Aktuelle Nachrichten

06.07.2022 | Kabinett beschließt Austragungsort der Landesgartenschau 2027: Wittenberge wird Gastgeberin

Die achte Landesgartenschau (LAGA) im Jahr 2027 wird in Wittenberge im Landkreis Prignitz stattfinden. Das hat die Landesregierung in ihrer gestrigen Kabinettssitzung beschlossen. Die Bewerberstadt überzeugte mit einem innovativen und anspruchsvollen Konzept einer LAGA als Schlüsselprojekt für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Der Wandel von einer traditionsreichen Arbeiter- und Industriestadt zu einer lebendigen Stadt mit Industriekultur, Wirtschaft, Tourismus und sich veränderndem Stadtbild bestimmt die Impulse, die von der LAGA erwartet werden.

 

Die Vergabe der achten Gartenschau im Land Brandenburg erfolgte in einem zweistufigen Auswahlverfahren. Nach einer Interessenbekundung entwickelten die Städte Spremberg und Wittenberge sowie der interkommunale Verbund „Märkische Landschaftsgärten“ (fünf Kommunen des Landkreises Märkisch-Oderland) innerhalb von neun Monaten ihre Konzepte und reichten diese bei der Auswahlkommission ein. Unter Federführung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz erarbeitete die Landesregierung in Übereinstimmung mit dem Städte- und Gemeindebund, dem Verein zur Förderung von Landesgartenschauen in Brandenburg und der Brandenburgischen Architektenkammer den Vergabevorschlag.

 

Agrar- und Umweltminister Axel Vogel: „Die Landesgartenschau in Beelitz läuft mit sehr guter Resonanz noch bis 31. Oktober. Diesen Erfolg wollen wir fortsetzen. Dafür musste bereits jetzt die Auswahl für den neuen Austragungsort 2027 erfolgen. Die Landesregierung hatte wahrlich keine leichte Entscheidung zu treffen: Drei interessante und ambitionierte LAGA-Konzepte mit unterschiedlichen Entwicklungszielen galt es zu bewerten. Ich danke Spremberg, Wittenberge und dem Verbund von fünf Kommunen aus Märkisch-Oderland sehr für ihre engagierten Bewerbungen. In jedem Konzept steckt Potenzial für die städtische und regionale Entwicklung. Am Ende überzeugte Wittenberge die Auswahlkommission mit seinem innovativen, anspruchsvollen und nachhaltigen Konzept ‚Stadt. Land. Elbe. Wittenberge blüht auf!‘.“

 

Die Leitidee einer Landesgartenschau als Schlüsselprojekt für eine nachhaltige Stadtentwicklung bestimmt das Konzept von Wittenberge: von der klimaangepassten Aufwertung innerstädtischer Grünflächen, dem Umgang mit Grünbereichen bis zum Wohngebiet der 1960-er Jahre, in dem zukunftsweisende Lösungsansätze für nicht mehr benötigte Flächen umgesetzt werden sollen.

 

Das LAGA-Gelände soll sich durch die Stadt ziehen, verschiedene Grünbereiche vernetzen und Gäste auch jenseits des Geländes durch verschiedene Stadtquartiere in die Innenstadt bis zur Elbe führen. Mit der Lage im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg und am europäischen Radfernweg Elberadweg, als Start- und Zielpunkt regionaler Radwege und mit Anlegemöglichkeiten für Flussschiffe und Wasserboottouristen ist Wittenberge als Tor zur Elbtalaue eng verbunden mit dem Ökotourismus in der Region. Die LAGA kann Impulsgeber für den qualitativen und quantitativen Ausbau von Gastronomie und Beherbergung sowie Partner bestehender Angebote werden.

 

Für eine gute Vorbereitung und Umsetzung der geplanten Investitionen, ist erfahrungsgemäß eine Zeitspanne von etwa fünf Jahren erforderlich. Die Landesregierung folgte deshalb dem fachlichen Vorschlag der Auswahlkommission und beschloss auch angesichts der aktuellen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen, dass die achte Landesgartenschau erst im Jahr 2027 und damit ein Jahr später als ursprünglich vorgesehen veranstaltet wird.

 

Seit dem Jahr 2000 werden im Land Brandenburg Landesgartenschauen ausgerichtet. Sie sind 180 bis 200 Tage lang gesellschaftlicher Höhepunkt, Gartenfest und Leistungsschau des gärtnerischen und landschaftsgärtnerischen Berufsstandes. Landesgartenschauen sind auch bunte, neu gestaltete Parkanlagen – zuallererst sind sie jedoch Instrument einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung sowie einer dauerhaften Grün- und Freiraumentwicklung in den ausrichtenden Kommunen. Dabei geht es um wirksame Impulse für die infrastrukturelle, kulturelle und touristische Entwicklung der jeweiligen Stadt und Region.

 

05.07.2022 | LAGA 2026 nicht in Spremberg

Wer die LAGA 2026 ausrichten darf ist noch nicht offiziell verkündet.        
                                       
Seit Wochen machen Insider aus Potsdam der Stadt Spremberg wenig Hoffnung.    
Favorit soll Wittenberge sein.         
                                       
Mehr Informationen scheint die Stadtverwaltung zu haben.                  
Hier gibt es eine offizielle Pressemitteilung 148/2022, die wir in vollem 
Umfang veröffentlichen.                
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Auch ohne Landesgartenschau 2026 engagiert im Strukturwandel

Die Stadt Spremberg/Grodk bedauert es sehr, dass die einzigartige Möglichkeit, den erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz auf der Landesgartenschau 2026 der Region und vielen Gästen aus Nah und Fern präsentieren zu können, nicht genutzt werden kann.

Seit vielen Jahren setzt die Stadt Spremberg/Grodk ihr „grünes Konzept“ um, auch auf der Basis von Konzepten für die Ausrichtung von Landesgartenschauen. So werden wir auch weiter verfahren. Die vielen Vorhaben, die im Zusammenhang mit der Landesgartenschau entwickelt wurden, werden wir nun in unser Konzept zur Stadtentwicklung integrieren. Da Bürgerbeteiligung eine große Rolle spielt, werden die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit bekommen, bei der Auswahl, Priorisierung und Umsetzung der Vorhaben mitzureden. So war es für die Landesgartenschau geplant, so machen wir es!

Spremberg/Grodk wird grünen und blühen, auf der Basis eines Konzeptes von Sprembergern für Spremberger und unsere Gäste!

Christine Herntier Bürgermeisterin

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Ende der Pressemitteilung

 

 

05.07.2022 | Radwegsanierung an der B 156 bei Spremberg

Der Radweg an der Bundesstraße B 156 zwischen dem Ortsausgang Spremberg (Spree-Neiße) und dem Kreisverkehr im Ortsteil Schwarze Pumpe wird erneuert. Ab kommenden Montag, 11.07.2022, starten die Arbeiten und dauern voraussichtlich vier Wochen bis zum 05.08.2022.

Die Sanierung findet unter Vollsperrung des Radweges statt. Der Radverkehr wird ab der Kreuzung Hoyerswerdaer Straße / An der Lusatia in Spremberg sowie über den Kreisverkehr in Schwarze Pumpe auf den gegenüberliegenden Radweg umgeleitet. Auch Fußgänger:innen können den gegenüberliegenden Radweg nutzen.

Alle Verkehrsteilnehmer:innen und Anwohner:innen werden um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit gebeten.

 

 

 

04.07.2022 | Chefärztin verläßt das Krankenhaus

Pressemitteilung

 

Frau Dr. med. Carmen Frackowiak, langjährige Chefärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Spremberger Krankenhaus, beendete ihre Tätigkeit zum 30.06.2022. 

Anerkennend blicken wir auf ihre Leistungen in mehr als drei Jahrzehnten zurück. 

Am 01.09.1986 begann Frau Dr. med. Frackowiak ihre Tätigkeit als junge Ärztin und kurze Zeit später auch ihre Ausbildung zur Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin, welche sie 1993 erfolgreich abschloss. Bereits 1994 wurde sie zur Oberärztin ernannt.  2004 erlangte sie den akademischen Grad „Dr. med“.

 

Nachdem Frau Rosemarie Ahland als langjährige Chefärztin in den Ruhestand ging,  übernahm Frau Dr. med. Frackowiak am 01.12.2008 die Nachfolge.

Neben ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit als Chefärztin der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin erwarb sie die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und Palliativmedizin  und erlangte das Zertifikat zur geprüften Public Relations-Beraterin.  Frau Dr. med. Carmen Frackowiak war lange Jahre Transplantationsbeauftragte und OP-Koordinatorin in unserem Haus. Sie trug die Verantwortung für die Abteilung Anästhesie als auch für die IMC-Station. Engagiert setzte sie sich für die Etablierung des Notfallmanagements im Krankenhaus ein und initiierte  zu diesem Thema öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen.

 

Das Wohl der Patienten war stets ihr oberstes Gebot.

Frau Dr. med. Frackowiak hat mit ihrem vielfältigen Wirken die positive Entwicklung des Krankenhauses Spremberg entscheidend geprägt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Dr. med. Carmen Frackowiak für Ihr Engagement und wünschen ihr alles Gute und viel Erfolg für Ihren weiteren Lebensweg.  

 

Liane Pötsch

Geschäftsführerin

02.07.2022 | Das ATZ in Welzow: Veranstaltungen im Juli

Wildschön
Aus und mit Kräutern lassen sich wunderbare Produkte für die tägliche Pflege, zum Wohlfühlen, Verwöhnen und für die Gesundheit herstellen. In diesem Workshop werden unterschiedliche Zubereitungsformen, benötigte Materialien sowie Rezepte zum Herstellen von Grüner Kosmetik vorgestellt. Anschließend werden gemeinsam einige Produkte zubereitet, die dann mit nach Hause genommen werden dürfen. 
Kreativer Workshop zur Herstellung von Naturkosmetik, angefangen vom Lippenbalsam, über Haarshampoo, Deo, Gesichtscreme bis hin zur Mundspülung und mehr….
Termin: 2. Juli 2022
Zeit: 14 bis 17 Uhr
Kosten: 25,00 € inklusive selbst gefertigter Produkte
Gruppenstärke: mindestens 8, maximal 15 Teilnehmer
Anleitung: Kerstin Borchert

 

Das atz spinnt
Verspinnen von allerlei Wolle mit Spinnwirtel & Spinnrad
Wer hat, bitte sein eigenes Spinnrad mitbringen! Für alle Neueinsteiger stehen Spinnwirtel und 
Spinnräder zum Ausprobieren im atz bereit.
Termin: Mittwoch, den 06. Juli 2022
Zeit: von 17 bis 19 Uhr
Kosten: 1,00 € für Wasser & Strom in das Spendenschaf
Anleitung: Tabea Kobalz

 

Das ATZ kocht zum Thema Eiszeit
Als Fastfood noch laufen konnte: Fleischeslust gestern und heute 

Paläodiät oder vegane Alternativprodukte
Kulinarisches Reise - Aktiv durch die Vorgeschichte mit vier Speisen aus der Epoche der 
Eiszeit und passender Unterhaltung zwischen den Gängen
Moderation: Dr. Hans Joachim Behnke
Termin: Donnerstag, den 14. Juli 2022
Zeit: 18 bis 22 Uhr
Kosten: 29,00 € inklusive 4-Gänge-Menü und Unterhaltung

 

Mit Holz durch Stein

Museumstag zum Anfassen & Mitmachen
Steinäxte umgibt ein kleines Geheimnis. Schon vor über hundert Jahren stellte man die wildesten 
Spekulationen an, wie die Löcher für den Axtstiel angefertigt wurden. Sie sind so rund und sauber 
gebohrt, dass sogar die Verwendung von Diamantbohrern vermutet wurde. Bohrkerne lassen darauf 
schließen, dass eine Form der Hohlbohrung verwendet wurde. Die alten Ägypter benutzten dafür 
Kupferrohre. Kupfer allein wäre viel zu weich für das Bohren durch Stein, doch mit Sand als Schleifmittel 
funktioniert es. Das weiche Kupfer greift den Sand und schmirgelt den Stein darunter zu staub. 
Aber die Steinäxte sind älter als die Verwendung von Kupfer. Holunder ist eine experimentalarchäologisch 
erprobte Möglichkeit, diese Aufgabe zu übernehmen. 

