Amtliches

26.08.2026 | Polizeibericht vom Mittwoch 26.08.2026

Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße:

 

4012. Einladung zum Tag der offenen Tür, Cottbus:

Spuren sichern, DNA-Analysen zeigen oder mal im Streifenwagen sitzen – gemeinsam mit vielen Partnern aus dem Blaulichtbereich lädt die Polizeidirektion Süd zum Tag der offenen Tür: Am 05. September von 10 bis 17 Uhr. Auf dem Polizeicampus in der Juri-Gagarin-Straße gibt es ganz praktische Einblicke in die verschiedenen Arbeitsfelder der Polizei, von der Kriminaltechnik bis zum Polizeiboot. Die Beamtinnen und Beamten stehen gerne bereit, ihre Arbeit zu erklären und präsentieren ihre Ausrüstung und Technik. Dabei wird es auch tierisch: Die Polizeihunde zeigen, wie gut ihre Nasen funktionieren, die Bundespolizei kommt mit der Reiterstaffel vorbei. Bei der Vorführung des Wasserwerfers kann es nass werden. Zahlreiche Partner bereichern das Angebot: Die Verkehrswacht bietet Mitmachangebote zur Verkehrssicherheit, die DEKRA und die Feuerwehr simulieren einen Verkehrsunfall, Johanniter und Katastrophenschutz informieren über die Vorsorge für den Krisenfall. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Programm. Und natürlich sorgt am Vormittag das Landespolizeiorchester für die musikalische Umrahmung. Wir freuen uns auf Sie: Am 05. September, von 10-17 Uhr.

 

4013.     Motorrad vs. PKW, Cottbus:

Dienstagnachmittag gegen 16:00 Uhr wurden Rettungswagen und Polizei zu einem Unfall in der Gaglower Landstraße alarmiert. Durch einen Abbiegefehler waren ein Motorrad der Marke VOGE und ein PKW VW „Touran“ zusammengeprallt, wodurch der 62-jährige Kradfahrer Verletzungen erlitt, die einer Behandlung im Krankenhaus bedurften. Beide Fahrzeuge waren bei einer Schadenssumme von etwa 20.000 Euro nicht mehr fahrbereit. Aufgrund des Unfalls kam es zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen. 

 

4014.     Überschlagen, Cottbus:

Im Ortsteils Kiekebusch ereignete sich Dienstagabend ein schwerer Verkehrsunfall. Rettungskräfte und Polizei wurden gegen 19:00 Uhr in die Hauptstraße gerufen, weil sich hier ein MAZDA-SUV überschlagen und auf der Seite zum Liegen gekommen war. Nach ersten Erkenntnissen war der Geländewagen mit einem PKW KIA kollidiert und herumgeschleudert worden. Sowohl der 67-jährige „CX-5“-Fahrer, seine 66-jährige Beifahrerin, als auch die 61-jährige KIA-Fahrerin waren bei dem Zusammenstoß verletzt worden und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Bei einem Sachschaden von etwa 20.000 Euro war der MAZDA ein Fall für den Abschleppdienst. Die Fahrbahn war bis etwa 20:50 Uhr gesperrt.

 

4015.     SUZUKI mit gefälschten Kennzeichen, LK SPN, Forst:

Der Polizei stellte am Dienstag gegen 13:40 Uhr ein Motorrad der Marke SUZUKI im Bereich des Bahnhofs in der Sorauer Straße fest. Der 43-jährige Fahrer war dem Anschein nach mit gefälschten Kennzeichen und ohne gültige Pflichtversicherung unterwegs. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und stellten die Kennzeichen sicher. Ein Strafverfahren wurde eröffnet.

