ASAHI Bundesliga – Team sorgt für gute Stimmung im Haidemühler – Hexenkessel
Der erste Heimkampf der Spremberger Jungs vom KSC ASAHI wird zum Krimi und lässt am
Ende Team und Fans jubeln. Zur Pause stand es 5:2 fürdie ASAHI - Männer und alles sah
nach einem deutlichen Sieg aus. Die Punkte holten Nazar Viskov, der erst 18jährige Debütant
Felix Damm, Kapitän Luc Meyer, Vladimir Stark und der ebenfalls erst 18jährige Henry
Röder. Dabei hätte die Führung sogar noch höher ausfallen können. Denys Tupytskyi machte
gegen den Europacup Sieger von Tallin Bart Welling einen starken Kampf und lag auch bis 3
Sekunden vor Schluss in Führung, ehe eine undurchsichtige Situation für den Holländer auf
Seiten Walheims gewertet wurde. „Ich war überaus zufrieden mit meinen Jungs, eine Klasse
Vorstellung in Halbzeit eins. Besonders habe ich mich über Felix Damm gefreut. Der hat mal
richtig einen rausgehauen!“ so Coach Mike Göpfert Nach der Pause erhöhte Nazar Viskov
auf 6:2 und es sah alles nach einem deutlichen Sieg aus. Carl Then machte einen starken
Kampf gegen Herthas Holländer Bart Welling, mußte sich aber letztendlich mit einer kleinen
Wertung geschlagen geben. Auch die nächsten beiden Begegnungen mußten die Spremberger
Jungs abgeben und plötzlich war Walheim wieder dran. Henry Röder war es dann, der mit
einem herrlichen Ippon zumindest das Unentschieden für sein Team sicherte. Den Sack zu
machte Vladimir Stark. Mit einem lupenreinen Übergang vom Stand zu Boden sicherte er den
8. Punkt und gleichzeitig den ersten Sieg im ersten Heimkampf. „das war nichts für schwache
Nerven. Zwischendurch dachte ich, was ist hier los? Aber schön wie sich das ganze Team und
auch unsere Fans da wieder rausgezogen haben. Am Ende ein geiler Abend.“ so Kapitän Luc
Meyer Zu diesem Abend trugen auch die Jungs und Mädchen vom Jazz Dance Club Cottbus
bei. Mit Ihrer Show begeisterten sie die zahlreichen Zuschauer.
Der nächste Heimkampf findet bereits in 2 Wochen statt. Am 04.07. kommt der Gigant nach
Spremberg. Der Deutscher Meister von 2025 der Remscheider TV wird mit allem was er hat
versuchen die Punkte ins Bergische Land zu holen.

Foto: der 18jährige Henry Röder (ASAHI) war wieder ein Punktgarant und wurde zum
„Fighter of the Day“ gewählt.




Bei den 100. Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Duisburg konnte
Sprembergs Leichtgewichtlerin Nicole Stakhov vom KSC ASAHI die Bronzemedaille
erkämpfen. In der Gewichtsklasse bis 52 Kg verlor Nicole nach ihrem souveränen Auftaktsieg
etwas unglücklich und mußte in die Hoffnungsrunde. Die folgenden 3 Begegnungen konnte
das Spremberger Ausnahmetalent aber wieder für sich entscheiden und doch noch aufs
Podium klettern. Für Nicole ist es die insgesamt 6 Medaille bei Deutschen Meisterschaften
und ein weiteres Puzzelteil in ihrer jungen Karriere. "Natürlich wollten wir den Titel aber
Bronze ist super. Bei einer Deutschen Meisterschaft kann immer alles passieren. Einige
Titelverteidiger sind direkt in Runde 1 ausgeschieden. Die Belastung / Anspannung ist für die
Favoriten riesig und da gehörte unsere Nicole zweifelsfrei dazu. Von daher können wir schon
stolz sein." so Stützpunktleiter Dirk Meyer Besonders stolz ist Meyer auch auf seinen
ehemaligen Schützling Olympiastarterin und WM - Dritte Mareen Kräh. Die ehemalige
Weltklasse Athletin bis 52 Kg ist schon seit Langem ins Trainergeschäft gewechselt und
betreut zur Freude aller Spremberger Judo-Fans nun auch ASAHI`s neues Aushängeschild bis
52 Kg Nicole Stakhov und wird ihr sicherlich den ein oder anderen Tip mit auf den Weg
geben können.
Sprembergs zweiter Starter Justin Willsch, der noch zur U21 gehört, sammelte in der
Gewichtsklasse bis 90Kg wertvolle Erfahrungen und wird seinen Weg sicherlich gehen.
ASAHI`s Spitzenathleten Maximilian Standke und Luc Meyer mußten leider
verletzungsbedingt auf einen Start bei den Deutschen Meisterschaften verzichten.