In diesem Workshop erproben wir diese Technik mit Holunder und anderen Hölzern an unterschiedlichen 
Gesteinen und testen auch die ägyptische Bohrweise mit Kupfer.
Termine: 17. Juli 2022
Zeit: von 14 bis 16 Uhr
Kosten: 10,00 € für Erwachsene / 6,00 € für Kinder von 6 bis 16 Jahren
Anleitung: Philipp Feistauer

Archäologische Grabung – wie geht das?
In dieser Ferienaktion werden die Kinder in die Welt der Archäologie eingeführt. 
Die Teilnehmer an diesem Programm bekommen einen Einblick in die theoretischen 
Grundlagen der Feldforschung und haben anschließend die Möglichkeit, selbst die 
Funde zu bearbeiten. Unter der Anleitung einer Archäologin werden die Kinder die 
Arbeitsschritte zur Ausgrabung eines Fundes selber ausprobieren. 
Alles wird dokumentiert und zum Ende der Grabung gibt es eine echte Fundbesprechung.
Termin: Mittwoch, der 20. Juli 2022
Zeit: von 14 bis 18 Uhr
Unkosten: 15,00 €
Gruppenstärke: mindestens 6, maximal 10 Teilnehmer
Anleitung: Maddalena Sartori

 

Bienenwachstuch selbst gemacht
Nachhaltig verpacken, geht das? In diesem kreativen Sommerferienworkshop wird erklärt, 
wie man aus einem Stück Stoff mit Hilfe von Bienenwachs ein hübsches Wachstuch herstellt. 
Dieses kann man zum Verpacken von Speisen wie Sandwiches oder Obst nutzen. Gerne können 
zum Workshop eigene Baumwollstoffe mitgebracht werden, auch alte Kleidung kann zum 
individuellen und nachhaltigen Tuch weiterverarbeitet werden.
Termin: Donnerstag, der 28. Juli 2022
Zeit: von 14 bis 18 Uhr
Unkosten: 10,00 € inklusive Material
Gruppenstärke: mindestens 6, maximal 10 Teilnehmer
Anleitung: Maddalena Sartori

02.07.2022 | Gast- und Willkommensfamilien in Spree-Neiße gesucht

Aktuelle politische Ereignisse in Europa und weltweit zeigen, dass auch in einer globalisierten Welt im 21. Jahrhundert Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Länder und Kulturen wertvolle Möglichkeiten zum Kennenlernen und Austauschen sind. Interkultureller Austausch kann in vielfältigen Kontexten stattfinden – einen jungen Menschen aus einer anderen Kultur bei sich aufzunehmen, ist eine davon!  
Auch für das Schuljahr 2022/2023 erhalten junge Menschen aus Taiwan und Kolumbien die Chance, nach Deutschland zu kommen, hier eine Schule zu besuchen, in einer Gastfamilie zu leben und die Alltagskultur in Deutschland kennenzulernen.

Für drei Jugendliche aus Kolumbien sowie für drei Jugendliche aus Taiwan werden offene und herzliche Familien in Spree-Neiße derzeit noch dringend gesucht.
Idealerweise können die Familien ab Ende August  bzw. Anfang September 2022 ein Gastkind für sechs oder zehn Monate bei sich aufnehmen. Alternativ gibt es das Modell der Willkommensfamilien, bei denen eine Beherbergung und Begleitung des Familienalltags für ein bis drei Monate möglich sind.

Interessierte Familien können sich unter per E-Mail unter schueleraustausch@aubiko.de oder telefonisch unter +49 (0) 40 986 725 75 melden.   
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des aubiko e.V. – Verein für Austausch, Bildung und Kommunikation unter www.aubiko.de.

01.07.2022 | Tierseuchenallgemeinverfügung in der Fassung der 2.Änderung vom 01.07.2022

Tierseuchenallgemeinverfügung des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen vom 10.12.2021

in der Fassung der 2.Änderung vom 01.07.2022

Auf Grund der amtlich festgestellten Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa werden die nachfolgenden Maßnahmen angeordnet und bekannt gegeben.

A. Der Verfügungsteil B der Allgemeinverfügung vom 10.12.2021 in der ersten Änderungsfassung vom 20.05.2022 wird hinsichtlich der festgelegten Restriktionsgebiete wie folgt geändert und ergänzt:
I. In der Sperrzone II wird ein weiteres Kerngebiet mit der Bezeichnung „Kerngebiet SPN-Nord“ ausgewiesen. 

Dieses Kerngebiet SPN-Nord umfasst Teile der Gemarkungen: 
 

Gemeinde/Start Gemarkung 
Guben Deulowitz
Jänschwalde/Janšojce Drewitz /Drjejce
Schenkendöbern Atterwasch
Bärenklau
Grabko
Grano /Granow
Groß Drewitz
Krayne
Lübbinchen
Pinnow
Schenkendöbern
Tauer/Turjej Schönhöhe /Šejnejda
Tauer/Turjej

welche vor Ort ersichtlich durch einen Wildschweinabwehrzaun eingegrenzt sind. Die genauen Grenzen des Kerngebietes sind in einer tagaktuellen Kartenübersicht der Schutzzonen unter https://www.lkspn.de/aktuelles/afrikanische-schweinepest.html einsehbar.

II. Der Schutzkorridor umfasst für die Gemeinde Schenkendöbern und die Stadt Guben die östlich der B112 gelegenen Gemarkungen bzw. Teile dieser. Der nicht die Stadt Guben und die Gemeinde Schenkendöbern umfassende Teil des bereits ausgewiesenen Schutzkorridores bleibt von dieser Änderung unberührt.

III. Folgende Gemarkungen werden als Weiße Zone SPN-Nord ausgewiesen:
 
Gemeinde/Stadt Gemarkung
Guben und Schenkendöbern Die innerhalb des bis zum 21.05.2022 geltenden Kerngebietes gelegenen Anteile der Gemarkungen:
Groß Drewitz, Guben und Lauschütz
Jänschwalde/Janšojce Drewitz /Drjejce
Jänschwalde -Dorf/Janšojce -Wjas Jänschwalde -Ost /Janšojce -Juitso
Peitz/Picnjo Peitz/Picnjo
Schenkendöbern Sembten,
die außerhalb des ausgewiesenen Kerngebietes und des Schutzkorridores gelegenen Anteile der Gemarkungen Atterwasch, Bärenklau, Grabko, Groß Drewitz, Kerkwitz /Kerkojce, Pinnow, Staakow und Reicherskreuz
Tauer/Turjej die außerhalb des ausgewiesenen Kerngebietes gelegenen Anteile der Gemarkungen Schönhöhe /Šejnejda, und Tauer/Turjej 
Turnow-Preilack/ Turnow-Pśiłuk Preilack/Pśiłuk

IV. Die ausgewiesene Sperrzone II wird um folgende Gemarkungen erweitert:
Gemeinde/Stadt Gemarkung
Peitz/Picnjo Peitz/Picnjo
Spremberg/Grodk Bühlow/Běła
Groß Buckow
Jessen
Pulsberg
Spremberg/Grodk (östlich der Tagebaurandstraße)
Terpe/Terpje
Turnow -Preilack/
Turnow-Pśiłuk
Preilack/Pśiłuk
Welzow/Wjelcej Haidemühl/Gózdź
Proschim

V. Die ausgewiesene Sperrzone I wird um folgende Gemarkungen erweitert:
 
Gemeinde/Stadt Gemarkung
Drebkau/Drjowk Jehserig /Jazorki, Kausche /Chusej
Spremberg/Grodk Radewiese, Spremberg/Grodk (westlich der Tagebaurandstraße) Stradow, Straußdorf, Wolkenberg
Welzow/Wjelcej Welzow/Wjelcej
 


VI. Die als Anlage 1 beigefügte sowie in einer tagaktuellen Kartenübersicht der Schutzzonen unter https://www.lkspn.de/aktuelles/afrikanische-schweinepest.html einsehbare Karte der Restriktionsgebiete ist Bestandteil dieser Allgemeinverfügung. 

B. Der Verfügungsteil C der Allgemeinverfügung vom 10.12.2021 in der ersten Änderungsfassung vom 20.05.2022 wird hinsichtlich der Maßregeln wie folgt geändert und ergänzt:

I. Für das Kerngebiet SPN-Nord wird über die bereits geltenden Anordnungen hinaus folgendes verfügt:

a. Es gilt ein Jagdverbot für alle Wildarten. Für begründete Einzelfälle können Ausnahmen von diesem Verbot erteilt werden.
b. Das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft abseits der öffentlichen Wege und Einrichtungen wird Personen, die nicht Eigentümer, Besitzer, Pächter von Flächen sind, untersagt. Für begründete Einzelfälle können Ausnahmen von diesem Verbot erteilt werden.
c. Es gelten die Anordnungen unter B.V.1. der Tierseuchenallgemeinverfügung des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa zur Bekämpfung der Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen vom 10.12.2021 in der Fassung der 1.Änderung vom 20.05.2022.
d. Forstwirtschaftliche Tätigkeiten sind mindestens 48 Stunden vor der jeweiligen Durchführung der zuständigen Behörde (Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa; Operationszentrale ASP) anzuzeigen. Tätigkeiten am Wochenende sind bis spätestens Mittwoch vor dem Wochenende anzuzeigen. Erst nach amtlicher Freigabe dieser Flächen für die jeweils angezeigte Bewirtschaftungsform, darf mit der Arbeit begonnen werden.

II. Für die weiße Zone SPN-Nord wird über die bereits geltenden Anordnungen hinaus folgendes verfügt:

a. Es gilt ein Jagdverbot für alle Wildarten.Für begründete Einzelfälle können Ausnahmen von diesem Verbot erteilt werden.
b. Es gelten die Anordnungen unter B.IV der Tierseuchenallgemeinverfügung des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa zur Bekämpfung der Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen vom 10.12.2021 in der Fassung der 1.Änderung vom 20.05.2022.

III. Für die Sperrzone II wird über die geltenden Anordnungen hinaus folgendes verfügt:

a. In den Gemarkungen Proschim, Haidemühl, Jessen, Pulsberg, Terpe und Spremberg sind Erntemaßnahmen und Bodenbearbeitungsverfahren auf Flächen mit Mais, Getreide, Raps, Hirse, Sudangras und Sonnenblumen mindestens 48 Stunden vor der jeweiligen Tätigkeit der zuständigen Behörde (Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa; Operationszentrale ASP) anzuzeigen. Tätigkeiten am Wochenende sind bis spätestens Mittwoch vor dem Wochenende anzuzeigen.  
Erst nach amtlicher Freigabe dieser Flächen für die jeweils angezeigte Bewirtschaftungsform, darf mit der Arbeit begonnen werden.

C. IV. Die sofortige Vollziehung der Anordnungen unter A. und B. wird gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) im überwiegend öffentlichen Interesse angeordnet. Im Übrigen folgt die sofortige Vollziehbarkeit aus § 80 Abs. 2 Nr. 3 VwGO in Verbindung mit § 37 Tiergesundheitsgesetz (TierGesG). Widerspruch und Anfechtungsklagen haben keine aufschiebende Wirkung.

D. V. Diese Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe in Kraft.

Hinweise:
Die Tierseuchenallgemeinverfügung des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa zur Bekämpfung der Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen vom 10.12.2021 sowie deren 1. Änderung vom 20.05.2022 behalten mit Ausnahme der Änderungen Ihre Gültigkeit und sind zwingend zu beachten. Für die neu ausgewiesenen Restriktionsgebiete gelten die entsprechenden Anordnungen. Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen diese Allgemeinverfügung stellen gemäß § 32 Abs. 2 Nr. 3 und 4 TierGesG i. V. m. § 25 Nr. 3 SchwPestV eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße bis zu 30.000 € geahndet werden. Aufgrund des amtlichen Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest werden Landwirten, Jägern und Tierhaltern per Verordnung gesetzlich Pflichten auferlegt, die diese ohne weitere Anordnung durch die Behörde einzuhalten haben. Eine Zusammenfassung dieser gesetzlichen Pflichten sind in Anlage 2 der Allgemeinverfügung vom 10.12.2021 nachzulesen. 

