Amtliches

24.06.2026 | Polizeibericht vom Mittwoch 24.06.2026

Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße:

 

2988.    Cottbus:                                                          Gleich drei Autos sind am Dienstagmittag auf der Bahnhofstraße aufgefahren. Verletzt wurde niemand, die Schäden an dem OPEL, CITROEN und FORD summierten sich auf einige tausend Euro.

Nicht mehr fahrbereit war kurz nach 15:00 Uhr ein PKW AUDI. Er war in der Erich-Weinert-Straße mit einem MERCEDES zusammengestoßen.

Kurz nach 16:45 Uhr kollidierte in der Franz-Mehring-Straße ein Auto mit einem Bus. Dabei wurde niemand verletzt und beide Beteiligten konnten nach der Unfallaufnahme die Fahrt fortsetzen.

 

2989.    Cottbus:                                                          Feuerwehr und Polizei wurden am Dienstag, kurz nach 21:45 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Marktstraße gerufen. Dort brannte eine Matratze, die von der Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte. Personen wurden nicht verletzt. Nach ersten Ermittlungen steht die Wohnung derzeit leer und war frei betretbar. Die Polizei geht daher von Brandstiftung aus und sicherte Spuren am Brandort.

 

2990.    Cottbus:                                                          Eine Rentnerin meldete sich am Dienstagmittag bei der Polizei und wollte eine bestimmte Ermittlerin der Kriminalpolizei sprechen. Weil der Name der angeblichen Kollegin den Beamten allerdings gar nicht bekannt war, fragten sie genauer nach dem Grund des Anrufs. Es stellte sich heraus, dass die Frau am Vortag von mehreren Personen angerufen worden war, die sich als Kriminalbeamte ausgaben. Unter einem Vorwand war es dann zu einer Geldübergabe gekommen. Nun ermittelt die echte Kriminalpolizei wegen Betruges.

 

In diesem Zusammenhang nochmals ein Hinweis Ihrer Polizei: Immer wieder und unter verschiedensten Legenden werden besonders Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes gebracht. Ob „Enkel“, „Neffe“, „Nichte“ oder auch „Polizist“, die Anrufer haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände abgesehen. Vermeintliche Polizisten rufen an, hätten Hinweise auf Betrüger und benötigen die Mithilfe der Angerufenen. „Wir haben bei Betrügern einen Zettel mit Ihrem Namen gefunden und brauchen Ihre Hilfe!“, so oder so ähnlich versuchen Betrüger die Angerufenen zu bewegen, Schmuck und Wertgegenstände „für Untersuchungen vorübergehend auszuhändigen“ oder erfragen auch Kontoverbindungen. Dabei wird sogar die Telefonnummer manipuliert, so dass im Display ein tatsächlich existierender Polizeianschluss vorgegaukelt wird, manchmal auch die Notrufnummer 110. Aber auch an der Haustür klingeln angebliche „Polizisten“, wollen wegen Einbrüchen in der Nachbarschaft ermitteln oder bieten Beratungen an und zeigen dabei gefälschte Dienstausweise vor. Auch hier ist höchste Vorsicht geboten, wenn sich jemand erkundigen möchte, „ob Ihr Geld/Schmuck sicher verwahrt ist?“. Seien Sie misstrauisch und geben Sie den Unbekannten keine Informationen über Wertgegenstände oder Bargeld. Ruft jemand unter der Notrufnummer 110 an, können Sie sicher sein, hier ist ein Trickbetrüger am Werk. Informieren Sie sofort die richtige Polizei (Notruf 110), wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch wenn kein Schaden entstanden ist. Seien Sie auch der Polizei (und anderen unbekannten Personen) gegenüber an der Haustüre misstrauisch und rufen Sie die zuständige Dienststelle oder den Notruf an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unterhttps://polizei.brandenburg.de/seite/aktuelle-betrugsphaenomene-im-land-brand/641821.

 

 

2991.    Cottbus:                                                          Bei Temperaturen wie in der Hölle kann sich auch schonmal der Boden unter den Füßen auftun. Diese Erfahrungen machte ein Autofahrer am Dienstagnachmittag. Er war gerade in der Richard-Wagner-Straße unterwegs, als sich unter seinem Fahrzeug ein Riss in der Straße bildete und den MERCEDES beschädigte. Die hinzugerufenen Beamten notierten einen Schaden von etwa 300 Euro und veranlassten die Reparatur der Straße.

 

2992.    Cottbus:                                                          Die Polizei wurde Mittwochvormittag in den Ortsteil Ströbitz gerufen. Dort waren Unbekannte in eine Garage eingebrochen und hatten ein Motorrad gestohlen. Gleichzeitig mit der Anzeigenaufnahme wurde die Fahndung nach der HONDA eingeleitet.