 

4016.     Unfallflucht, LK SPN, L49 bei Döbern:

Zu einem Unfall in der Landesstraße 49 bei Döbern wurden Polizisten am Dienstag gegen 15:00 Uhr gerufen. Zeugen wussten zu berichten, wie ein unbekanntes Fahrzeug ein waghalsiges Überholmanöver durchgeführt hat, was die Notbremsung eines PKW VW und das Auffahren des sich dahinter befindenden Kradfahrers zur Folge hatte. Dabei zog sich der 47-jährige YAMAHA-Fahrer Verletzungen zu, die bei Bedarf einem Hausarzt vorgestellt werden. Bei weiterhin fahrbereiten Fahrzeugen wurde der entstandene Sachschaden auf etwa 3.000 Euro geschätzt.

 

4017.     PKW vs. Fahrrad, LK SPN, B112 bei Forst:

Zu einem Unfall zwischen einem PKW FIAT und einer Radfahrerin war es am Dienstagabend gegen 18:30 Uhr gekommen. Aufgrund missachteter Vorfahrt waren beide zusammengeprallt und die 60-jährige Radlerin verletzt worden.

 

4018.     DACIA vs. FIAT, LK SPN, L46 bei Schenkendöbern:

In der Landesstraße 46 bei Schenkendöbern krachte es Mittwochmorgen gegen 09:30 Uhr. Hier war aufgrund eines Fehlers beim Abstand ein PKW DACIA mit einem FIAT kollidiert. Der 38-jährige „Ducato“-Fahrer wurde dabei verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch behandelt. Eine Fahrt ins Krankenhaus blieb allerdings aus. Bei einem entstandenen Sachschaden von etwa 10.000 Euro war der „Dokker“ ein Fall für den Abschleppdienst.

 

 

Polizeiinspektion Dahme-Spreewald:

 

4019.     Baustelleneinrichtung gestohlen, LK DS, BAB 13 bei Teupitz:

Diebe hatten zu Wochenbeginn die Autobahnbaustelle zwischen Teupitz und Baruth heimgesucht, wie der Polizei am Dienstagmittag angezeigt wurde. Nach der Zerstörung eines Wildschutzzaunes waren eine digitale Anzeigentafel, ein Solarpanel und mehrere Batterien entwendet worden. Zur genauen Höhe der verursachten Schäden liegen bislang keine Informationen vor. Nach der ersten Spurensicherung hat inzwischen die Kriminalpolizei weiterführende Ermittlungen übernommen.

 

4020.     Aufgefahren, LK DS, BAB13 bei Mittenwalde:

Über einen Auffahrunfall zwischen Mittenwalde und Ragow wurde die Polizei am frühen Dienstagnachmittag informiert. Ein SKODA-Kleinwagen war so heftig gegen einen RENAULT gestoßen, dass dieser in die Mittenschutzplanke geschoben worden war. Verletzt wurde niemand, aber die Sachschäden liegen im fünfstelligen Eurobereich. Bis 14:00 Uhr sorgte die zeitweilige Sperrung zur Absicherung der Unfallaufnahme für einen Stau in Fahrtrichtung Berlin.

  

4021.     Autofahrt von Reh gestoppt, LK DS, Großziethen:

Die Fahrerin eines PKW SMART rief am Dienstag kurz vor 15:00 Uhr die Polizei, da sie auf der Landstraße 75 zwischen Groß- und Kleinziethen einen Verkehrsunfall hatte. Ein Reh war ihr vor das Auto gesprungen und hatte den Ausflug mit dem Leben bezahlt. Die Frau blieb unverletzt, musste das Fahrzeug aber mit einem Sachschaden von mindestens 4.000 Euro abschleppen lassen.

 

4022.     Fehler beim Überholen, LK DS, Bestensee:

Der Polizei wurde am Dienstag kurz nach 17:30 Uhr ein Frontalzusammenstoß zweier Autos in der Hauptstraße gemeldet. Nach einer Unaufmerksamkeit beim Überholen waren ein SKODA-SUV und ein PKW SUZUKI kollidiert. Entgegen erster Vermutungen blieben die Insassen unverletzt und beide Autos mit einem Sachschaden von rund 2.000 Euro weiter fahrbereit.  