Foto: Die beiden Spremberger Frauen bis 52 Kg gehen jetzt gemeinsame Wege.
Olympiastarterin Mareen Kräh betreut jetzt ASAHI `s neue 52 Kg Frau Nicole Stakhov auf
dem Weg zur Weltspitze.

Ferdinand Völker mit seinem
stolzen Papa, der bei großen Turnieren fast immer mit dabei ist.
Beim Bundessichtungsturnier in Erfurt gingen über 500 Judoka der Altersklasse u16 auf die
Matte. Mit dabei Spembergs Nordostdeutscher Meister Ferdinand Völker´vom KSC ASAHI.
Unter den Augen der u18 Bundestrainer hatte Ferdinand gleich zum Auftakt des
Wettkampfgeschehens eine schwierige Aufgabe zu lösen. Insgesamt 16 Minuten stand der
noch 13jährige Sportschüler in seinem ersten Kampf auf der Matte und hatte damit das
längste Duell dieser Veranstaltung. Der zweite Kampf ging über die "normale" Kampfzeit von
4 Minuten und Ferdinand stand im Viertelfinale. Auch dieses Duell gewann Ferdi mit einer
kleinen Wertung und zog eine Runde weiter. Das Halbfinale ging dann wiederum in die
Verlängerung und diesmal mußte Sprembergs Judo-Ass nach über 10 Minuten eine knappe
Niederlage hinnehmen. Etwas gezeichnet von seinen 4 Begegnungen ging Ferdinand in den
Kampf um die Bronzemedaille, doch der ASAHI Leichtgewichtler zeigte seine
Kämpferqualitäten und belohnte sich mit dem bisher größten Erfolg seiner noch jungen
Laufbahn und der Bronzemedaillen beim größten und wichtigsten Nachwuchsturnier
Deutschlands.
Herzlichen Glückwunsch!
Ferdinand Völker mit seinem stolzen Papa, der bei großen Turnieren fast immer mit dabei ist.

Die Judo-Damen des KSC ASAHI stehen nach 6 Jahren Bundesliga vor einem Neuanfang. Knapp 15 Damen verließen nach dem Rückzug aus der 1. Bundesliga den Verein und suchten Ihr Glück in Berlin bzw. Mecklenburg Vorpommern. Mit einem gemischten Team aus Jung und Älter ging es nun zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte zur Landesliga nach Frankfurt/Oder. Mit zwei deutlichen Siegen (jeweils 4:1) sicherten sich Sprembergs Judodamen auch gleich die Tabellenführung. „Viele erwarten von uns jetzt einen Durchmarsch oder winken gleich ab, na die haben ja Bundesliga gekämpft. Aber so einfach ist das nicht.“ erzählt Präsident Dirk Meyer Sophie Jäger gab mit gerade mal 15 Jahren Ihr Debüt. Lucie Fiedler stand nach einer langen Verletzungspause genau wie Jasmin Neuhold erstmalig in diesem Jahr auf der Matte. Mit Lydia Böhm (17) und Zoe Meyer (15) standen noch zwei ganz junge Damen auf der Liste kamen aber nicht zum Einsatz. „Ich war ganz schön aufgeregt. Eigentlich wollte ich in der Bundesliga mein Debüt geben, nun war es die Landesliga und auch hier hat noch nicht alles geklappt. Am Ende freuen wir uns über 2 Siege und die Tabellenführung.“ so Debütantin Sophie Jäger
Foto: Unsere Frauen sind Tabellenführer und kämpften in folgender Besetzung: v.l.n.r. Jasmin Neuhold, Sophie von Zelewski, Sophie Jäger, Josi Richter, Zoe Meyer, Luisa Engelkind, Lydia Böhm und Lucie Fiedler