E. Begründung: 

I. Sachverhalt
Der Verfügung liegt folgender Sachverhalt zu Grunde:
In der Gemarkung Sembten wurde am 10.September 2020 der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest erstmalig amtlich festgestellt. Am 18.Juni 2021 wurde im Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa der erste Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Süden des Landkreises westlich der errichteten Wildschweinbarriere entlang der Grenze zu Polen festgestellt. Infolgedessen wurden die gleichen Eindämmungsmaßnahmen wie beim Fall in Sembten durchgeführt. Die Restriktionsgebiete wurden an das Seuchengeschehen angepasst und deutlich ausgeweitet. Im Kerngebiet südlich der Bundesautobahn 15 verenden noch immer Wildschweine an der ASP oder infizieren sich und werden mit jagdlichen Mitteln entnommen. Nachdem im Januar 2022 letztmalig an der ASP verendete Wildschweine in der Weißen Zone SPN-Nord gefunden wurden, konnten entsprechend den Vorgaben der „Verwaltungsvorschrift zu den Voraussetzungen und zum Vorgehen bei der Aufhebung von Restriktionszonen, die infolge von ASP-Fällen bei Wildschweinen festgelegt wurdenVom 17. März 2022“ das Kerngebiet und die Weiße Zone im Norden des Landkreises aufgehoben werden.
Leider wurde am 10.06.2022 bestätigt, dass ein am 06.06.2022 erlegter Frischling an den Krayner Teichen an der ASP verendet ist. Eine intensive Fallwildsuche ergab, dass sich weitere infizierte Wildschweine in dem Bereich rund um die Krayner Teiche und auch nahe Bärenklau sowie am Kleinsee aufhalten. Zusätzlich zu den intensiven Bekämpfungsmaßnahmen und den Erfolgen im Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa muss das Seuchengeschehen in den angrenzenden Landkreisen, Bundesländern und Mitgliedstaaten beachtet werden. Der Seuchendruck aus dem Nachbarstaat Polen und damit auf den errichteten stabilen Zaun entlang der Landesgrenze bleibt weiterhin hoch. Hinzu kam in den vergangenen Monaten eine stetig wachsende Dynamik des Seuchengeschehens in Sachsen. Infolgedessen passt der Freistaat Sachsen die Gebietskulisse an und führt die beiden Sperrzonen II der Landkreise Görlitz und Bautzen zusammen. 
Tritt bei Wildschweinen ein Infektionsgeschehen mit ASP auf, sind unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, mit denen das Ausmaß des Ausbruchsgeschehens (räumliche Ausdehnung, Anzahl der betroffenen Tiere, Größe der Population im betroffenen Gebiet etc.) eingeschätzt und Maßnahmen zur Bekämpfung der Tierseuche in der Wildschweinpopulation, zur Verhinderung der Ausbreitung und des Übergreifens auf Hausschweine ergriffen werden sollen. Das Friedrich-Löffler-Institut hat hierzu Empfehlungen für Maßnahmen in einem Maßnahmenkatalog erarbeitet. 
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. In Mitteleuropa erfolgt eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen bzw. -zubereitungen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände einschließlich Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte und Maschinen, Kleidung). Bei direkter Übertragung wird der Erreger über Nasen-Rachen-, Augensekret und Speichel, später auch über Urin und Kot ausgeschieden. Die Inkubationszeit, das heißt, die Zeit von der Einschleppung des Erregers bis zum Auftreten der ersten Krankheitssymptome, beträgt etwa sieben bis zehn Tage. Ein infiziertes Tier stirbt in mehr als 90 % der Infektionsfälle an ASP. Ein Impfstoff gegen ASP ist bisher nicht verfügbar. Die Bekämpfung gestaltet sich außerordentlich schwierig, da das Virus sehr wider standsfähig ist. Es bleibt auch während des Verwesungsprozesses des Schweins mehrere Wochen bis Monate infektiös. In Schlachtkörpern und Blut, in Dauerwaren wie Schinken und Salami ist das Virus monatelang, in Gefrierfleisch sogar jahrelang vermehrungsfähig.

II. Rechtliche Würdigung
Gemäß §§ 4 und 5 des Ordnungsbehördengesetzes vom 21. August 1996 (GVBl. I/96, [Nr. 21], S. 266) i.V.m. § 38 Abs. 11 des TiergesG vom 21. November 2018 (BGBl. I S. 1938) i.V.m. § 1 Abs. 1 und 4 des AGTierGes vom 17. Dezember 2001 (GVBl.I/02, [Nr. 02], S.14) in der jeweils geltenden Fassung, ist der Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa (Fachbereich Landwirtschaft, Veterinär- und Lebensmittelüberwachung der/ Veterinäramt) die zuständige Behörde für den Erlass von Verfügungen von Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen. Diese Allgemeinverfügung dient der Umsetzung der Maßregeln der VERORDNUNG (EU) 2016/429 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 9. März 2016 zu Tierseuchen und zur Änderung und Aufhebung einiger Rechtsakte im Bereich der Tiergesundheit in Verbindung mit der Durchführungsverordnung (EU) 2021/605 vom 07. April 2021 und der SchwPestV vom 8. Juli 2020 (BGBl. I S. 1605) in der zurzeit geltenden Fassung. Zur Vorbeugung und Bekämpfung der Tierseuche ASP erlässt das Veterinäramt in seiner Zuständigkeit nach § 38 Abs.11 i.V.m. § 6 und 10 TierGesG weitere Maßregeln zur Ergänzung der Anordnungen der SchwPestV. 
Nach § 24 des Bundesjagdgesetzes erlässt beim Auftreten einer Tierseuche im Wildbestand die für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Behörde die erforderlichen Anweisungen zur Bekämpfung der Seuche. 
Der Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa nimmt seit dem 01. April 2013 gemäß der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen dem Landkreis und der Stadt Cottbus/ Chóśebuz vom 31.01.2013, veröffentlicht im Amtsblatt für Brandenburg vom 06.03.2013, Nr. 9, S. 501, die Aufgaben auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Produktion und Förderung, des Tierschutzes, der Lebensmittel-, Futtermittel- und Handelsklassenüberwachung, der Tierseuchenbekämpfung und der Überwachung des Verkehrs mit Tierarzneimitteln auch für die Stadt Cottbus wahr.

Zu A. (Festlegung der Restriktionsgebiete)
Entsprechend Art. 3 bis 6 der Durchführungsverordnung (EU) 2021/605 i.V.m. § 14d Abs. 2 S. 1 Nr. 1 und 2 SchwPestV wurde durch das Veterinäramt ein Gebiet um die Fundorte als Sperrzone II (analog gefährdetes Gebiet) sowie ein Gebiet um die Sperrzone II als Sperrzone I (analog Pufferzone) festgelegt. Entsprechend § 14d Abs. 2a S. 1 SchwPestV wurde innerhalb dieser Sperrzone II um die Fundorte der verendet aufgefundenen und labordiagnostisch positiv bestätigten Wildschweine ein neues Kerngebiet festgelegt, um zu vermeiden, dass möglicherweise weitere infizierte Tiere aus dem infizierten Gebiet auswandern und die ASP verbreiten. Um das Kerngebiet herum wurde eine sogenannte weiße Zone eingerichtet. Eine weiße Zone definiert sich als Bereich, in welchem die Tötung aller Wildschweine das Ziel ist, um Infektionsketten zu unterbrechen. Resultierend aus dem Wissen um die Eigenschaften dieser anzeigepflichtigen Tierseuche und den Ergebnissen der Fallwildsuchen müssen die Restriktion sgebiete an das Seuchengeschehen angepasst werden. Die Erweiterung der Sperrzonen II und I im Süden des Landkreises ergibt sich aus dem Seuchendruck, welcher aus Sachsen auf den Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa ausgeübt wird. Mit der Ausweisung einer Sperrzone II (gefährdetes Gebiet nach Schweinepestverordnung) gelten unverzüglich rechtlich vorgeschriebene Einschränkungen, welche im Hinblick auf die Seuchendynamik und damit einhergehende Risiken der weiteren Verbreitung nötig und auch verhältnismäßig sind. Eine Sperrzone I gilt nach dem EU-Recht als seuchenfrei, dient als Pufferzone und ist daher mit verhältnismäßig wenigen Einschränkungen für Dritte behaftet. Sie ermöglicht jedoch ein unverzügliches amtliches Handeln, sollte dies die Tierseuchenlage erforderlich machen.

Zu B.I.a. und B.II.a (Jagdverbot auf alle Wildarten)
Aus Gründen der Tierseuchenbekämpfung wurde gemäß § 14 a Abs. 10 SchwPestV im Kerngebiet SPN-Nord und der anschließenden weißen Zone die Ausübung der Jagd auf alle Wildarten untersagt, um keine Verbreitung der Tierseuche durch Beunruhigung des Wildes, insbesondere des Schwarzwildes zu befördern und die Tiere in ihren derzeitigen Aufenthaltsorten zu halten. Auf Grund der durchgeführten Zäunungsmaßnahmen, die infolge einer großflächig angelegten Fallwildsuche in diesem Bereich erfolgte, welche die Grundvoraussetzung für die Schaffung eines nahezu wildschweinfreien Areals („weiße Zone“) ist und der wildbiologischen Dynamik in der Schwarzwildpopulation muss die Tötung und Entnahme von Wildschweinen in der weißen Zone und dem Kerngebiet erfolgen. Damit dies effektiv und kontrolliert erfolgen kann, legt das zuständige Veterinäramt in Abstimmung mit der zuständigen unteren Jagdbehörde konkrete Maßnahmen in Bezug auf die Tötung gemäß §14 d Abs. 6 fest.

Zu B.I.b. (Betretungsverbot von Wald und offener Landschaft)
Gemäß § 14 d Abs. 2 b Nr. 1 SchwPestV kann das Veterinäramt als zuständige Behörde für das Kerngebiet über die Maßregeln der Sperrzone II hinaus, soweit es aus Gründen der Tierseuchenbekämpfung unerlässlich ist, den Fahrzeugverkehr und den Personenverkehr im Kerngebiet verbieten. Dabei meint „offene Landschaft“ in diesem Zusammenhang Feld und Flur außerhalb geschlossener Ortslagen und außerhalb von Ortschaften liegenden Wohnbebauungszusammenhängen sowie Felder, Wiesen und Ackerflächen. Unter Anwendung des § 14 d Abs. 5 c SchwPestV wurde durch die zuständige Behörde das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft im Kerngebiet untersagt. Hintergrund dieser Maßregel ist, zum einen keine Störung der Tiere -insbesondere des Schwarzwildes- zu verursachen, um keine Verschleppung des Virus aus dem Kerngebiet zu begünstigen als auch andererseits keine unerkannte Verbreitung des Virus über indirekte Übertragungswege durch eine Vielzahl von Privatpersonen zu befördern. Das ASP-Vir us weist eine hohe Widerstandsfähigkeit in der Umwelt auf. Im blutverseuchten Erdboden ist es bis zu 205 Tage, an Holzteilen bis zu 190 Tagen überlebensfähig. Verendete Schwarzwild-kadaver sind über viele Wochen, streckenweise bis zu einem halben Jahr infektiös. Die unerkannte Verschleppung des Virus durch Erdreich u.Ä. an Schuhwerk soll durch das Betretungsverbot vermieden werden. Zudem soll die zur Bekämpfung der Tierseuche zwingend notwendige Suche und Beseitigung infizierter Kadaver ungehindert ermöglicht werden.

Zu B.I.c., B.II.b. und B.III.a. (landwirtschaftliche Tätigkeiten)
Gemäß §14d Abs.5a Punkt 1 kann die zuständige Behörde die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für längsten sechs Monate beschränken oder verbieten. Bei den benannten Kulturen handelt es sich um wildbiologisch bekannte Rückzugsorte für Schwarzwild, in welchen die Tiere teils sehr lange verbleiben und sich somit jagdlichen Maßnahmen nahezu vollständig entziehen. Um das Ziel der Schwarzwildpopulation auf nahe Null zu erreichen, müssen Ernten genutzt werden um Schwarzwild zu entnehmen. Dies gelingt effektiv nur dann, wenn die Ernte in einem angemessenen und behördliches Handeln möglich machenden Abstand vor der Ernte angezeigt wird. Auf Basis der Kenntnisse zur örtlichen Schwarzwildpopulation, der jeweiligen betroffenen Kultur und Detektion durch geeignete technische Mittel, wie beispielsweise einer Drohne, kann somit über eine erfolgsbringende erntebegleitende Jagdstrategie entschieden werden. Eine Anzeige der anderen bodenbearbeitenden Tätigkeiten verfolgt den Zweck, etwaige Kada ver von verendetem Schwarzwild zu finden und diese Hauptinfektionsquellen zu entfernen.

Zu B.I.d. (forstwirtschaftliche Tätigkeiten)
Gemäß §14d Abs.5a Punkt 1 kann die zuständige Behörde die Nutzung forstwirtschaftlicher Flächen für längsten sechs Monate beschränken oder verbieten. Dass forstwirtschaftliche Tätigkeiten anzuzeigen sind, hat den Hintergrund, dass die zuständige Behörde, welche das Seuchengeschehen genau im Blick hat entscheiden muss ob vor einer angezeigten Tätigkeit eine Fallwildsuche durchgeführt werden sollte, um auszuschließen dass Kadaver von infizierten Tieren verschleppt werden können.