 

2993.    LK SPN, Schwarze Pumpe:                             Ein missglücktes Überholmanöver war der Grund für einen Unfall in Pumpe Ausbau. Der Fahrer eines LKW wollte nach ersten Erkenntnissen vor einer Kurve einen Radlader überholen. Als er bemerkte, dass ihm ein OPEL-Kleinwagen entgegenkam, scherte er nach rechts ein und stieß dadurch mit seinem Gespann zuerst gegen den Radlader und dann gegen den „Corsa“. Für diesen musste ein Abschleppwagen organisiert werden, ebenso für den Radlader, der bei der Aktion im Graben gelandet war. Sowohl der Fahrer der Arbeitsmaschine als auch der des OPEL wurden zur Abklärung ihrer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

 

2994.    LK SPN, Frauendorf:                                       Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch einen abgestellten Anhänger von einem Feld entwendet. Das Gefährt war mit einem Deichselschloss gesichert. Mit dem Hänger verschwand auch die Ladung: Verschiedene Rohre. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

 

2995.    LK SPN, Spremberg:                                      Nicht mehr fahrbereit war ein FORD-Kleinwagen nach einem Unfall mit einem AUDI. Der Zusammenstoß hatte sich am Mittwoch gegen 09:00 Uhr in der Zeppelinstraße ereignet. Personen wurden nicht verletzt und der Gesamtschaden auf rund 15.000 Euro geschätzt.

 

 

Polizeiinspektionen Dahme-Spreewald und Flughafen:

 

2996.    LK DS, Krausnick, Lübben:                             Polizeibeamte kontrollierten am Dienstag gegen 23:45 Uhr einen PKW VOLVO auf der Hauptstraße von Krausnick. Ein Atemalkoholtest beim Fahrer zeigte einen Wert von knapp anderthalb Promille an, weshalb sich eine beweissichernde Blutentnahme anschloss. Das Auto musste der Mann natürlich stehen lassen, seinen Führerschein hatten die Beamten beschlagnahmt.

In der Lübbener Bahnhofstraße stoppten Beamte gegen 17:30 Uhr einen Mann auf seinem E-Scooter. Ein Atemalkoholtest beim 43-Jährigen zeigte ebenfalls einen Wert von knapp anderthalb Promille an. Auch dieser Mann musste zur Blutentnahme und seinen Roller natürlich schieben.

 

2997.    LK DS, Krausnick:                                          Die Polizei wurde am Dienstag gegen 22:30 Uhr auf einen Parkplatz gerufen. Dort hatten Unbekannte die Sicherung eines Fahrrad-Ständers an einem Auto geknackt und zwei E-Bikes gestohlen. Mit der Anzeigenaufnahme wurden die Räder in Fahndung gesetzt.

 

2998.    LD DS, Motzen:                                               Zeugen riefen am Dienstag kurz nach 21:00 Uhr die Polizei zu einem Discounter Am Heukeberg. Sie hatten eine Person dabei beobachtet, wie sie einen Einkaufswagen gegen die Eingangstür des Marktes gerammt hatte. Beim Eintreffen der Beamten war die Person bereits weg, allerdings hatte sie einen Schaden von mehreren tausend Euro hinterlassen. Die Polizei geht von einem versuchten Einbruch in das Geschäft aus und hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

 

2999.    LK DS, Königs Wusterhausen:                        Der Polizei wurde am Dienstagnachmittag ein Trickdiebstahl gemeldet. Zwei Männer hatten sich als Mitarbeiter einer Stromfirma ausgegeben und sich so Zutritt zu einer Wohnung verschafft. Während der eine den Bewohner ablenkte, durchsuchte der andere die Räume nach Wertsachen und wurde auch fündig: Im Anschluss musste der Bewohner feststellen, dass eine größere Summe Bargeld fehlte. Die hinzugerufenen Beamten sicherten umfangreiche Spuren, die nun in die weiteren Ermittlungen einfließen.

 

3000.    LK DS, Luckau:                                               Ein eher ungewöhnlicher Unfall war am Dienstagmittag in der Calauer Straße aufzunehmen: Ein Anhänger hatte sich von einem PKW VW gelöst und selbstständig gemacht. Anschließend rammte er zwei parkende Autos. Ein CITROEN wurde dabei so schwer beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten außerdem fest, dass der Fahrer des „Passat“ nur einen gewöhnlichen Autoführerschein hatte, für diese Kombination aus Auto und Anhänger allerdings eine BE-Fahrerlaubnis benötigt hätte.

 

 

Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz:

 

3001.    LK OSL, Senftenberg:                                     Am Dienstag kurz vor 16:00 Uhr wurde der Polizei aus der August-Bebel-Straße ein Unfall zwischen einem PKW NISSAN und einer Radfahrerin gemeldet, bei dem die Radfahrerin leicht verletzt wurde. Einen Rettungswagen lehnte sie ab. Es entstand ein Sachschaden in geschätzter Höhe von 1.000 Euro. Ursache war nach ersten Erkenntnissen ein Vorfahrtsfehler.