 

4023.     Ermittlungen nach Auffahrunfall, LK DS, Mittenwalde:

Kurz vor 18:00 Uhr waren am Dienstag Polizeibeamte zur Unfallaufnahme in der Rathausstraße gefragt. Ein PKW HYUNDAI war einem FORD-Kleinwagen aufgefahren, was Sachschäden von etwa 10.000 Euro zur Folge hatte. Verletzt wurde bei dem Aufprall niemand, aber da der 52-jährige Fahrer des HUYNDAI, Zeugenaussagen zufolge, im Vorfeld ein akutes gesundheitliches Problem aufwies, wurden weiterführende Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet.  

 

4024.     Vorfahrt beim Abbiegen missachtet, LK DS, Luckau:

Die Missachtung der Vorfahrtsregelung beim Abbiegen war am Dienstag kurz vor 18:00 Uhr die Ursache eines Verkehrsunfalls in der Berliner Straße. Ein PKW MAZDA war mit einem OPEL-Kleinwagen zusammengestoßen, was mit Sachschäden von rund 8.000 Euro endete. Die Insassen blieben unverletzt und beide Autos weiter fahrbereit.

 

4025.     Diebe auf der Baustelle, LK DS, Schenkendorf:

Eine Baustelle an der Landstraße zwischen Schenkendorf und Königs Wusterhausen war in der Nacht zum Mittwoch das Ziel von Einbrechern, wie der Polizei in den Morgenstunden angezeigt wurde. Mehrere Container waren gewaltsam geöffnet worden, um daraus eine Rüttelplatte, ein Notstrom-Aggregat und Baumaterialien zu entwenden. Der bislang absehbare Schaden wurde mit rund 50.000 Euro angegeben. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen kamen zur Spurensicherung Kriminaltechniker zum Einsatz.

 

4026.     Fahrradfahrer durch Rangierfehler verletzt, LK DS, Luckau:

Rettungswagen und Polizei wurden am Mittwoch um 09:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Käthe-Kollwitz-Straße gerufen. Beim Rangieren zum Parken hatte der Fahrer eines PKW NISSAN einen Fahrradfahrer übersehen und angestoßen. Der 78-jährige stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu, die ambulant im Krankenhaus versorgt werden mussten. Er konnte die Klinik noch am selben Tag verlassen.

 

 

Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz:

 

4027.     Drogenvortest positiv, Führerschein negativ, LK OSL, Lübbenau:

Am Dienstagmorgen gegen 07:30 Uhr fiel Polizeibeamten in der Berliner Straße ein E-Scooter auf, der augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, so dass sie eine Kontrolle einleiteten. Dabei stellte sich heraus, dass der Roller Geschwindigkeiten bis zu 43 km/h erreicht. Der Fahrer konnte zudem keinen gültigen Führerschein vorweisen. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf die Stoffgruppen Cannabis und Kokain. Es schloss sich eine beweissichernde Blutentnahme im Krankenhaus an. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und mehrere Anzeigen aufgenommen.

 

4028.     Exhibitionist belästigt Frau am See, LK OSL, Senftenberg:

Am Dienstag erreichte die Polizei gegen 14:20 Uhr der Anruf einer Frau, die sich am Senftenberger See auf Höhe der Fischreiherstraße von einem Exhibitionisten belästigt sah. Der Fremde manipulierte sich in Sichtdistanz zu ihr komplett nackt an seinem Geschlechtsteil. Als er sah, dass sie telefonierte, zog er sich rasch seine Badehose an und verließ den Ort des Geschehens. Beamte suchten den Nahbereich ab, konnten den Mann allerdings nicht finden.

Laut Zeugenbeschreibung war er etwa 50 Jahre alt, um die 1,70 Meter groß und hatte kurze helle Haare. Bekleidet war er zunächst nicht, hernach mit einer schwarzen Badehose. Außerdem hatte er einen dunklen Rucksack und eine rot-schwarz-gestreifte Picknickdecke dabei. 