Zu C.IV. (sofortige Vollziehung)
Die sofortige Vollziehung der genannten Anordnungen wird gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO aufgrund des besonderen öffentlichen Interesses angeordnet. Die Voraussetzung liegt hier vor, da die Ausbreitung der ASP und damit die Gefahr von tiergesundheitlichen wie auch wirtschaftlichen Folgen schnellstmöglich erkannt und unterbunden werden muss. Die Gefahr der Weiterverbreitung der Seuche und der damit verbundene tiergesundheitliche sowie wirtschaftliche Schaden sind höher einzuschätzen als persönliche Interessen an der aufschiebenden Wirkung als Folge eines eingelegten Rechtsbehelfs. Die aufschiebende Wirkung der Anfechtung der angeordneten eilbedürftigen Maßnahmen würde bedeuten, dass anderenfalls die kurzfristige Feststellung des Ausbruchs und damit eine wirksame Bekämpfung der Tierseuche nicht mehr gewährleistet wären. Die getroffenen Maßnahmen stehen nicht außer Verhältnis zum Ziel, eine Weiterverbreitung des Seuchenerregers zu verhindern. Durch eine vermehrte Infektion d er Wildschweine, die bisher teilweise auch in der Nähe von Ortschaften/Hausschweinehaltungen verendet sind, besteht das Risiko einer Erkrankung auch der in den Restriktionsgebieten gehaltenen Hausschweine. Dies trifft insbesondere auf Freilandhaltungen zu. Eine Erkrankung könnte hier eine Tötung des gesamten Hausschweinbestandes nach sich ziehen. Für Schweinehaltungen in einem Umkreis von mindestens 10 km gelten dann strenge Verbringungsverbote für mindestens 3 Monate, welche sich auf bis zu 12 Monate ausdehnen können. Tierschutzrelevante Probleme bleiben dann nicht aus. Da der Tierschutz als Staatsziel bestimmt wurde, ist der Schutz der Tiere - hier der Schutz der Schweine vor einer Tierseuche und den sich daraus ergebenden Haltungsproblemen - ebenfalls ein Ziel der Tierseuchenbekämpfung.Breitet sich das Virus unkontrolliert aus, so kann dies neben Leistungseinbußen auch erhebliche Tierverluste und strenge Handelsbeschränkungen nach sich ziehen. Dies hätte erhebliche wirtschaftlich e Konsequenzen auch für nicht von der Krankheit betroffene Betriebe und für ganze Wirtschaftsbereiche in der Region sowie landesweit. Die getroffenen Maßnahmen sind erforderlich. Ein milderes Mittel zur Erreichung der vorgenannten Ziele ist nicht erkennbar. Die Anordnungen sind geeignet, die Tierseuche frühzeitig zu erkennen und für den Fall des Auftretens der Verbreitung entgegenzuwirken. Die Maßnahmen sind angemessen und führen nicht zu einem persönlichen Nachteil, der erkennbar außer Verhältnis zum eingangs erläuterten Ziel steht. Die zeitlich und räumlich überschaubar befristeten Beschränkungen der individuellen Bewegungs- und Handlungsfreiheit und auferlegten Maßregeln sind angesichts der benannten Gefahren verhältnismäßig.
Im Übrigen ist diese Allgemeinverfügung gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 3 der VwGO i. V. m. § 37 des Tiergesundheitsgesetzes (TierGesG) sofort vollziehbar. Widerspruch und Anfechtungsklage haben keine aufschiebende Wirkung.

Zu D.
Die Bekanntgabe der Allgemeinverfügung erfolgt auf Grundlage des § 1 VwVfGBbg i. V. m. § 41 Abs. 4 VwVfG. Danach gilt eine Allgemeinverfügung zwei Wochen nach der ortsüblichen Bekanntmachung als bekannt gegeben. In der Allgemeinverfügung kann ein hiervon abweichender Tag, jedoch frühestens der auf die Bekanntmachung folgende Tag, bestimmt werden, § 41 Abs. 4 Satz 4 VwVfG. Von dieser Ermächtigung wurde Gebrauch gemacht, da die angeordneten tierseuchenrechtlichen Maßnahmen keinen Aufschub dulden.
Die Bekanntmachung erfolgt nach § 41 Abs. 4 S. 1 und 2 VwVfG durch die ortsübliche Bekanntmachung des verfügenden Teils. 
Bei der Bekanntgabe durch ortsübliche Bekanntmachung ist zu berücksichtigen, dass vorliegend der Adressatenkreis so groß ist, dass er, bezogen auf die akute Gefahrenlage infolge der Einschleppung einer hoch ansteckenden Tierseuche sowie des sich aktuell weiter ausbreitenden epidemiologischen Geschehens, nach Ausübung pflichtgemäßen Ermessens vernünftigerweise nicht mehr in Form einer Einzelbekanntgabe angesprochen werden kann. Von einer Anhörung wurde daher auf der Grundlage des § 1 Abs. 1 VwVfGBbg i. V. m. § 28 Abs. 2 Nr. 4 VwVfG abgesehen.

F. Rechtsbehelf
Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Landrat des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa, Heinrich-Heine-Straße 1 in 03149 Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) einzulegen. Die Schriftform kann durch die elektronische Form ersetzt werden. In diesem Fall ist der Widerspruch durch De-Mail in der Sendevariante „mit bestätigter sicherer Anmeldung“ nach dem De-Mail-Gesetz zu erheben. Die De-Mail-Adresse lautet: de-post@lkspn.de-mail.de 
Bei der Verwendung der elektronischen Form sind die besonderen technischen Rahmenbedingungen zu beachten, die im Internet unter https://www.lkspn.de/zugangseroeffnung.html aufgeführt sind.

Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca), 01.07.2022
Im Auftrag 

Dr. Kröber
Amtstierarzt

 

01.07.2022 | Gottesdienstordnung St.Benno vom 01.Juli 2022 bis 27.Juli 2022

30.06.2022 | Arbeitsmarktdaten für Spremberg Monat Juni 2022

 

21.06.2022 | Hitze und Trockenheit machen den Bäumen in Spremberg zu schaffen – Bitte helfen Sie gießen!

Seit mehreren Wochen hat es in und um Spremberg keine nennenswerten Niederschläge gegeben. Dies in Verbindung mit hohen Temperaturen macht unseren Stadtbäumen zu schaffen. Bei länger anhaltenden hochsommerlichen Temperaturen haben alle Lebewesen eines gemeinsam: einen Riesendurst!

Während wir Menschen selbst für ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen können, sind Pflanzen in Hitze- und Trockenperioden auf unsere Hilfe angewiesen. Ein Baum verdunstet bis zu 400 Liter Wasser am Tag. Wenn der Boden langsam austrocknet, beginnt für Bäume und andere Pflanzen das große Dursten.

Die Folgen dieses Trockenstresses werden in den nächsten Jahren durch vermehrte Totholzbildung und eine höhere Anfälligkeit für Baumschädlinge für jeden sichtbar sein.

Junge und neu gepflanzte Bäume leiden besonders schnell und können sogar eingehen. Ihr Wurzelwerk reicht noch nicht so tief, darum können sie keine Feuchtigkeit aus tieferen Erdschichten ziehen. Erst nach etwa zehn Jahren haben Bäume ausreichend tiefe Wurzeln gebildet, um auch tiefer im Boden gespeichertes Wasser zu erreichen. Jungbäume sollten einmal wöchentlich ca. 60 Liter Wasser und Altbäume mindestens ca. 100 Liter Wasser bekommen. Zur Orientierung: ein normaler Eimer fasst rund zehn Liter.

Leider sind die Kapazitäten des Betriebshofes für die Wässerung der Bäume auf Grund der Vielzahl von Aufgaben recht eingeschränkt.

Im Stadtgebiet Spremberg/Grodk einschließlich der Ortsteile befinden sich über 20.000 Bäume. Es müsste mehrere Tage lang Dauerregen geben, damit die Bäume wieder auf genug Wasserreserven im Boden zugreifen könnten.

Deshalb bitte ich Sie auch in diesem Jahr:

Helfen Sie dabei, dass unsere Bäume, Sträucher und Gehölze in dieser heißen Jahreszeit ausreichend mit Wasser versorgt werden.

Selbstverständlich tun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Betriebshofes alles, um das städtische Grün ausreichend zu wässern.

Aber wir brauchen Ihre Unterstützung, um in unserer grünen Stadt auch in dieser heißen Zeit den Einwohnern, unseren Gästen aber auch der Tierwelt schattige Ruheplätze anbieten zu können. 

Ich freue mich über jede helfende Hand, die den Bäumen und den anderen Pflanzen vor Ihren Häusern und Grundstücken das so wichtige Nass spendet.

Vielen Dank!

 

Ihre Bürgermeisterin

Christine Herntier

Amtliches

06.07.2022 | Polizeibericht vom Mittwoch, 06.07.2022

Polizeiinspektion CB/SPN:

2918. Cottbus: Gegen 14:30 Uhr am Dienstag kam die Fahrerin eines PKW BMW in der Siedlerstraße von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Die 21-Jährige musste medizinisch versorgt werden, das Auto war mit einem Schaden von rund 4.500 Euro ein Fall für den Abschleppdienst.

2919. Cottbus: In der Drebkauer Straße kollidierten am Dienstagnachmittag ein PKW OPEL und ein VW. Die Fahrzeuge blieben mit einem Schaden von insgesamt rund 1.500 Euro fahrbereit. Gegen 17:15 Uhr stießen in der Lieberoser Straße ein PKW HONDA und ein MERCEDES bei einem Vorfahrtunfall zusammen. Die Schadensbilanz liegt bei zirka 2.500 Euro. Bei einem Parkplatzunfall, der sich am Mittwochmorgen zwischen zwei PKW VW in der Hufelandstraße ereignete, entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro.

2920. Cottbus: In der Nacht zum Mittwoch entwendeten unbekannte Täter einen in der Georg- Schlesinger-Straße abgestellten MERCEDES-Transporter. Die Polizei hat umgehend nach Bekanntwerden des Diebstahls Fahndungsmaßnahmen nach dem Sprinter eingeleitet.

2921. LK SPN, Guben: In der Karl-Marx-Straße kam es am Dienstagabend gegen 20:15 Uhr zu einer Bedrohung. Eine 33-jährige Frau und ein 32-jähriger Mann wurden ersten Erkenntnissen nach von einem bis dahin unbekannten Mann mit einem Messer bedroht. Es gelang ihnen, sich zu ihrem Fahrzeug zu bewegen und davonzufahren. Durch verständigte Polizisten der Bundespolizei konnte der 38-jährige Tatverdächtige fest- und das Messer sichergestellt werden. Die Polizei hat Ermittlungen im Fall der Bedrohung eingeleitet.

2922. Cottbus: In der Thiemstraße kam es am Mittwoch gegen 08:45 Uhr zum Zusammenstoß eines PKW DACIA mit einem Radfahrer. Der 58-Jährige wurde verletzt und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand lediglich ein geringer Sachschaden.

2923. LK SPN, Spremberg: Ein bislang Unbekannter betrat am Dienstag gegen 23:30 Uhr eine gewerbliche Einrichtung in der Petrigasse und forderte eine Angestellte mit Nachdruck auf, ihm Bargeld auszuhändigen. Der zirka 30 bis 35 Jahre alte Mann war mit einer schwarzen Jogginghose, einem schwarzen Hoodie-Pullover und einer schwarzen Sonnenbrille bekleidet. Der etwa 180 – 185 Zentimeter große Tatverdächtige war mit einem Fahrrad vor Ort und trug zudem eine weiße FFP2- Maske. Er konnte mit einer unbestimmten Summe Bargeld entkommen. Die Polizei sicherte vor Ort Spuren und leitete Ermittlungen im Fall der räuberischen Erpressung ein. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 03563 56 0 oder im Internet unterwww.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben zu melden.

2924. LK SPN, Peitz: Gegen 18:30 Uhr musste die Polizei am Dienstag nach Peitz ausrücken. Dort war der Fahrer eines PKW NISSAN von der Fahrbahn abgekommen und beschädigte rund 60 Meter Leitplanke. Der 60-jährige Fahrer wies einen Atemalkoholwert im Bereich einer Straftat aus, so dass zur Sicherung von Beweisen eine Blutprobe realisiert wurde. Das Auto benötigte einen Abschlepper, der verursachte Schaden beläuft sich auf rund 40.000 Euro.

2925. LK SPN, Döbern: Am Badesee kam es am Dienstagnachmittag zu einem Auffahrunfall zwischen einem polnischen PKW und einem KIA. Der verursachte Schaden wurde auf 3.000 Euro geschätzt.

2926. LK SPN, BAB 15 bei Forst: Beamte der Bundespolizei informierten am Mittwochmorgen kurz nach 07:00 Uhr die Verkehrspolizei, da sich ein PKW KIA bei Forst einer Kontrolle durch Flucht entzogen hatte. Das Fahrzeug verunfallte noch in der Anschlussstelle und der zunächst unbekannte Fahrer setzte seine Flucht zu Fuß fort. Im Rahmen erster Ermittlungen stellte sich heraus, dass an dem SUV die falschen Kennzeichen angebracht waren und das Auto offenbar in Berlin gestohlen worden war. Der 23-jährige Fahrer wurde im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung gestellt und festgenommen. Inzwischen wurden mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachtes der Hehlerei und der Urkundenfälschung, eingeleitet. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

2927. LK SPN, Grießen, Gablenz: Gegen 01:00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch kollidierten auf der B101 bei Grießen ein PKW AUDI und ein Wildschwein. Während das Auto mit einem Schaden von rund 2.000 Euro fahrbereit blieb, musste das Tier sein Leben lassen. Auf der Landstraße bei Gablenz kollidierten am Mittwochmorgen ein PKW FORD, ein MERCEDES-Transporter und ein Reh. Die Fahrzeuge blieben mit einem Gesamtschaden von zirka 4.000 Euro fahrbereit, das Reh überlebte den Unfall nicht.

Polizeiinspektionen DS/FH:

2928. LK DS, Blossin-Heidesee: Der Polizei wurde am Dienstag kurz nach 15:30 Uhr gemeldet, dass sich auf einem Waldweg in Richtung des Weißen Berges ein PKW BMW zwischen den Bäumen verkeilt hatte. Entgegen erster Vermutungen war die 21-jährige Fahrerin unverletzt geblieben und äußerte während der Unfallaufnahme, dass sie offenbar während der Fahrt eingeschlafen und von der Straße abgekommen war. Bei einem Sachschaden von rund 10.000 Euro war ihr Auto nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden.

