Amtliches

25.02.2020 | Polizeibericht vom Dienstag, 25.02.2020

1013.    Cottbus:                                  Zwei Betrugsversuche wurden der Polizei am Montag gemeldet. In Ströbitz erhielten eine Rentnerin und ein Rentner Anrufe von Betrügern, die sich als Kriminalkommissare ausgaben. Die falschen Beamten versuchten, Informationen über Bargeld oder Schmuck- und Wertgegenstände zu erlangen. Die beiden Angerufenen taten das einzig Richtige, legten umgehend auf und informierten die Polizei. Drei weitere, ähnliche gelagerte, aber ebenso erfolglose Betrugsversuche wurden am Dienstagvormittag aus Madlow, Sielow und Schmellwitz gemeldet.
Deshalb nochmals diese wichtigen Hinweise der Polizei:
Immer wieder und unter verschiedensten Legenden werden besonders Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes gebracht. Ob „Enkel“, „Neffe“, „Nichte“ oder auch „Polizist“, die Anrufer haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände abgesehen. Vermeintliche Polizisten rufen an, hätten Hinweise auf Betrüger und benötigen die Mithilfe der Angerufenen. „Wir haben bei Betrügern einen Zettel mit Ihrem Namen gefunden und brauchen Ihre Hilfe!“, so oder so ähnlich versuchen Betrüger die Angerufenen zu bewegen, Schmuck und Wertgegenstände „für Untersuchungen vorübergehend auszuhändigen“ oder erfragen auch Kontoverbindungen. Dabei wird sogar die Telefonnummer manipuliert, so dass im Display ein tatsächlich existierender Polizeianschluss vorgegaukelt wird, manchmal auch die Notrufnummer 110. Aber auch an der Haustür klingeln angebliche „Polizisten“, wollen wegen Einbrüchen in der Nachbarschaft ermitteln oder bieten Beratungen an und zeigen dabei gefälschte Dienstausweise vor. Auch hier ist höchste Vorsicht geboten, wenn sich jemand erkundigen möchte, „ob Ihr Geld / Schmuck sicher verwahrt ist?“. Seien Sie misstrauisch und geben Sie den Unbekannten keine Informationen über Wertgegenstände oder Bargeld. Ruft jemand unter der Notrufnummer 110 an, können Sie sicher sein, hier ist ein Trickbetrüger am Werk. Informieren Sie sofort die richtige Polizei (Notruf 110), wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch wenn kein Schaden entstanden ist. Seien Sie auch der Polizei (und anderen unbekannten Personen) gegenüber an der Haustüre misstrauisch und rufen Sie die zuständige Dienststelle oder den Notruf an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden. 

 

1014.    Cottbus:                                  Der Parkplatz in der Weinbergstraße war am Montagnachmittag Schauplatz von zwei Verkehrsunfällen. Nach einem Fehler beim Einparken kollidierten gegen 14:00 Uhr ein PKW SUZUKI und ein VOLVO. An den weiter fahrbereiten Autos musste ein Schaden von rund 3.000 Euro verzeichnet werden. Kurz nach 15:00 Uhr wurde die Polizei erneut gerufen. Bereits am Vormittag war ein OPEL nach einem fehlerhaften Parkmanöver gegen einen SKODA gestoßen und hatte ebenfalls für einen Schaden in Höhe von rund 3.000 Euro gesorgt. Der 87 Jahre alte Fahrer hatte sich mit seinem Auto unerlaubt vom Unfallort entfernt. Am Nachmittag tauchte er offensichtlich zufällig wieder vor Ort auf. Die Beamten ermitteln nun wegen der Verkehrsunfallflucht.  

 

1015.    Cottbus:                                  Polizeibeamte nahmen am Montagnachmittag einen mit Haftbefehl gesuchten 35-jährigen Intensivtäter in einer Straßenbahn im Bereich der Haltestelle am Hauptbahnhof fest. Im Gewahrsam in der Inspektion wurden bei dem Mann zudem szenetypische Cliptütchen mit betäubungsmittelverdächtigen Substanzen fest und sichergestellt.

Ebenfalls am Nachmittag kontrollierten Beamte in Sandow einen 28-jährigen Cottbuser. Bei ihm wurde die Droge Amphetamin entdeckt und sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

1016.    Cottbus:                                  Am Großen Spreewehr versuchten Unbekannte, gewaltsam in Geschäftsräume einzudringen. Die Polizei wurde am Montag über diesen Versuch informiert. In das Objekt gelangten die Täter nicht, hinterließen allerdings Schäden in Höhe von mindestens 3.000 Euro.  

 

1017.    Cottbus:                                  In der Nacht zum Dienstag beschädigten Unbekannte einen Fahrscheinautomaten in der Kahrener Straße offensichtlich durch Pyrotechnik. Zur Schadenshöhe liegen derzeit keine Informationen vor.

 

1018.    Cottbus:                                  Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe zur Klärung der Sachbeschädigungen und Diebstähle in Sandow und Schmellwitz. Allein in der Willy-Jannasch-Straße wurden zehn angegriffene Fahrzeuge gemeldet. Offensichtlich wurde zwischen 03:00 und 06:00 Uhr in der Nacht zum Montag nach dem gewaltsamen Eindringen versucht, die KFZ zu starten und somit zu stehlen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Taten und den handelnden Personen geben können. Melden Sie sich telefonisch unter 0355 4937 1227 in der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße oder nutzen Sie das Internet unter

www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben.