 

4029.     Kennzeichen entwendet, LK OSL, Ruhland:

Am Dienstagmorgen bemerkte ein Autobesitzer, dass an seinem PKW SEAT, den er in der Berliner Straße abgestellt hatte, das hintere amtliche Kennzeichen fehlte. Offenbar hatten Diebe es in der Nacht entwendet. Die Polizei fertigte Lichtbilder und eine Anzeige und löste eine Sachfahndung aus.

 

4030.     SIMSON verschwunden, LK OSL, Vetschau:

In Raddusch wurde im Laufe des Dienstags ein mittels Kettenschloss gesichertes Kraftrad der Marke SIMSON samt Helm entwendet, wie die Eigentümerin gegen 16:45 Uhr feststellte. Beamte prüften die Spurenlage vor Ort, fertigten Lichtbilder und leiteten die Fahndung nach dem Fahrzeug ein.

 

4031.     Am Stoppschild aufgefahren, LK OSL, BAB 13 bei Ruhland:

Am Dienstag wurde der Polizei zur Mittagszeit ein Verkehrsunfall im Baustellenbereich der Anschlussstelle Ruhland gemeldet. Der Fahrer eines MERCEDES-Kleinbusses hatte am Stoppschild angehalten, um die Vorfahrt auf der Autobahn zu gewähren, was der Fahrer eines anderen PKW MERCEDES zu spät bemerkte und auffuhr. Verletzt wurde dabei niemand, aber bei einer geschätzten Schadensbilanz im fünfstelligen Eurobereich musste die „E-Klasse“ anschließend abgeschleppt werden.

 

 

Polizeiinspektion Elbe-Elster:

 

4032.     Eingangstür beschädigt, LK EE, Finsterwalde:

Am Dienstagnachmittag wurde der Polizei gemeldet, dass die gläserne Eingangstür einer Arztpraxis in der Westfalenstraße beschädigt worden war. Die Schäden liegen bei einigen hundert Euro. Die Arztpraxis war zu diesem Zeitpunkt geschlossen und für den Publikumsverkehr nicht geöffnet. Die Beamten nahmen eine Anzeige auf und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

 

4033.     Auto zerkratzt, LK EE, Finsterwalde:

Am Dienstagmorgen wurde der Polizei gemeldet, dass Unbekannte an einem PKW CHEVROLET, der in der Westfalenstraße abgestellt war, mit einem spitzen Gegenstand Kratzspuren im Lack hinterlassen hatten. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 4.000 Euro. Beamte nahmen die Anzeige auf, fertigten Lichtbilder und leiteten Ermittlungen ein.

 

4034.     Versuchter Diebstahl Starkstromkabel, LK EE, Finsterwalde:

In Vorbereitung auf das Sängerfest wurde am Eingang zum Stadtpark ein Starkstromkabel verlegt. Am Mittwochmorgen wurde der Polizei gemeldet, dass Diebe zugeschlagen und rund 100 Meter des Kabels entwendet hatten. Es entstand ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro, nun ermittelt die Polizei.

 

4035.     Munitionsfund, LK EE, Falkenberg:

Am Dienstagabend gegen 19:45 Uhr wurde die Polizei zum Oberen Güterbahnhof gerufen, weil im Uferbereich des nahen Sees mehrere großkalibrige Munitionsteile aus dem Boden schauten. Laut ersten Erkenntnissen handelt es sich um Weltkriegsmunition. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sicherte den Fund in Abstimmung mit dem zuständigen Ordnungsamt und kümmert sich nun um die fachgerechte Entsorgung.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei einmal mehr darauf hin: Auch nach vielen Jahrzehnten können alte Munitionsreste noch hochgefährlich sein und unkontrolliert zur Explosion kommen. Finden Sie verdächtigte Stücke, berühren Sie sie nicht, sondern melden Sie den Fund umgehend dem zuständigen Ordnungsamt oder der Polizei, damit das Material sachkundig gesichert, gegebenenfalls entschärft und sicher entsorgt werden kann.

 

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