2929. LK DS, Schönefeld: Rettungskräfte und Polizei wurden am Dienstagabend gegen 22:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall in den Hugo-Junkers-Ring gerufen. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache war ein TOYOTA-Kleinwagen mit einem HONDA-Motorrad zusammengestoßen. Dessen 61-jähriger Fahrer stürzte und zog sich Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Eine vorläufige Bilanz der verursachten Sachschäden wurde mit rund 7.000 Euro angegeben. Das Krad wurde zur Eigentumssicherung abgeschleppt.

2930. LK DS, Gussow-Heidesee: Die Besatzung eines Rettungswagens hatte am Dienstagabend während einer Fahrt am Dolgensee einen Brand entdeckt und rief gegen 22:45 Uhr die Polizei. Gleichzeitig mit eigenen Löschversuchen wurde die Feuerwehr gerufen, da aus bislang unbekannter Ursache eine Holzkiste und etwa zehn Quadratmeter Waldboden in Flammen standen. Der verursachte Schaden wurde mit einigen hundert Euro angegeben. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachtes einer Brandstiftung eingeleitet, die nun die Kriminalpolizei führt.

2931. LK DS, BAB 13 bei Duben: Kurz vor 07:00 Uhr wurde die Polizei am Mittwoch zu einem Verkehrsunfall auf die A 13 in Fahrtrichtung Berlin gerufen. Unweit der Ausfahrt Duben war ein LKW- Fahrer ersten Aussagen zufolge einem Wildschwein ausgewichen und dabei von der Fahrbahn abgekommen. Der MAN und dessen Anhänger landeten im angrenzenden Graben, verletzt wurde dabei niemand. Zur Höhe der Sachschäden liegen noch keine Informationen vor, aber zur Bergung des Zuges wurde eine Abschleppfirma angefordert.

2932. LK DS, Zeuthen: In der Nacht zum Mittwoch wurde ein in der Regensburger Straße geparkter PKW AUDI gestohlen. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme am frühen Morgen wurden gleichzeitig internationale Fahndungsmaßnahmen nach dem schwarzen Q7 eingeleitet.

2933. Landkreis Dahme-Spreewald: Am frühen Dienstagnachmitttag wurde die Polizei über einen Verkehrsunfall in Zeuthen informiert. Auf der Kreuzung der Goethestraße zur Lindenallee waren nach der Missachtung der Vorfahrt ein PKW SEAT und ein CITROEN kollidiert. Trotz eines geschätzten Gesamtschadens von rund 7.000 Euro blieben beide Autos fahrtüchtig. Nahezu gleichzeitig gerieten auf einem Parkplatz in der Alten Plantage in Königs Wusterhausen ein PKW TOYOTA und ein FORD aneinander, was etwa 2.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Kurz nach 13:00 Uhr wurde aus Luckau gemeldet, dass in der Südpromenade ein FIAT-Transporter und ein AUDI zusammengestoßen waren. Bei etwa 7.500 Euro Schaden musste für den PKW ein Abschleppdienst bestellt werden. Eine Unaufmerksamkeit beim Spurwechsel zum Verlassen der BAB 113 in der Anschlussstelle Schönefeld- Nord führte zur gleichen Zeit zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW MAZDA und einem OPEL, der mit zirka 2.500 Euro Sachschaden zu Buche schlug. Rund 1.000 Euro Sachschaden waren kurz vor 14:00 Uhr das Resultat eines Rangierfehlers auf einem Parkplatz in der Potsdamer Straße von Königs Wusterhausen, wo ein PKW NISSAN einen TOYOTA angestoßen hatte. Nur eine halbe Stunde später wurde die Polizei über einen Parkplatzunfall im Bachstelzengang von Wildau informiert. Die Kollision eines PKW MAZDA mit einem VW-Kleinwagen wurde mit geschätzten 2.000 Euro Sachschaden protokolliert. Gleichzeitig war in Schönefeld ein Verkehrsunfall aufzunehmen, wo in der Hans-Grade- Allee ein PKW OPEL einen BMW gerammt hatte. Es blieb bei einem Sachschaden von rund 3.000 Euro. Mit einem Sachschaden von etwa 1.500 Euro schlug kurz vor 16:30 Uhr ein Parkplatzunfall in der Schillerstraße von Lübben zu Buche. Die beiden beteiligten Fahrzeuge, ein OPEL und ein RENAULT, blieben dennoch fahrtüchtig. Die Missachtung des notwendigen Sicherheitsabstandes war gegen 19:30 Uhr die Ursache eines Verkehrsunfalls in Schönefeld. Auf der Landstraße zwischen Klein- und Großziethen war ein PKW OPEL auf einen VW geprallt, so dass nun ein Versicherungsschaden von etwa 3.000 Euro zu regulieren ist. Wiederum die Missachtung der Vorfahrt war am Mittwochmorgen die Ursache eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 87 bei Duben. Wie der Polizei um 05:30 Uhr gemeldet wurde, waren im Kreuzungsbereich der Auffahrt zur A13 zwei PKW VW kollidiert. Bei einem Gesamtschaden von rund 12.000 Euro musste für ein Auto der Abschleppdienst zum Einsatz kommen.

Die zeitweiligen Sperrungen der Bundesstraße sorgten bis 06:45 Uhr für Verkehrsbehinderungen. In allen Fällen blieben die Fahrzeuginsassen unverletzt.

Polizeiinspektion OSL:

2934. LK OSL, Lauchhammer: Ein unbekannter Betrüger meldete sich am Dienstag über den Messengerdienst WhatsApp bei einem 59-Jährigen in Lauchhammer und suggerierte ihm eine angebliche akute Geldnotlage seiner Tochter. Da der Mann zunächst keine Betrugshandlung vermutete, kam er der Bitte nach und überwies eine vierstellige Summe. Erst später kamen ihm Zweifel und er kontaktierte seine Tochter.

In diesem Zusammenhang nochmals ein Hinweis der Polizei: Seien Sie skeptisch und aufmerksam, wenn Unbekannte sich bei Ihnen melden und nur das „Beste“ von Ihnen wollen – Ihr Geld! Kontakttelefonnummern und Hinweise zum Schutz vor aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de

2935. LK OSL, Calau: Im Residenzweg brannte am Mittwochmorgen gegen 03:30 Uhr ein Glascontainer. Da eine Brandstiftung nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, hat die Kriminalpolizei Ihre Ermittlungen in diese Richtung aufgenommen. Der Sachschaden beträgt etwa 250 Euro.

2936. LK OSL, Senftenberg: Im Bereich der Schulstraße ereignete sich am Mittwoch gegen 09:45 Uhr ein Vorfahrtunfall zwischen einem PKW und einem Krad. Die Zweiradfahrerin erlitt augenscheinlich leichte Verletzungen, welche noch vor Ort behandelt wurden. Die Höhe des Sachschadens beträgt mehrere hundert Euro.

2937. LK OSL, BAB 13 bei Kittlitz: Kurz vor 05:00 Uhr wurden am Mittwochmorgen die Feuerwehr und die Polizei über einen Brandausbruch unweit der Ausfahrt Kittlitz in Fahrtrichtung Berlin informiert. Während der Fahrt hatte ein LKW-Fahrer an einem Rad seines Sattelaufliegers das Feuer bemerkt und war auf den Standstreifen gefahren. Dort koppelte er die Zugmaschine ab, um die weiteren Gefahren zu reduzieren. Durch die Feuerwehr wurde der Brand gelöscht, ohne dass Personen gefährdet wurden, mit der Bergung des Aufliegers wurde ein Abschleppunternehmen beauftragt. Zur Absicherung des Löscheinsatzes war die Autobahn zeitweilig voll gesperrt worden, was bis kurz vor 06:00 Uhr zu einem Stau im morgendlichen Berufsverkehr führte. Zur Höhe der Sachschäden liegen bislang keine Informationen vor.

Polizeiinspektion EE:

2938. LK EE, Plessa: Während der Arbeiten auf einem Feld bei Plessa fing am Dienstagnachmittag gegen 14:45 Uhr plötzlich eine Strohpresse an zu brennen, wobei auch die Zugmaschine Feuer fing. Der Fahrer des Traktors konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen. In weiterer Folge breiteten sich die Flammen auf das bereits abgeerntete Getreidefeld, Strohballen sowie auf eine angrenzende Waldfläche auf einer Fläche von zirka 5 Hektar aus. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ist ein technischen Defekt an der Arbeitsmaschine als Brandursache wahrscheinlich. Der geschätzte Schaden beträgt etwa 420.000 Euro.

2939. LK EE, Falkenberg: In der Heinrich-Zille-Straße kollidierte am Dienstagnachmittag gegen 18:00 Uhr ein FORD Kleintransporter bei einem Rangiermanöver mit einem Poller. Der Sachschaden wurde auf rund 2.000 Euro geschätzt.

2940. LK EE, Elsterwerda: Die Polizei wurde am Donnerstagabend zu einer Ruhestörung aus einer Wohnung in der Straße des Aufbaus gerufen. Nachdem die Beamten kurz nach Mitternacht zur gleichen Anschrift abermals gerufen worden waren, wurde die alkoholisierte Lärmverursacherin zur Verhinderung weiterer Störungen in Gewahrsam genommen.

2941. LK EE, Bad Liebenwerda, Herzberg: Von einem Grundstück in der Lessingstraße und in der Goethestraße in Bad Liebenwerda stahlen unbekannte Täter in der Nacht zum Mittwoch einen PKW HYUNDAI sowie einen KIA. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Die umgehend eingeleiteten internationalen Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden der Autos.

Ein Bürger informierte die Polizei am Mittwoch gegen 04:00 Uhr über einen herrenlosen und offenstehenden PKW FORD im Bereich einer Kreuzung in der Herzberger Grochwitzer Straße. Ersten Ermittlungen zufolge ist das Fahrzeug zuvor entwendet worden. Nach Abschluss aller kriminalpolizeilichen Maßnahmen wird es seinem Eigentümer übergeben.

2942. LK EE, Köttlitz: Zeugen haben einen Mann dabei beobachtet, wie er am Dienstagmittag am Elbdeich bei Köttlitz in Abständen von mehreren Metern und in einer Gesamtlänge von zirka 400 Metern Ödland angezündet hatte. Sie hielten den 64-Jährigen aus dem Landkreis Elbe- Elster bis zum Eintreffen der Polizei fest. Es wurde Anzeige wegen des Tatverdachtes der Sachbeschädigung durch Feuer erstattet. Die Ermittlungen dazu dauern an. Da er bisher nicht einschlägig wegen Brandstiftung in Erscheinung getreten ist, liegen keine strafprozessualen Gründe für freiheitsentziehende Maßnahmen vor und der Beschuldigte befindet sich auf freiem Fuß.

2943. LK EE, Beutersitz: Ein VW Transporter erfasste am Mittwoch gegen 06:45 Uhr auf einer Landstraße bei Beutersitz ein die Fahrbahn kreuzendes Reh. Das verletzte Tier konnte anschließend flüchten. Der Blechschaden wurde auf rund 2.000 Euro geschätzt.

05.07.2022 | Polizeibericht vom Dienstag, 05.07.2022

Polizeiinspektion CB/SPN:

2889. Cottbus: Gegen 12:45 Uhr kam es im Merzdorfer Weg zu einem Zusammenstoß zwischen einem LKW MERCEDES und einem PKW AUDI. Die Schadensbilanz liegt bei rund 2.200 Euro. In der Hermann-Löns-Straße kollidierten am Montagnachmittag drei PKW. Mit einem Gesamtschaden von rund 12.000 Euro blieben die Fahrzeuge fahrbereit und die Insassen unverletzt.

2890. Cottbus: Angestellte eines Einkaufsmarktes in der Chausseestraße stellten am Montagnachmittag einen 25-Jährigen beim Diebstahl von Kosmetikartikeln im Wert von rund 530 Euro.

2891. Cottbus: Die Feuerwehr musste am Dienstagmorgen zu einem Laubenbrand in einer Gartensparte in Saspow ausrücken. Das Feuer konnte vollständig gelöscht werden, die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Ein technischer Defekt könnte ursächlich sein. Kriminaltechniker kamen zur Spurensicherung zum Einsatz, der Schaden beziffert sich auf mehrere tausend Euro.

2892. Cottbus: In der Nacht zum Dienstag drangen Unbekannte in einen Container in der Schwarzheider Straße ein und entwendeten daraus einen Rasenaufsitzmäher. Der verursachte Schaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro, die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

2893. LK SPN, Cottbus, Drachhausen: Unbekannte Täter entwendeten in der Nacht zum Dienstag einen in der Cottbuser Menzelstraße abgestellten PKW AUDI. Die Polizei hat umgehend Fahndungsmaßnahmen nach dem grauen Q7 eingeleitet. Von einem auf einem Parkplatz in der Aue in Drachhausen abgestellten PKW MITSUBISHI demontierten unbekannte Täter den Katalysator. Die Polizei wurde am Montagnachmittag über den Diebstahl informiert und sicherte am Fahrzeug Spuren. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

2894. LK SPN, Spremberg: Am Montagnachmittag kam ein Radfahrer in der Muskauer Straße allein mit seinem Rad zu Fall. Der 63-Jährige verletzte sich und musste zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden.

