Wiederholte Beschwerden über ausbleibende Zahlungen
„Clever Technik kaufen und verkaufen.“ Mit diesem Slogan wirbt Cleverbuy
auf seiner Website. Gar nicht clever ist die oft lange Zeit, die verstreicht,
bis Nutzer:innen ihr Geld für Smartphone und andere Technik ausgezahlt
bekommen. Betroffene berichten von Wartezeiten von mehreren Wochen
oder sogar Monaten. Zudem würden zugesagte Auszahlungstermine vom
Unternehmen nicht eingehalten. „Bei uns häufen sich derzeit erneut
Beschwerden über Cleverbuy“, so Michèle Scherer, Digitalexpertin bei der
Verbraucherzentrale Brandenburg. Bereits im vergangenen Jahr haben die
Verbraucherzentralen aufgrund der steigenden Anzahl bundesweiter
Verbraucherbeschwerden vor dem Unternehmen gewarnt und der
Verbraucherzentrale Bundesverband ist bereits gegen Cleverbuy
vorgegangen.
Rechte konsequent durchsetzen
Ankaufplattformen können einen sinnvollen Beitrag zur
Ressourcenschonung leisten, doch auch hier gelten Pflichten: „Wer Geräte
ankauft, muss den vereinbarten Preis auch zahlen. Verbraucher:innen
sollten sich nicht mit wiederholten Vertröstungen abspeisen lassen“, sagt
Scherer.Die Verbraucherzentrale rät, Cleverbuy schriftlich eine letzte Frist zur
Auszahlung zu setzen. Sollte die Zahlung weiterhin ausbleiben, können
Betroffene sich an die Verbraucherzentrale wenden oder anwaltliche
Unterstützung zur Durchsetzung ihres Anspruchs in Anspruch nehmen.
Individuelle Beratung
Für individuelle Fragen können Verbraucher:innen die Beratung der
Verbraucherzentrale Brandenburg in Anspruch nehmen. Beratung vor Ort,
telefonisch oder per Videochat:
• Terminvereinbarung erforderlich unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9
bis 18 Uhr)
• oder online unter verbraucherzentrale-brandenburg.de/terminbuchung
Fakeshops locken mit unrealistisch günstigen Preisen
Die gestiegenen Energiepreise im Zuge des Krieges im Iran nutzen Kriminelle gezielt aus. Sie locken mit vermeintlichen Schnäppchen für Heizöl und andere Brennstoffe. Die Webseiten wirken auf den ersten Blick seriös. Nach der Zahlung bleibt die Lieferung jedoch aus.
Trotz professionell wirkendem Internetauftritt gibt es Warnzeichen. „Verbraucher:innen sollten misstrauisch werden, wenn Preise deutlich unter dem Marktniveau liegen oder ausschließlich Vorkasse als Zahlungsmethode akzeptiert wird“, sagt Joshua Jahn, Pressesprecher der Verbraucherzentrale Brandenburg. Eine verbreitete Masche besteht darin, dass während des Bestellvorgangs die ursprünglich angebotene Zahlungsart Rechnung plötzlich entfällt. Stattdessen wird eine Vorauszahlung verlangt, oftmals mit dem Hinweis, dass es sich um eine Erstbestellung handelt.
So erkennen Verbraucher:innen Fakeshops
Auch formale Mängel können auf betrügerische Shops hinweisen. Dazu gehören etwa ein fehlendes oder unvollständiges Impressum. Ebenso können zahlreiche negative Kundenbewertungen im Internet ein Warnsignal sein. „Eine kurze Recherche zeigt oft schnell, ob andere Kund:innen bereits schlechte Erfahrungen mit dem Anbieter gemacht haben“, so Jahn. Weitere Anhaltspunkte hat die Verbraucherzentrale auf ihrer Webseite zusammengetragen.
Zusätzlichen Schutz bietet der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen. Das Online-Tool bewertet Webseiten innerhalb weniger Sekunden mit einem Ampelsystem: Rot steht für eine eindeutige Warnung, Gelb empfiehlt eine besonders gründliche Prüfung, Grün signalisiert, dass der Shop bisher nicht negativ aufgefallen ist.
Energiepreise bleiben schwer vorhersehbar
Besonders betroffen sind derzeit Haushalte, die ihre Vorräte an Heizöl, Holz oder Pellets kurzfristig auffüllen müssen. Wie sich die Preise entwickeln, lässt sich derzeit jedoch kaum seriös vorhersagen. Sie hängen stark von den Entwicklungen im Nahen Osten sowie von den Reaktionen der internationalen Energiemärkte ab.
Stabile Entwicklung im Tourismusjahr 2025
Der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa kann auf ein erfolgreiches touristisches Jahr 2025 zurückblicken. Nach den aktuellen Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg lag die Zahl der gewerblichen Übernachtungen sowie Gästeankünfte im Landkreis mit einem leichten Rückgang von rund einem Prozent nur knapp unter dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt bestätigt sich damit weiterhin die stabile touristische Entwicklung der Region.