 

3002.    LK OSL, Vetschau:                                          Am Dienstagabend wurde der Polizei der Diebstahl eines PKW NISSAN angezeigt. Diesen hatte der Besitzer gegen 13:00 Uhr in der Ernst-Thälmann-Straße, Ecke Berliner Straße geparkt. Als er gegen 22:30 Uhr zu seinem Auto gehen wollte, war dieses verschwunden. Nun ermittelt die Kriminalpolizei und der „Navara“ Pickup ist zur internationalen Fahndung ausgeschrieben.

 

3003.    LK OSL, Senftenberg:                                     Auf der Bundesstraße 169 kam es am Dienstagabend kurz nach 21:00 Uhr zwischen Sedlitz und der Abzweigung Lieske zu einem Unfall. Der Fahrer eines PKW SEAT, der nach Senftenberg unterwegs war, war nach eigenen Angaben einem Wildtier ausgewichen und dabei von der Fahrbahn abgekommen, wobei sich das Fahrzeug überschlagen hatte. Die drei Insassen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt, der „Ibiza“ musste jedoch mit Totalschaden abgeschleppt werden. Während die Feuerwehr die Unfallstelle beräumte, kam es zwischen 21:30 Uhr und 21:40 Uhr zur Vollsperrung. Die Polizei befragte Zeugen und ermittelt nun zum genauen Unfallhergang.

 

3004.    LK OSL, Senftenberg:                                     Wegen eines PKW-Diebstahls wurde die Polizei gegen 02:15 Uhr in der Nacht zum Mittwoch alarmiert. Die Melderin gab an, den VOLVO in der Krankenhausstraße abgestellt zu haben, nun sei er verschwunden. Die Beamten leiteten die Fahndung ein. Kurze Zeit später gab es allerdings Entwarnung: Die Fahrerin hatte lediglich an einer anderen Stelle geparkt. So konnten die Ermittlungen schnell wieder eingestellt werden.

 

3005.    LK OSL, Lübbenau:                                         Am Dienstagabend wurde eine Frau auf einer Parkbank im Bereich Bolauerweg sexuell belästigt. Ein Unbekannter, geschätzt Anfang 50, setzte sich neben die Frau auf die Bank und griff ihr auf die Innenseite ihres Oberschenkels. Die Frau wehrte sich, daraufhin unterstellte ihr der Unbekannte, ihn durch ihre sommerlich leichte Kleidung dazu aufgefordert zu haben. Mit Hilfe einer weiteren Person konnte die Frau sich aus der Situation befreien. Nun ermittelt die Kriminalpolizei zu dem Vorfall.

 

 

Polizeiinspektion Elbe-Elster:

 

3006.    LK EE, Doberlug-Kirchhain:                            Am Dienstag wurde der Polizei aus der Bahnhofsallee ein Einbruch in einen Getränkemarkt gemeldet. Unbekannte Täter hatten gewaltsam das Dach geöffnet und waren so in das Büro gelangt, das sie durchwühlten und durchsuchten. Außerdem wurden Tabakwaren im Gesamtwert von mehreren tausend Euro entwendet. Beamte der Kriminaltechnik fertigten vor Ort Lichtbilder und prüften die Spurenlage. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

 

3007.    LK EE, Elsterwerda:                                         Vom Außengelände eines Kindergartens im Pappelweg wurde der Polizei am Dienstag der Diebstahl einer Tauchpumpe gemeldet. Vor Ort wurde Tatwerkzeug gefunden und sichergestellt, nun ermittelt die Kriminalpolizei zum Geschehen.

 

3008.    LK EE, Uebigau-Wahrenbrück:                        In Marxdorf auf der Dorfstraße kam es am Mittwochmorgen gegen 06:45 Uhr zu einem Unfall, als an einem LKW ein Reifen platzte. Die Fahrerin eines nachfolgenden PKW SKODA konnte nicht mehr ausweichen und überfuhr die Überreste, wobei ihr Wagen beschädigt wurde. Der LKW fuhr weiter. Die hinzugerufenen Beamten konnten das Fahrzeug jedoch in der Nähe feststellen – der Fahrer war gerade mit dem Reifenwechsel beschäftigt – und die Unfallflucht aufnehmen. Der Sachschaden beziffert sich auf etwa 2.500 Euro. Der LKW musste letztlich durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

 

3009.    LK EE, Sonnewalde:                                        Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Sonnewalde und Zeckerin kam am Dienstag gegen 14:00 Uhr ein RENAULT „Clio“ aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Die Fahrerin kam mit dem Schrecken davon, so dass der herbeigerufene Rettungswagen nach kurzer Untersuchung wieder abfahren konnte. Nachdem der „Clio“ aus dem Graben gezogen worden war, stellte sich heraus, dass er ebenfalls keinen Schaden genommen hatte, so dass die Frau ihre Fahrt fortsetzen konnte.

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