2895. LK SPN, Jerischke: Unbekannte Täter entwendeten rund 230 Meter einer oberirdisch verlegten Telefonleitung in Jerischke. Die Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt, die Polizei hat neben der Spurensicherung Ermittlungen eingeleitet.

2896. Landkreis Spree-Neiße: Auf der Kreisstraße zwischen Frauendorf und der Kutzeburger Mühle kam am Montagmittag der Fahrer eines PKW TOYOTA von der Fahrbahn ab und fuhr sich an

einem Baumstamm fest. Ein Abschleppdienst befreite das Fahrzeug aus seiner Lage, es blieb mit einem Schaden von zirka 2.000 Euro fahrbereit. Am Schacht in Welzow stießen gegen 14:40 Uhr am Montag ein PKW ALPINE und ein VW bei einem Überholvorgang zusammen. Es wurde niemand verletzt, der verursachte Schaden beläuft sich auf rund 7.500 Euro. Auf der Landstraße zwischen Proschim und Karlsfeld kam der Fahrer eines PKW VW gegen 14:30 Uhr von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum. Das Auto war mit einem Schaden von rund 30.000 Euro nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Entgegen erster Vermutungen blieb der Fahrer unverletzt. Unachtsamkeit führte am Montagabend zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW FIAT und einem TOYOTA in der Raiffeisenstraße in Burg. Die Schadenshöhe liegt bei zirka 5.500 Euro, es wurde niemand verletzt.

2897. LK SPN, Klinge: Unbekannte Täter drangen in der Nacht zum Dienstag gewaltsam in einen Bauwagen im Ziegeleiweg ein und entwendeten daraus eine Ölpumpe, einen Stromgenerator, einen Gasofen und Dieselkraftstoff. Vor Ort wurden Spuren gesichert, der geschätzte Schaden beziffert sich auf 6.000 Euro.

Polizeiinspektionen DS/FH:

2898. LK DS, Schönefeld: Die Polizei wurde am Montag kurz vor 15:00 Uhr über einen Verkehrsunfall in der Hans-Grade-Allee informiert. Nach einer Unaufmerksamkeit beim Spurwechsel waren zwei PKW VW aneinandergeraten, was einen Sachschaden von etwa 4.500 Euro zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei niemand und trotz der Beschädigungen blieben beide Autos fahrtüchtig.

2899. LK DS, Schönefeld: Der Diebstahl von vier Kompletträdern eines PKW auf einem Gewerbegrundstück in der Hans-Grade-Allee wurde der Polizei am Montagnachmittag angezeigt. Dem Unternehmen entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Inzwischen hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen dazu aufgenommen.

2900. LK DS, Schönefeld: Besucher einer Schulveranstaltung in der Pestalozzistraße riefen am Montag kurz nach 17:30 Uhr die Polizei, da ein zunächst unbekannter Mann eine junge Frau mit Beleidigungen und exhibitionistischen Handlungen belästigt hatte. Er wurde nach wenigen Minuten von Polizeibeamten gestellt, die er ebenfalls lautstark beleidigte. Gegen den polizeibekannten 30-Jährigen wurden die entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gleichzeitig wurde der Rettungswagen gerufen, der den bereits im Vorfeld verletzten Mann zur medizinischen Versorgung in eine Klinik brachte.

2901. LK DS, Schönwalde, Lubolz: Feuerwehren und Polizei wurden am frühen Montagnachmittag zu zwei Bränden gerufen, deren Ursache nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen ist. Unweit des Krausnicker Weges in Schönwalde standen etwa 1.500 Quadratmeter Wald in Flammen und mussten gelöscht werden. Da der Verdacht einer fahrlässigen Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Am Radweg nahe der Lubolzer Hauptstraße war kurz vor 14:00 Uhr ein weiterer Brandausbruch gemeldet worden, bei dem etwa 100 Quadratmeter Waldboden in Flammen standen. Nach einer halben Stunde war der Löscheinsatz

beendet. Auch hier kann nach bisherigem Kenntnisstand eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, was entsprechende Anzeigen zur Folge hatte. In beiden Fällen bestand keine Gefahr für Personen oder Gebäude, die Höhe der Sachschäden ist noch nicht beziffert.

2902. LK DS, Wernsdorf: Der Polizei wurde am Montagnachmittag ein Wohnungseinbruch im Hänflingsweg angezeigt. Nach dem gewaltsamen Eindringen hatten Kriminelle ein Einfamilienhaus durchsucht. Was im Einzelnen gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt, aber die verursachten Sachschäden liegen im vierstelligen Eurobereich. Im Rahmen erster Ermittlungen wurden Spuren gesichert.

2903. LK DS, Großziethen, Lübben: Die Missachtung der Vorfahrt war am Montag gegen 14:15 Uhr die Ursache eines Verkehrsunfalls in der Karl-Marx-Straße von Großziethen. In der Einfahrt zu einem Discounter waren ein PKW TOYOTA und ein OPEL kollidiert. Eine 27-jährige Autofahrerin erlitt dabei leichte Verletzungen, die der medizinischen Versorgung im Krankenhaus bedurften. Bei einem Gesamtschaden von rund 10.000 Euro waren beide Autos anschließend nicht mehr fahrtüchtig. Aus gleicher Ursache kamen sich am Dienstagvormittag gegen 08:00 Uhr in Lübben zwei PKW in der Parkstraße zu nahe. Verletzt wurde hier entgegen erster Vermutungen niemand, aber bei insgesamt etwa 7.000 Euro Sachschaden mussten für beide Autos Abschleppdienste gerufen werden.

2904. LK DS, Großziethen, Egsdorf: Kurz vor 18:00 Uhr wurde die Polizei am Montag zu einem Wildunfall in die Rudower Allee von Großziethen gerufen. Ein Reh hatte dort kurz nacheinander zwei PKW MERCEDES gestoppt und war danach geflüchtet. Personen kamen nicht zu Schaden und bei Beschädigungen an den Autos von 500 bzw. 2.000 Euro blieben diese fahrtüchtig. Einen Abschleppdienst musste dagegen die Fahrerin eines NISSAN-Kleinwagens kurz vor Mitternacht rufen, da ihr in Egsdorf ein Fuchs ins Auto gelaufen war. Das Tier flüchtete auch hier, die Frau blieb unverletzt, während sich die Sachschäden auf mindestens 1.000 Euro beliefen.

2905. LK DS, Königs Wusterhausen: Rettungskräfte und Polizei wurden am Montagabend kurz vor 19:00 Uhr zu einem Vorfahrtunfall in die Luckenwalder Straße gerufen. Ein Kind auf einem Fahrrad war mit einem PKW MERCEDES zusammengestoßen. Das 11-jährige Mädchen trug dabei leichte Verletzungen davon, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Die Sachschadensbilanz wurde mit mehr als 1.000 Euro angegeben.

2906. LK DS, Zernsdorf: Der Fahrer eines PKW SMART rief am Dienstagmorgen die Polizei, da er in der Undinestraße gegen 06:30 Uhr einen Verkehrsunfall hatte. Beim Rangieren war er mit dem Auto gegen einen Laternenmast gestoßen. Verletzt wurde niemand, aber bei einem geschätzten Sachschaden von etwa 4.500 Euro musste ein Abschleppdienst für das Auto gerufen werden.

2907. LK DS, Lübben: Ein Auffahrunfall in der Lieberoser Straße war der Polizei am Dienstagmorgen kurz vor 07:30 Uhr gemeldet worden. Bei dem Zusammenstoß zweier VW-Kleinwagen blieben die Insassen unverletzt und beide Autos trotz eines Gesamtschadens von rund 2.000 Euro fahrtüchtig.

Polizeiinspektion OSL:

2908. LK OSL, Peickwitz: Am Montag gegen 21:30 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen. Aus bislang unbekannter Ursache war auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Niemtsch und Peickwitz ein 40-Jähriger mit seinem PKW nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum kollidiert. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kreisstraße wurde für fünf Stunden voll gesperrt. Ein Sachverständiger der DEKRA wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft zur Unfallrekonstruktion herangezogen. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

2909. LK OSL, Großräschen: In einem Ortsteil von Großräschen verschafften sich am Montag unbekannte Täter gewaltsamen Zutritt in ein Einfamilienhaus. Nach ersten Ermittlungen wurden aus den Räumlichkeiten Bargeld sowie Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen. Kriminaltechniker konnten am Tatort Spuren sichern. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

2910. LK OSL, Lübbenau: Unbekannte beschädigten am Montagabend mit einer Flasche einen in der August-Bebel-Straße abgestellten PKW MAZDA. Der geschätzte Sachschaden an der Motorhaube wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt.

2911. LK OSL, Senftenberg: Am Montag wurde bei der Polizei in Senftenberg ein Fahrraddiebstahl angezeigt. Unbekannte hatten auf dem Gelände eines Ferienparkes im Ortsteil Großkoschen ein blau/rotes Mountainbike der Marke Cube im Wert von mehreren hundert Euro gestohlen.

2912. LK OSL, Senftenberg: Im Bereich der Ernst-Thälmann-Straße/ Bertolt-Brecht-Straße ereignete sich am Dienstagvormittag gegen 09:45 Uhr ein Vorfahrtunfall. Dabei kollidierte ein PKW OPEL mit einer 80 Jahre alten Fahrradfahrerin. Die Rentnerin wurde dabei verletzt und durch Rettungskräfte behandelt. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

2913. LK OSL, Tettau: Bei einem Überholmanöver kollidierten am Dienstagmorgen gegen 06:45 Uhr ein PKW SEAT und ein VOLVO bei Tettau. Beide Fahrzeuge blieben bei einem Blechschaden von rund 4.000 Euro weiterhin fahrbereit.

2914. LK OSL, Großkoschen, Calau: Am Montagabend gegen 21:00 Uhr kollidierten ein PKW NISSAN bei Großkoschen und ein AUDI bei Calau mit Rehen. Die Autos blieben mit Schäden von rund 1.500 Euro fahrtüchtig. Die Tiere flüchteten in der weiteren Folge.

Polizeiinspektion EE:

2915. LK EE, Hohenleipisch: Im Bauernring kollidierten am Montagnachmittag ein PKW MERCEDES und ein SKODA. Für ein Fahrzeug musste im Anschluss ein Abschleppdienst bestellt werden. Der Blechschaden wurde auf mindestens 2.500 Euro geschätzt.

2916. LK EE, Prösen: In der Straße Am Kanal ereignete sich am Dienstag gegen 07:30 Uhr ein Vorfahrtunfall. Dabei kollidierten ein PKW FIAT und ein NISSAN. Mit einem Sachschaden von rund 2.500 Euro waren beide Autos weiterhin fahrbereit.

2917. LK EE, Hohenbucko, Hirschfeld: Am Dienstagmorgen gegen 03:30 Uhr erfasste ein PKW HYUNDAI bei Hohenbucko ein Reh und verletzte es tödlich. Am Auto entstand ein Schaden von zirka 5.000 Euro. Gegen 08:00 Uhr kollidierten auf einer Landstraße bei Hirschfeld ein AUDI und ein Reh. Auch hier verendete das Tier an der Unfallstelle. Über die Höhe des Sachschadens am PKW ist nichts bekannt.

04.07.2022 | Polizeibericht vom Montag, 04.07.2022

Polizeiinspektion CB/SPN:

2862. Cottbus: Kurz nach 10:00 Uhr wurde die Polizei am Montag über einen Verkehrsunfall in der Karl-Marx-Straße informiert. Ein FORD-Transporter war aus bislang unbekannter Ursache mit einem Fahrradfahrer zusammengestoßen. Der 71-jährige Mann hatte dabei leichte Verletzungen erlitten.

2863. Cottbus: In der Wilhelm-Külz-Straße stießen am Sonntagabend gegen 18:30 Uhr ein PKW VOLVO und ein BMW beim Spurwechsel zusammen. An den weiterhin fahrbereiten Autos musste ein Schaden von insgesamt rund 1.500 Euro registriert werden. In der Querstraße stießen gegen 07:30 Uhr am Montag ein PKW BMW und ein VW bei einem Vorfahrtunfall zusammen. Die Schadensbilanz liegt bei zirka 3.000 Euro.

2864. Cottbus: Telefonisch wurde bereits am Donnerstag vergangener Woche eine 72- jährige Cottbuserin über angeblich neue und höhere Sicherheitsvorkehrungen ihrer Online-Bank informiert. Dabei gab die Anruferin der Frau zu verstehen, dass sie mithilfe einer ihr zugesandten Email an ihre neue Start-PIN herankommt. Dazu müsse die PIN der vermeintlichen Bankmitarbeiterin telefonisch übermittelt werden. Anschließend war es notwendig, zusätzlich TAN-Nummern weiterzugeben und Überweisungen in letztendlich fünfstelliger Höhe vorzunehmen. Nachdem der Betrug aufgefallen war, informierte die Geschädigte die Polizei und erstattete Anzeige. In den meisten Fällen geben sich die Betrüger als getarnte Bankangestellte, Geschäftspartner eines IT-Unternehmens oder Call-Center-Mitarbeiter aus und täuschen technische Probleme, seltsame Aktivitäten auf dem Bankkonto, Ablauf einer Versicherung oder offene Steuernachzahlungen vor.