Auch die beiden Reiseregionen Spreewald und Lausitzer Seenland blicken auf ein sehr gutes und stabiles touristisches Jahr zurück. In beiden Regionen wurden die Vorjahreswerte ebenfalls nur knapp verfehlt. Ein möglicher Grund für diese Entwicklung ist unter anderem der teilweise verregnete Sommer, der sich auf kurzfristige Reiseentscheidungen ausgewirkt haben könnte. Aber auch temporär reduzierte Bettenkapazitäten, wie im Spreewald, spielen beim Rückgang eine Rolle.
Aktivtourismus bleibt ein wichtiges Reisemotiv
Unabhängig von den leichten Schwankungen bleibt der Aktivtourismus ein prägendes Element für die touristische Entwicklung der Region. Radfahren, Wandern, Paddeln und Naturerlebnisse gehören weiterhin zu den wichtigsten Reisemotiven der Gäste. Die vielfältigen Rad- und Wasserwege sowie die besondere Natur- und Kulturlandschaft im Spreewald und im Lausitzer Seenland bieten dafür ideale Voraussetzungen.
Ausblick 2026: Qualitätssicherung, Fachkräfte und Aktivtourismus
Für das Jahr 2026 setzt Spree-Neiße einen besonderen Schwerpunkt auf die Qualitätssicherung und Fachkräftesicherung im Tourismus. Mit der neuen Praktikumsbörse „Next Stop Tourismus“ gibt es eine digitale Plattform, die gezielt Schülerinnen und Schüler mit touristischen Unternehmen der Region zusammenbringt. Sie ermöglicht jungen Menschen, praktische Einblicke in touristische Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten zu gewinnen und erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen - ein wichtiger Schritt gegen den Fachkräftemangel in der Branche.
Parallel dazu stärkt der Landkreis gezielt den Aktivtourismus: Ab April erscheint der neue Fahrradkalender 2026, der einen umfassenden Überblick über geführte Radtouren und Veranstaltungen rund um das Thema Radfahren bietet. So können sowohl Gäste als auch Einheimische die Region auf aktive Weise entdecken, während die touristischen Angebote sichtbarer und planbarer werden. Damit werden Nachwuchsförderung und Aktivtourismus Hand in Hand vorangetrieben - zwei zentrale Faktoren für die nachhaltige Entwicklung des Tourismus im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa.
„Die positive Entwicklung des Tourismus im Landkreis zeigt, dass unsere Angebote sowohl bei Gästen als auch bei Einheimischen gut ankommen. Mit Projekten wie der Praktikumsbörse und dem Fahrradkalender wollen wir nicht nur die Qualität unserer touristischen Angebote sichern, sondern auch den Nachwuchs für die Branche begeistern und die Region weiterhin als attraktives Reiseziel stärken“, betont Landrat Harald Altekrüger.
Hartmut Höhna übergibt Geschäftsführung an Eric Höhna
Zum 01. März 2026 kommt es beim BWS zu einem geplanten Wechsel in der Geschäftsführung. Nach mehr als drei Jahrzehnten Tätigkeit verabschiedet sich Hartmut Höhna in den
Ruhestand und übergibt die Geschäftsführung an Eric Höhna.
Hartmut Höhna war seit der Gründung des BWS im Jahr 1990 maßgeblich am Aufbau, der Entwicklung und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens beteiligt. In verschiedenen Funktionen – unter anderem
als Gründungsmitglied, Vorstandsvorsitzender und zuletzt als Geschäftsführer – prägte er das BWS entscheidend. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen von seinen Anfängen zu einem
überregional anerkannten und verlässlichen Partner für seine Klientinnen und Klienten.
„Hartmut Höhna hat das BWS mit Weitsicht, Verantwortung und einem klaren Werteverständnis aufgebaut
und geprägt. Sein Engagement und seine Leistungen haben das Unternehmen nachhaltig geformt“, heißt es
aus dem Unternehmen. „Dafür gilt ihm großer Dank und hohe Anerkennung.“
Bereits seit dem 01.09.2025 wurde die BWS Spremberg GmbH und der BWS - Beständigkeit Wertschätzung Sozialkompetenz e. V. von zwei alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern, Hartmut Höhna und Eric
Höhna, gemeinsam geführt. Diese Phase diente der geordneten Übergabe der Geschäftsführung und stellte die Kontinuität in der Unternehmensleitung sicher.
Mit Wirkung zum 01.03.2026 übernimmt Eric Höhna nun die alleinige Geschäftsführung der Gesellschaft und des Vereins. Er tritt damit die Nachfolge von Hartmut Höhna an und führt die erfolgreiche Arbeit des
Unternehmens fort.
„Ich übernehme die Verantwortung für das BWS mit großem Respekt vor dem Erreichten und dem klaren
Anspruch, das Unternehmen im Sinne seiner Werte und seiner Verantwortung gegenüber unseren Klientinnen
und Klienten weiterzuentwickeln“, so Eric Höhna. „Das bestehende Fundament bietet dafür eine sehr gute
Basis.“
Hartmut Höhna bleibt dem Unternehmen verbunden und blickt mit Dankbarkeit auf seine langjährige Tätigkeit zurück. Für den neuen Lebensabschnitt wünscht ihm das BWS alles Gute.





