Bei den European Open in Prag verpassten Nicole Stakhov und Vladimir Stark (beide vom
KSC ASAHI) mit Platz 5 nur denkbar knapp eine Medaille. Nach einem Freilos und einem
Sieg gegen L. Catana (ROU) mußte sich Nicole im Viertelfinale äußerst unglücklich der
Französin Bothy im Golden Score geschlagen geben. Nach einem herrlichen Ippon gegen die
Britin Caitlin Barber stand Spremberg`s Leichtgewicht im Kampf um die Bronzemedaille.
Mit Ilaria Finestrone wartete dort nicht nur die Siegerin von Ljubljana sondern auch eine sehr
unorthodox und schwer zu bekämpfende Italienerin auf Nicole. Die Begegnung ging am Ende
bis in den Golden Score und war sehr vom „taktischen“ Judo der Italienerin geprägt. Immer
wieder kam Sie Nicole zuvor ohne dabei gefährlich zu werden und so war es auch wieder
solch ein vermeintlicher Angriff der dieses Duell entschied. Ein weiterer schlecht
vorgetragener Angriff der Italienerin wurde, zum Unmut von Trainer Mike Göpfert,
unverständlicherweise nicht als Fals Attack gewertet und hatte somit die Disqualifikation von
Nicole zur Folge. Platz 5 und große Enttäuschung bei Nicole. Ähnlich erging es unserem
zweiten Starter Vladimir Stark. Nach einem Freilos und Siegen gegen Den Hartog (NED) und
Bubyr (UKR) verlor auch Vladi sein Viertelfinale gegen den Franzosen Mitrovic. Nach einem
Sieg gegen den Belgier Foubert wartete im Kampf um Bronze mit dem Usbeken R.
Allaberdiev ein ganz unbequemer Brocken. In einem offenen Schlagabtausch standen am
Ende 3:2 Yuko-Wertungen für Allerberdiev auf der Tafel, wobei aus Spremberger Sicht eine
Wertung zu tief und auch noch fälschlicherweise dem Usbeken zugesprochen wurde. Im
Nachhinein entschuldigten sich die Referees für diesen Fauxpas aber die erhoffte und aus
unserer Sicht auch verdiente Medaille war weg. Wie bei Nicole blieb nur der undankbare 5.
Platz und die Gewissheit es war mehr drin.

Foto: der Spremberger Vladimir Stark, hier in einer Bundesligabegegnung, verpasst
unglücklich die Medaillenränge in Prag
Bei einem der größten Jugendturniere Europas konnten die Krupperzwillinge vom KSC
ASAHI wieder gemeinsam auf das Treppchen "krabbeln". Bei der 51. Judo - Trophy im
niederländischen Venray gingen über 1.500 Kinder und Jugendliche aus mehr als 30 Nationen
an den Start. Die Trauben hingen demzufolge ziemlich hoch. Amy ließ sich davon aber nicht
beeindrucken und kämpfte wie Löwe. Nach insgesamt 4 Begegnungen über die volle Zeit und
zwei Hantei - Entscheidungen hatte Amy Ihre Medaille sicher. Bronze der Lohn für ein hartes
Stück Arbeit. Amelia hatte ebenfalls 4 Kämpfe konnte aber in der Vorrunde alle
Begegnungen vorzeitig gewinnen und so Kraft für Ihr hart umkämpftes Halbfinale sparen.
Am Ende mußten auch hier die Kampfrichter entscheiden und Amelia stand verdient im
Finale von Venray. Ihr Finale konnte die noch 11jährige Schülerin aus Schleife mit einem
halben Punkt (Waza – Ari) doch recht deutlich für sich entscheiden. Gold für einen
grandiosen Wettkampftag.
Herzlichen Glückwunsch!
Foto: Sprembergs erfolgreiche Judozwillinge Amelia und Amy Krupper vom KSC ASAHI
Beim traditionellen Anfängerturnier in Vetschau konnten die drei Spremberger Judo Eleven
Annie Schöllner, Luis Hausding und Mailo Friedrich (Alle ASAHI) die Goldmedaille
erkämpfen. Bis ins Finale schafften es Elva Hilse, Neele Arndt, Olivia Fuchs und Jenna
Altena. (ebenfalls Alle ASAHI) Am Ende des Tages steht hier ein toller zweiter Platz zu
buche. Hanna Czech, Lena Latuschek und Karl Lehmann erkämpften die Bronzemedaille für
den KSC ASAHI.
Herzlichen Glückwunsch allen Kinder, Eltern und Trainern!

Foto: Trainerin Lydia Böhm (KSC ASAHI) mit Ihren erfolgreichen Schützlingen
ASAHI Bundesliga – Team sorgt für gute Stimmung im Haidemühler – Hexenkessel
Der erste Heimkampf der Spremberger Jungs vom KSC ASAHI wird zum Krimi und lässt am
Ende Team und Fans jubeln. Zur Pause stand es 5:2 fürdie ASAHI - Männer und alles sah
nach einem deutlichen Sieg aus. Die Punkte holten Nazar Viskov, der erst 18jährige Debütant
Felix Damm, Kapitän Luc Meyer, Vladimir Stark und der ebenfalls erst 18jährige Henry
Röder. Dabei hätte die Führung sogar noch höher ausfallen können. Denys Tupytskyi machte
gegen den Europacup Sieger von Tallin Bart Welling einen starken Kampf und lag auch bis 3
Sekunden vor Schluss in Führung, ehe eine undurchsichtige Situation für den Holländer auf
Seiten Walheims gewertet wurde. „Ich war überaus zufrieden mit meinen Jungs, eine Klasse
Vorstellung in Halbzeit eins. Besonders habe ich mich über Felix Damm gefreut. Der hat mal
richtig einen rausgehauen!“ so Coach Mike Göpfert Nach der Pause erhöhte Nazar Viskov
auf 6:2 und es sah alles nach einem deutlichen Sieg aus. Carl Then machte einen starken
Kampf gegen Herthas Holländer Bart Welling, mußte sich aber letztendlich mit einer kleinen
Wertung geschlagen geben. Auch die nächsten beiden Begegnungen mußten die Spremberger
Jungs abgeben und plötzlich war Walheim wieder dran. Henry Röder war es dann, der mit
einem herrlichen Ippon zumindest das Unentschieden für sein Team sicherte. Den Sack zu
machte Vladimir Stark. Mit einem lupenreinen Übergang vom Stand zu Boden sicherte er den
8. Punkt und gleichzeitig den ersten Sieg im ersten Heimkampf. „das war nichts für schwache
Nerven. Zwischendurch dachte ich, was ist hier los? Aber schön wie sich das ganze Team und
auch unsere Fans da wieder rausgezogen haben. Am Ende ein geiler Abend.“ so Kapitän Luc
Meyer Zu diesem Abend trugen auch die Jungs und Mädchen vom Jazz Dance Club Cottbus
bei. Mit Ihrer Show begeisterten sie die zahlreichen Zuschauer.
Der nächste Heimkampf findet bereits in 2 Wochen statt. Am 04.07. kommt der Gigant nach
Spremberg. Der Deutscher Meister von 2025 der Remscheider TV wird mit allem was er hat
versuchen die Punkte ins Bergische Land zu holen.

Foto: der 18jährige Henry Röder (ASAHI) war wieder ein Punktgarant und wurde zum
„Fighter of the Day“ gewählt.