Es gelingt ihnen, an vertrauliche Daten der Betroffenen zu gelangen, weil die Opfer glauben, die Benennung der zur Verifizierung benötigten Daten, wie Passwörter, TANs, Kontonummern, Personalausweisnummern, etc., geschehe in ihrem Interesse.
Achtung: Je mehr Sie im Internet über sich preisgeben, desto besser stehen die Erfolgschancen für ihre Betrüger. Oft sammeln die Kriminellen vorab Informationen zu persönlichen Verhältnissen ihrer Opfer, um so ihr Vertrauen leichter zu gewinnen. Wenn Sie Zweifel an der Seriosität des Anrufers haben, legen Sie auf und kontaktieren die Institution über die Ihnen bekannte oder in einem offiziellen Verzeichnis recherchierte Telefonnummer!
Wichtig: Rufen Sie unter keinen Umständen die im Display angezeigte Nummer zurück! Genau diese Nummer kann gefälscht sein!
Die Betrüger nutzen oft die sogenannte Spoofing-Software und verschleiern damit ihre Kommunikation, z. B. E-Mails oder Telefonanrufe so, dass sie scheinbar von einer Person oder Organisation stammen, der ihr ausgesuchtes Opfer vertraut.

Seien Sie grundsätzlich misstrauisch gegenüber Anrufern, welche von Ihnen verlangen, Login-Daten mitzuteilen! Solche vertraulichen Daten werden durch seriöse Unternehmen nie am Telefon
abgefragt! Teilen Sie also niemals Ihre TANs, Passwörter oder andere persönlichen Daten mit! Weitere Informationen finden Sie unter:

Vishing - Erschleichen vertraulicher Daten am Telefon | Betrug | Polizei Brandenburg

2865. Cottbus, BAB 15: Unweit der Anschlussstelle Cottbus-West ereignete sich am Sonntag ein Verkehrsunfall, über den die Polizei um 15:30 Uhr informiert wurde. Offenbar war eine kurze Unaufmerksamkeit des Fahrers die Ursache dafür, dass ein PKW HONDA von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Schutzplanke gestoßen war. Trotz eines Gesamtschadens von rund 6.000 Euro blieb das Auto fahrtüchtig und der Fahrer unverletzt.

2866. LK SPN, BAB 15 bei Bademeusel: Seit Samstagabend dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu einer Anzeige wegen des Verdachtes der Hehlerei an. In der Anschlussstelle Bademeusel war durch Zollbeamte ein FORD-Van mit Anhänger gestoppt worden, auf dem insgesamt 15 original verpackte Klimaanlagen eines Markenherstellers geladen waren. Da keiner der vier Insassen im Alter zwischen 39 und 65 Jahren eine schlüssige Antwort zur Herkunft der Geräte im Wert von jeweils mehr als 1.000 Euro geben konnte, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zudem waren zwei der Insassen bereits bei Staatsanwaltschaften in Hamburg und Nordrhein-Westfalen wegen ähnlicher Delikte bekannt. Das Fahrzeuggespann wurde sichergestellt und den vier nunmehr Tatverdächtigen die Einleitung des Verfahrens eröffnet.

2867. LK SPN, Guben: Zwei Autos kollidierten am Montag gegen 09:30 Uhr nach einem Ausparkmanöver auf einem Verbrauchermarktparkplatz in der Karl-Marx-Straße. Die Höhe des Sachschadens beträgt rund 4.000 Euro.

2868. LK SPN, Preschen: In der Nacht zum Montag musste die Feuerwehr in die Zschorner Straße ausrücken. Dort stand gegen 22:30 Uhr eine Scheune, in der Strohballen gelagert werden, in Flammen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen, eine Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.

2869. LK SPN, Spremberg: Polizisten kontrollierten am Sonntag gegen 22:15 Uhr einen 28-jährigen Autofahrer in der Heinrichsfelder Allee. Ein Drogentest reagierte bei ihm positiv auf Amphetamine, so dass zur Sicherung von Beweisen eine Blutprobe realisiert wurde. Den PKW VW musste er stehen lassen und sich nun einem Ermittlungsverfahren stellen.

2870. LK SPN, Spremberg: Im Kreisverkehr in der Kantstraße ereignete sich am Montag gegen 09:45 Uhr ein Vorfahrtunfall. Dabei kollidierte eine 74-Jährige mit ihrem PKW BMW mit einer 80 Jahre alten Fahrradfahrerin. Die Radlerin erlitt daraufhin Verletzungen, welche in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

2871. LK SPN, Drebkau: Nach einem plötzlich eintretenden gesundheitlichen Problem verlor am Montagmorgen gegen 07:15 Uhr ein MERCEDES-Fahrer in der Bahnhofstraße die Gewalt über das Fahrzeug, kam mit dem Auto von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Laterne. Rettungskräfte

brachten den Mann sowie eine Mitfahrerin in ein Krankenhaus. Am Fahrzeug und der Laterne entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.

2872. LK SPN, Groß Jamno: Ein PKW SKODA und ein Reh kollidierten am Sonntagabend auf der Landstraße bei Groß Jamno miteinander. Das Tier überlebte den Zusammenstoß nicht. Am Auto entstand ein Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro.

 

Polizeiinspektionen DS/FH:

2873. LK DS, Prieros-Heidesee: Der Polizei wurden am Sonntagvormittag rechte Schmierereien im Bereich der Dorfstraße angezeigt, die offenbar in der vorangegangenen Nacht aufgebracht worden waren. Insgesamt wurden sieben Hakenkreuze in gelber und blauer Farbe mit einer Größe von bis zu einem Meter auf der Fahrbahn, einem Papierkorb, einem Stromkasten und einem Hinweisschild festgestellt. Nach der Spurensicherung wurde die Feuerwehr mit der Beseitigung beauftragt. Inzwischen wurden die weiteren Ermittlungen von der Kriminalpolizei der Direktion übernommen.

2874. LK DS, Prieros-Heidesee: Am Sonntag wurde der Polizei kurz vor 14:00 Uhr gemeldet, dass ein PKW in der Straße Langer See von der Fahrbahn abgekommen war. Das Auto kollidierte mit einem Baum und der 58-jährige Fahrer hatte leichte Verletzungen erlitten, die ambulant im Krankenhaus zu versorgen waren. Da bei dem Mann deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar war, er jedoch einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde die beweissichernde Blutprobe in der Klinik angeordnet. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Mit einem Schaden im fünfstelligen Eurobereich wurde das Fahrzeug zur Eigentumssicherung sichergestellt.

2875. LK DS, Gräbendorf-Heidesee, Königs Wusterhausen:Der Polizei wurde am Sonntagnachmittag angezeigt, dass in der voran gegangenen Nacht Dieseldiebe die Gräbendorfer Agrargenossenschaft in der Gussower Straße heimgesucht hatten. Einer ersten Schätzung zufolge waren etwa 1.000 Liter des Kraftstoffes aus einem LKW gestohlen worden. Am Montagmorgen wurde ein weiterer Dieseldiebstahl aus Königs Wusterhausen angezeigt. Hier waren aus einem in der Luckenwalder Straße geparkten LKW etwa 100 Liter des Tankinhaltes gestohlen worden. Offenbar wurden die Täter von Anwohnern bei ihrem Tun gestört, so dass es bei der geringen Schadensmenge blieb. In beiden Fällen hat inzwischen die Kriminalpolizei weitere Ermittlungen übernommen.

2876. LK DS, BAB 13 bei Bestensee: Kurz vor 17:30 Uhr wurden der Polizei zwei nahezu zeitgleiche Auffahrunfälle auf der A13 in Fahrtrichtung Berlin gemeldet. Unweit des Rasthofes „Am Kahlberg“ war es zur Kollision dreier PKW gekommen, die mit rund 10.000 Euro Sachschaden zu Buche schlug. Ein 40-jähriger Fahrer, seine 35-jährige Beifahrerin und ein mitreisendes Kind von unter einem Jahr hatten dabei Verletzungen erlitten, die der ambulanten medizinischen Versorgung im Krankenhaus bedurften. Bei dem zweiten Unfall, der nur wenige Minuten später bekannt wurde, blieb der Schaden mit etwa 1.000 Euro gering. Eine 29-jährige Autofahrerin und zwei mitreisende Kinder im Alter von zwei und sieben Jahren hatten jedoch Verletzungen davongetragen, die ebenfalls in der Klinik zu versorgen waren. Etwa eine Stunde später kam es in dem unfallbedingten Stau zu einem Folgeunfall, als der Fahrer eines PKW VW auf der Autobahn wenden wollte. Dabei rammte er einen

KIA-Kleinwagen, was rund 4.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde in diesem Fall niemand. Bis 20:30 Uhr sorgten die Sperrungen zur Absicherung der Unfallstellen für Verkehrsbehinderungen.

2877. LK DS, Wernsdorf: Der Besitzer eines PKW VW zeigte am Montagmorgen den Diebstahl seines Autos an, das über Nacht in der Jovestraße geparkt war. Unmittelbar nach Bekanntwerden wurden internationale Fahndungsmaßnahmen nach dem schwarzen SHARAN eingeleitet.

2878. LK DS, Zeuthen: Die Feuerwehr und die Polizei wurden am Montag kurz nach 06:00 Uhr alarmiert, da ein Brandausbruch in der Schillerstraße gemeldet worden war. Ein PKW PEUGEOT stand in Flammen und brannte trotz umgehendem Löscheinsatz vollständig aus. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Ersten Aussagen zufolge war ein technischer Defekt als Brandursache wahrscheinlich.

2879. LK DS, Schwielochsee: Auf der Landstraße zwischen Mochow und Lamsfeld war es am Montag zu einem Verkehrsunfall gekommen, der der Polizei um 07:45 Uhr gemeldet wurde. Ein PKW VW war von der Fahrbahn ab- und auf der Seite liegend zum Stillstand gekommen. Dessen 78-jähriger Fahrer hatte dabei Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Um das Auto mit einem Sachschaden von einigen tausend Euro bergen zu können, wurde ein Abschleppdienst mit einem Kran bestellt. Bis 10:00 Uhr wurde die Straße zur Absicherung der Fahrzeugbergung zeitweilig voll gesperrt.

 

Polizeiinspektion OSL:

2880. LK OSL, Hosena: Die Kriminalpolizei in Senftenberg bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei den Ermittlungen zu einer Körperverletzung am Sonntagmorgen. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen wurden nach Beendigung der Hawaiiparty im Waldbad Hosena am 03.07.2022 gegen 02:30 Uhr drei lettische Staatsbürger durch eine Gruppe anderer Ausländer angegriffen und zu Boden geprügelt. Am Boden liegend wurde weiter auf die Geschädigten eingetreten, so dass ein Geschädigter schwere Gesichtsverletzungen davontrug und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Kriminalpolizei wendet sich nun an die Öffentlichkeit und fragt: Wer wurde Zeuge dieser Körperverletzung? Wer kann Hinweise zur Identität der Täter geben? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz unter der Telefonnummer 03573 880 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Hinweise sind auch auf www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben möglich.

2881. LK OSL, Annahütte: In der Nacht zum Montag stahlen unbekannte Täter einen PKW KIA in der Karl-Liebknecht-Straße. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden des schwarzen Autos. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

2882. LK OSL, Lauchhammer: Ein PKW VW und ein CITROEN kollidierten am Montagvormittag in der Berliner Straße. Rund 2.000 Euro Sachschaden wurden anschließend ins Unfallprotokoll aufgenommen.

2883. LK OSL, Suschow: Der Polizei wurde Montagmittag ein Verkehrsunfall in der Suschower Hauptstraße gemeldet, bei dem ein PKW NISSAN gegen eine Hauswand gestoßen war. Erste Ermittlungen ergaben, dass ein plötzlich eintretendes gesundheitliches Problem bei dem 57-Jährigen als Ursache wahrscheinlich ist. Am nicht mehr fahrbereiten Auto entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro.

2884. LK OSL, Lauchhammer: Auf der Bundesstraße 169 bei Lauchhammer erfasste ein PKW DACIA am Montagmorgen ein Reh. Das Tier wurde tödlich verletzt und verendete noch an der Unfallstelle. Die Höhe des Sachschadens wurde auf rund 2.000 Euro geschätzt.

 

Polizeiinspektion EE:

2885. LK EE, Oschätzchen: Feuerwehr und Polizei wurden am Sonntag gegen 12:30 Uhr in die Dorfstraße gerufen. Dort war es vermutlich auf Grund eines technischen Defekts zu einem Brand einer Waschmaschine in einem Einfamilienhaus gekommen. Die Höhe des Sachschadens beträgt mehrere hundert Euro.

2886. LK EE, Lausitz: Nach einem Überholmanöver stießen am Sonntag gegen 17:30 Uhr zwei Autos der Marke VW in der Hauptstraße gegeneinander. Der Blechschaden beträgt etwa 2.000 Euro.

