Sport-News

06.07.2026 | 5. Kampftag der 1. Judobundesliga am 4.Juli 2026

Die Mannschaft hat keineswegs enttäuscht – das Ergebnis ist frustrierend

Der 5. Kampftag der 1. Judobundesliga wurde für unsere Lausitzer Jungs zum kleinen

Debakel. Der bisher ungeschlagene Deutsche Meister von 2024 der Remscheider TV mußte

wie die Jungs vom KSC ASAHI auf einige Stammkräfte verzichten, hatte aber das

Momentum auf seiner Seite. Allein im ersten Durchgang gingen drei Begegnungen in den

Golden Score und alle drei Begegnungen gingen am Ende nach Remscheid. Vladimir Stark

sah lange wie der sichere Sieger aus, brachte sich aber selbst in eine missliche Lage und

wurde dafür gnadenlos bestraft. Abdusamad Abdullaev machte gegen den dreifachen

Olympiastarter und ehemaligen Grand Prix Sieger Igor Wandke einen starken Kampf mußte

sich aber mit einer kleinen Wertung geschlagen geben, so stand es dann zur Halbzeit 1:6 aus

Spremberger Sicht. „In dieser Höhe viel zu viel. Die Kämpfe standen auf Messersschneide

und den ein oder anderen Sieg hätten wir auch verdient gehabt aber ich hatte den Eindruck die

Remscheider haben den „Judogott“ gleich mit eingekauft.“ so Präsident Dirk Meyer

Die 2. Halbzeit lief etwas besser. Anton Savytskiy revanchierte sich für seine Hinrunden

Niederlage gegen den Olympia- EM- und WM Medaillengewinner Shamil Borchashvili.

Vache Adamyan holte Punkt Nummer 3 und Vladimir Stark letztendlich den 4 Punkt zum

4:10 Endstand. „Die Mannschaft hat keineswegs enttäuscht. Gewinnen wir die 3 Golden

Score Kämpfe steht es schon 7:7 und wenn Vladimir Stark und Max Henke Ihre Begegnungen

hintenraus nicht noch verschenken, gehen wir hier als Sieger von der Matte. Darüber bin ich

sehr enttäuscht. Es war viel mehr drin und ich hätte es unseren Fans gewünscht. Die waren

wieder fantastisch.“ so ein sichtlich gestresster und enttäuschter Trainer Mike Göpfert Ist das

schon das Bayern – Gen oder der berühmte Bayern – Dusel? Die Remscheider nutzen

konsequent die ihnen angebotenen Chancen und gewinnen dann eben auch mal einen

schlechten Kampf. Für die Spremberger Jungs um den derzeit indisponierten Kapitän Luc

Meyer heißt es jetzt Kopf hoch, den Mund abwischen und die Sommerpause zur Regeneration

nutzen. Weiter geht es am 29.08. wieder zu Hause gegen die Sport-Union Annen aus Witten.

 

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