Die Mannschaft hat keineswegs enttäuscht – das Ergebnis ist frustrierend
Der 5. Kampftag der 1. Judobundesliga wurde für unsere Lausitzer Jungs zum kleinen
Debakel. Der bisher ungeschlagene Deutsche Meister von 2024 der Remscheider TV mußte
wie die Jungs vom KSC ASAHI auf einige Stammkräfte verzichten, hatte aber das
Momentum auf seiner Seite. Allein im ersten Durchgang gingen drei Begegnungen in den
Golden Score und alle drei Begegnungen gingen am Ende nach Remscheid. Vladimir Stark
sah lange wie der sichere Sieger aus, brachte sich aber selbst in eine missliche Lage und
wurde dafür gnadenlos bestraft. Abdusamad Abdullaev machte gegen den dreifachen
Olympiastarter und ehemaligen Grand Prix Sieger Igor Wandke einen starken Kampf mußte
sich aber mit einer kleinen Wertung geschlagen geben, so stand es dann zur Halbzeit 1:6 aus
Spremberger Sicht. „In dieser Höhe viel zu viel. Die Kämpfe standen auf Messersschneide
und den ein oder anderen Sieg hätten wir auch verdient gehabt aber ich hatte den Eindruck die
Remscheider haben den „Judogott“ gleich mit eingekauft.“ so Präsident Dirk Meyer
Die 2. Halbzeit lief etwas besser. Anton Savytskiy revanchierte sich für seine Hinrunden
Niederlage gegen den Olympia- EM- und WM Medaillengewinner Shamil Borchashvili.
Vache Adamyan holte Punkt Nummer 3 und Vladimir Stark letztendlich den 4 Punkt zum
4:10 Endstand. „Die Mannschaft hat keineswegs enttäuscht. Gewinnen wir die 3 Golden
Score Kämpfe steht es schon 7:7 und wenn Vladimir Stark und Max Henke Ihre Begegnungen
hintenraus nicht noch verschenken, gehen wir hier als Sieger von der Matte. Darüber bin ich
sehr enttäuscht. Es war viel mehr drin und ich hätte es unseren Fans gewünscht. Die waren
wieder fantastisch.“ so ein sichtlich gestresster und enttäuschter Trainer Mike Göpfert Ist das
schon das Bayern – Gen oder der berühmte Bayern – Dusel? Die Remscheider nutzen
konsequent die ihnen angebotenen Chancen und gewinnen dann eben auch mal einen
schlechten Kampf. Für die Spremberger Jungs um den derzeit indisponierten Kapitän Luc
Meyer heißt es jetzt Kopf hoch, den Mund abwischen und die Sommerpause zur Regeneration
nutzen. Weiter geht es am 29.08. wieder zu Hause gegen die Sport-Union Annen aus Witten.
