunächst voll gesperrt, ab kurz vor 10:00 Uhr wurde der Verkehr auf der linken Fahrspur vorbeigeleitet.

 


Polizeiinspektion Elbe-Elster:

 

0390.    LK EE, Bad Liebenwerda:                                Am Donnerstagabend wurde die Polizei in den Nordring gerufen. Hier war ein Mann von seinem eigenen Auto erfasst worden. Nach eigenen Angaben war er bei laufendem Motor ausgestiegen, obwohl noch der Rückwärtsgang eingelegt war. Die Beamten riefen einen Krankenwagen für den Mann und ordneten auch eine Blutprobe an, weil ein Atemalkoholtest beim Fahrer einen Wert von rund anderthalb Promille angezeigt hatte. Zudem beschlagnahmten sie den Führerschein des Mannes. 

 

0391.    LK EE, Schlieben:                                           Am Donnerstagabend stellte ein Mann seinen PKW-Anhänger aufgrund eines technischen Defekts am Fahrbahnrand ab. Als er diesen wieder abholen wollte, musste er feststellen, dass der Fahrzeuganhänger durch unbekannte Täter entwendet worden war. Die hinzugerufenen Polizeibeamten nahmen eine entsprechende Strafanzeige auf und leiteten die Fahndung nach dem Anhänger ein.

 

0392.    LK EE, Falkenberg:                                         Am Donnerstagabend wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Feuer in der Torgauer Straße alarmiert. Ein Holzunterstand in einer Größe von zehn mal zwei Metern war in Brand geraten. Durch die Feuerwehr wurde der Brand gelöscht, aber der Unterstand war nicht mehr zu retten. Verletzt wurde dabei niemand, es entstand aber ein Sachschaden in einer geschätzten Höhe von 500 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

 

0393.    LK EE, Herzberg:                                            Aufgrund eines Vorfahrtfehlers kam es im Kaxdorfer Weg am Donnerstagnachmittag zu einem Unfall zwischen einem PKW VW und einem  SIMSON-Moped. Verletzt wurde niemand, aber es kam zu einem geschätzten Gesamtschaden von 5.000 Euro. Die SIMSON konnte nach dem Unfall nicht mehr weiterfahren.

 

0394.    LK EE, Falkenberg:                                         Am Freitagvormittag wurde in der Herzberger Straße ein PKW VW von der Polizei angehalten und kontrolliert. Der Fahrer war mit dem Auto ohne Kennzeichen unterwegs gewesen. Bei der Kontrolle stellte sich dann heraus, dass der VW gar nicht mehr zugelassen war. Die Beamten leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein und untersagten die Weiterfahrt.

22.01.2026 | Polizeibericht vom Donnerstag, 22.01.2026

20.01.2026 | Polizeibericht vom Dienstag, 20.01.2026

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