Ausgangsmeldung vom 24.02.2020        0991     Sachbeschädigungen und Diebstähle, Cottbus

0991.    Cottbus:                                   Am Montagmorgen wurde die Polizei über Sachbeschädigungen und Diebstähle in Sandow und Schmellwitz informiert. In der Willy-Jannasch- und der Georg-Schlesinger-Straße sowie in der Schlachthofstraße hatten Unbekannte im Verlauf des vergangenen Wochenendes Scheiben von zahlreichen dort parkenden Fahrzeugen zerstört, die Innenräume durchsucht, teilweise an Fahrzeugschlössern manipuliert und unter anderem ein Navigationsgerät gestohlen. An den betroffenen 14 Autos wurden Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro verursacht.

 

1019.    LK SPN, Proschim:                 Bei Proschim kollidierten am frühen Montagnachmittag ein PKW CITROEN und ein VW im Gegenverkehr. Verletzt wurde offensichtlich niemand. Beide nicht mehr fahrbereiten Autos mussten mit einem Gesamtschaden von rund 9.000 Euro abgeschleppt werden.

 

1020.    LK SPN, Spremberg:               In der Hoyerswerdaer Straße stießen am Montagnachmittag ein PKW MERCEDES und ein FORD bei einem Auffahrunfall zusammen. Beide Autos blieben mit einem Schaden von rund 4.000 Euro fahrbereit.

 

1021.    LK SPN, Guben:                      In der Nacht zum Dienstag entwendeten Unbekannte einen PKW FORD, der auf einem Parkplatz in der Corona-Schröter-Straße abgestellt war. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden des schwarzen Autos.

 

1022.    LK SPN, Guhrow, Haasow:      Mit Blechschäden in Höhe von jeweils rund 2.000 Euro endeten zwei Wildunfälle am Montag. Gegen 16:30 Uhr stieß ein PKW CHEVROLET bei Guhrow mit einem Reh zusammen, bei Haasow war es ein BMW, der mit einem weiteren Reh kollidierte. Um die Tiere kümmerten sich die zuständigen Jagdpächter. Die Autos blieben fahrbereit.

Polizeiinspektion OSL:

 

1031.    LK OSL, Senftenberg:              Die Polizei wurde am Montag über einen Einbruch in Geschäftsräume am Steindamm informiert. Unbekannte nutzten offensichtlich das zurückliegende Wochenende, um gewaltsam in ein Büro einzudringen und Computertechnik und Werkzeug zu stehlen. Es entstand ein Schaden von weit über 2.500 Euro.  

 

1032.    LK OSL, Senftenberg:              Am Montagabend wurde die Polizei gegen 19:30 Uhr über ein umgefahrenes Verkehrsschild in der Wilhelm-Pieck-Straße informiert. Verkehrsteilnehmer konnten Hinweise zum Verursacherfahrzeug geben, das die Beamten wenig später zur Hälfte auf einer Rasenfläche parkend feststellen konnten. Der MITSUBISHI wies entsprechende Beschädigungen auf. Der Fahrer, ein 42 Jahre alter Mann, wurde aufgesucht und zu dem Verkehrsunfall befragt. Er war mit 1,99 Promille alkoholisiert gefahren. Eine beweissichernde Blutprobe wurde veranlasst und der Führerschein beschlagnahmt. 

 

1033.    LK OSL, Zerkwitz:                    Auf einem Parkplatz in Zerkwitz kollidierten am frühen Montagnachmittag ein PKW OPEL und ein AUDI nach einem Fehler beim Einparken. Beide Autos blieben mit einem Schaden von rund 3.000 Euro fahrtüchtig.

 

1034.    LK OSL; Lübbenau:                 In der Berliner Straße fiel Polizeibeamten am Dienstagmorgen ein PKW OPEL auf, der unübersehbar in Schlangenlinien unterwegs war. Sie stoppten das Fahrzeug gegen 01:45 Uhr und führten bei der Autofahrerin einen Atemalkoholtest durch. Die 53-Jährige war mit 1,54 Promille alkoholisiert. Das zog eine beweissichernde Blutprobe, die Beschlagnahme des Führerscheins und Ermittlungen wegen der Verkehrsstraftat nach sich.

 

1035.    LK OSL, Großkmehlen:            Am frühen Montagnachmittag waren ein PKW VW und ein FORD in der Elsterwerdaer Straße in einen Auffahrunfall verwickelt. Mit einem Gesamtschaden von rund 6.500 Euro musste für ein nicht mehr fahrtüchtiges Auto ein Abschlepper bestellt werden.

 

1036.    LK OSL, Ortrand:                     Im Bereich der Großenhainer Straße brannte am Montag gegen 16:40 Uhr offensichtlich nach einem technischen Defekt ein Moped der Marke SIMSON. Der Fahrer bemerkte bei einem Stopp eine plötzliche Wärmeentwicklung, konnte sich aber in Sicherheit bringen. Anwohner unterstützten die Löscharbeiten.

 

1037.    LK OSL, Schwarzheide:           In der Ruhlander Straße wurde ein Parkplatzunfall am Dienstagmorgen recht teuer. Beim Ausparken stieß ein MERCEDES-Transporter gegen einen PKW SEAT, so dass rund 4.000 Euro Schaden entstanden.

 

1038.    LK OSL, Schipkau:                  Kurz nach 19:00 Uhr kollidierten am Montag ein PKW VW und ein Wildschwein bei Schipkau. Das Tier verendete. Am weiter fahrbereiten Auto entstand ein Schaden von rund 1.000 Euro.

 

24.02.2020 | Polizeibericht vom Montag, 24.02.2020

23.02.2020 | Polizeibericht vom Sonntag, 23.02.2020

21.02.2020 | Polizeibericht vom Freitag, 21.02.2020

20.02.2020 | Polizeibericht vom Donnerstag, 20.02.2020

19.02.2020 | Polizeibericht vom Mittwoch, 19.02.2020