2887. LK EE, Herzberg: Am Wochenende verschafften sich unbekannte Einbrecher gewaltsam Zutritt in einen Bürocontainer in der Grochwitzer Straße und stahlen nach ersten Erkenntnissen zirka zwei Dutzend Meter Starkstromkabel. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro.

2888. LK EE, Finsterwalde: Am Sonntag gegen 22:00 Uhr wurde die Polizei in die Oscar-Kjellberg- Straße gerufen. Dort hatten sich Einbrecher gewaltsam Zugang in ein Büro einer Einrichtung verschafft und die Räumlichkeiten durchwühlt. Die alarmierten Polizeibeamten konnten im Nahbereich zwei dringend Tatverdächtige im Alter von 16- und 19 Jahren stellen. Bei ihnen stellten die Polizisten Bargeld und betäubungsmittelverdächtige Substanzen fest. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

03.07.2022 | Polizeibericht vom Sonntag, 03.07.2022

1. Cottbus, Ströbitz: In den frühen Morgenstunden des Samstags kontrollierten Polizeibeamte gegen 03:55 Uhr einen E-Scooter, welcher von einem 20 jährigen genutzt wurde. Im Rahmen der sich anschließenden Überprüfung des Fahrzeugführers war Alkoholgeruch in der Atemluft wahrnehmbar. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,71 Promille. Nach Verbringung des Fahrers in die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße, führte dieser einen Atemtest mit einem gerichtsverwertbaren Testgerät durch. Dieser ergab eine Atemalkoholkonzentration von 0,56 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Die Bußgeldstelle in Gransee hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

2. Cottbus, Madlow: In der Nacht von Samstag auf Sonntag kontrollierten Polizeibeamte gegen 01:45 Uhr in Madlow einen 19 jährigen Radfahrer. Im Rahmen der sich anschließenden Überprüfung des Fahrzeugführers war Alkoholgeruch in der Atemluft wahrnehmbar. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,93 Promille. Die Blutprobenentnahme wurde angeordnet und von einem approbierten Arzt entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Im Zuge der Durchsuchung der mitgeführten Sachen konnte sodann noch BTM ähnliche Substanzen festgestellt werden. Es folgte die Einziehung. Somit erwartet den 19 jährigen neben dem eingeleiteten Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Verstoß BtmG. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

3. LK SPN, Forst: Im Zuge der Abarbeitung eines polizeilichen Einsatzes konnten in der Wohnung des 22 jährigen Beschuldigten 4 Cannabispflanzen und szenetypische Utensilien festgestellt werden. Es folgte die Einziehung dieser und die Einleitung eines Strafverfahrens wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

 

Polizeiinspektion Dahme Spreewald

1. LK DS, Wernsdorf: Am Freitagnachmittag wurde bei einer 51 Jahre

alten männlichen Person im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle festgestellt, dass dieser unter Einfluss von Betäubungsmitteln seinen PKW führte. Ein entsprechender Vortest ergab ein positives Ergebnis auf Cannabis sowie Amphetaminen. Die Blutprobenentnahme wurde angeordnet und von einem approbierten Arzt durchgeführt, ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

2. LK DS, Zeesen: Am Freitagabend kontrollierten Polizeibeamte den 37 -jährigen Fahrer eines PKW. Im Rahmen dieser Kontrolle bemerkten die Beamten Unregelmäßigkeiten im

Verhalten des Fahrzeugführers, welche den Konsum von Betäubungsmitteln implizierten.
Ein freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv im Bereich der Stoffgruppe Cannabis. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Blutprobenentnahme angeordnet und von einem approbierten Arzt durchgeführt. Danach konnte der Betroffene aus der polizeilichen Maßnahme entlassen werden. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

3. LK DS, Luckau: Am Samstagmittag stellten Mitarbeiter eines örtlichen Discounters einen besonders schweren Diebstahl in ihren Markt fest. Demnach verschafften sich der oder die unbekannten Täter unbemerkt Zutritt zu der Verkaufseinrichtung und entwendeten zahlreiche in einem Schrank aufbewahrte Zigaretten. Der Sachschaden beläuft sich auf 4.500 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

 

Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz

1. LK OSL, Groß Koschen: Am Hafencamp in Großkoschen wollte ein 81 jähriger Mann sein kleines Boot mit Hilfe seines PKW und Anhängers an der Bootsrampe ins Wasser lassen. Hierbei kam der PKW aus unbekannter Ursache ins Rutschen und versank inkl. Trailer im Wasser. Der Fahrer hatte zuvor das Fahrzeug verlassen, so dass zumindest er unverletzt blieb. Mit Hilfe eines Abschleppdienstes konnte der PKW im Anschluss geborgen werden. Zur genauen Schadenshöhe liegen gegenwärtig keine Angaben vor.

2. LK OSL, Senftenberg: Im Rahmen der Streifentätigkeit wurde die Funkstreifenbesatzung am Samstagnachmittag gegen 15:44 Uhr auf eine flüchtende Person im Bereich eines Supermarktes in der Bahnhofstraße aufmerksam. Dieser wurde augenscheinlich von Mitarbeitern des Marktes verfolgt. Durch die sofortige Nacheile gelang es den Beamten, den 30 jährigen Flüchtenden zu stellen. Im Zuge der Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass dieser zuvor diverse Artikel des Marktes entwendete und diesen sodann, ohne die Waren zu bezahlen, verließ. Das Diebesgut im Wert von ca. 70 Euro konnte dem Markt wieder übergeben werden. Eine Strafanzeige wegen Ladendiebstahls wurde erstattet. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

3LK OSL, Lübbenau: Unbekannte Täter verschafften sich am Samstagabend unberechtigt Zutritt zu einer Privatwohnung und entwendeten sodann eine Geldkassette in welcher sich eine größere Summe Bargeld befand. Vor Ort konnten Spuren gesichert werden, welche mutmaßlich den Tätern zuzuordnen sind. Eine Strafanzeige wurde erstattet. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

4. LK OSL, Vetschau: Am Samstagabend kontrollierten Polizeibeamte gegen 20:45 Uhr einen PKW, welcher von einem 46 jährigen genutzt wurde. Im Rahmen der sich anschließenden Überprüfung des Fahrzeugführers war Alkoholgeruch in der Atemluft wahrnehmbar. Ein freiwillig durchgeführter Drägervortest ergab einen Wert von 0,64 Promille. Nach Verbringung des Fahrers zum Polizeirevier, führte dieser einen Atemtest mit einem gerichtsverwertbaren Testgerät durch. Dieser ergab eine Atemalkoholkonzentration von 0,60 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Die Bußgeldstelle in Gransee hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

 

Polizeiinspektion Elbe-Elster

1. LK EE, Rückersdorf: In der Nacht von Samstag zu Sonntag kam es gegen 23 Uhr zu einem Waldbrand im Bereich Rückersdorf. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell ablöschen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Es brannte der Waldboden von ca. 20 x 20 Metern. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

2.LK EE, Falkenberg: Unbekannte Täter beschädigten in der Nacht von Freitag auf Samstag die äußere einer an einem Geldinstitut angebrachten doppeltverglasten Fensterscheibe in den Maßen von 120x175 cm. Eine Strafanzeige wurde erstattet. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

3.LK EE, Finsterwalde: Am Samstagabend kontrollierten Polizeibeamte einen 47 jährigen PKW BMW Fahrer. Im Rahmen der sich anschließenden Überprüfung des Fahrzeugführers war Alkoholgeruch in der Atemluft wahrnehmbar. Ein freiwillig durchgeführter Drägervortest ergab einen Wert von 0,97 Promille. Nach Verbringung des Fahrers zum Polizeirevier, führte dieser einen Atemtest mit einem gerichtsverwertbaren Testgerät durch. Dieser ergab eine Atemalkoholkonzentration von 0,84 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Die Bußgeldstelle in Gransee hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

 

Polizeiinspektion Flughafen
1. LK LDS, Schönefeld Verkehrsunfall mit Personenschaden

1. LDS, Schönefeld: Nach bisher vorliegenden Erkenntnis verlor eine 33-jährige Fahrzeugführerin am Samstagmorgen gegen 04:59 Uhr aufgrund von Unachtsamkeit die Kontrolle über ihren PKW Opel, kam dadurch von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Lichtmast sowie einem Baum. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. Die Beifahrerin verletzte sich leicht an der Schulter, die Fahrerin hingegen blieb unverletzt. Zur genauen Schadenshöhe liegen gegenwärtig keine Angaben vor.

01.07.2022 | Polizeibericht vom Freitag, 01.07.2022

Polizeiinspektion CB/SPN:

 

2844.   Cottbus:           Unbekannte Täter drangen in der Nacht zum Freitag gewaltsam in einen MERCEDES-Transporter im Cottbuser Süden ein und entwendeten daraus zahlreiche Werkzeuge. Der verursachte Schaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro.

 

2845.    Cottbus:           In der Drebkauer Straße kollidierten am Donnerstagnachmittag zwei Radfahrer infolge von Unaufmerksamkeit. Während der 9-Jährige unverletzt blieb, musste die 63-jährige Unfallbeteiligte zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. An den Rädern entstand kein Schaden.

 

2846.    LK SPN, Guben:          Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei wurden am Donnerstagabend in die Kaltenborner Straße gerufen. Dort kam es zu einer starken Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus. Vor Ort stellte sich heraus, dass lediglich ein Topf Reis angebrannt war, es wurde niemand verletzt.

 

2847.    LK SPN, Groß Bademeusel:     Gegen 23:30 Uhr am Donnerstag kam es auf der Landstraße zwischen Groß Bademeusel und Keune zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW OPEL und einem Wildschwein. Der verursachte Schaden beläuft sich auf zirka 1.000 Euro.

 

2848.    LK SPN, Döbbrick, Spremberg:           Am Waldesrand in Döbbrick verschwand in den vergangenen Tagen ein PKW AUDI A7. Die Polizei wurde am Donnerstag über den Diebstahl informiert. In der Spremberger Friedrichstraße wurde am Donnerstag ein gesichert abgestelltes Motorrad APRILIA gestohlen. Die Polizei hat umgehend Fahndungsmaßnahmen nach den gestohlenen Fahrzeugen eingeleitet.

 

2849.    LK SPN Forst:  Die Polizei sucht Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am 27. Juni in der Sorauer Straße/Einmündung Berliner Straße ereignete. Nach bisherigen Erkenntnissen war dort gegen 16:20 Uhr ein Radfahrer unterwegs, als aus der Sorauer Straße VW T4 kam und mit dem Radfahrer kollidierte. Der Autofahrer sei kurz ausgestiegen, habe nach dem verletzten 66-jährigen Radfahrer gesehen, sei dann jedoch weitergefahren. Bei dem Fahrer des schwarzen VW soll es sich um einen etwa 35 Jahre alten Mann handeln. Die Polizei sucht nun zu diesem Verkehrsunfall Zeugen, die Hinweise zu den beteiligten Personen, Fahrzeugen und zum Unfallhergang geben können. Diese werden gebeten, sich telefonisch unter 03562 920 an das Polizeirevier Forst zu wenden oder das Internet unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben geben zu nutzen.

 

2850.    LK SPN, BAB 15 bei Bademeusel:       Zollbeamte riefen am Donnerstagabend die Autobahnpolizei, da auf ihren Hof gegen 19:15 Uhr ein PEUGEOT-Transporter eingefahren war, dessen Fahrer sich offenbar nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Der Atemalkoholtest bei dem 50-jährigen Polen wies mit 2,91 Promille einen Wert aus, der weit im Bereich einer Verkehrsstraftat liegt. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde eine Blutprobe veranlasst. Bei der Einleitung des Ermittlungsverfahrens wurde zudem bekannt, dass derselbe Fahrer bereits am Nachmittag im Landkreis Dahme-Spreewald von Polizisten gestoppt worden war. Bei dieser Kontrolle wies der Atemalkoholtest bereits 2,81 Promille aus. Offenbar nahm der Mann die Untersagung der Weiterfahrt durch die Polizei nicht ernst und hatte seine Tour nach der Blutprobe im Krankenhaus fortgesetzt. Das Fahrzeug wurde auf dem Zollhof sichergestellt. Nur eine Stunde später wurde ein VW-Transporter an gleicher Stelle kontrolliert, bei dessen 40-jährigem Fahrer der Drogenvortest positiv auf Amphetamine anschlug. Damit nicht genug, fiel am Freitagmorgen ein 39-jähriger Transporterfahrer um 02:30 Uhr mit dem gleichen Testergebnis an derselben Kontrollstelle auf. Auch diese beiden Fahrer mussten die Beamten zur beweissichernden Blutprobe begleiten. In beiden Fällen wurden die entsprechenden Verfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.

 

Polizeiinspektionen DS/FH:

 

2851.    LK DS, Schönefeld:     Am Donnerstag wurden der Polizei wiederum Motorraddiebstähle angezeigt, die in Schönefeld verübt worden waren. In einer Tiefgarage in der Rathausgasse war es ein BMW-Krad, in einer weiteren Tiefgarage in den Wehrmathen waren ein KAWASAKI-Motorrad und ein damit zusammengeschlossenes E-Bike entwendet worden. Umgehend nach Bekanntwerden der Anzeigen wurden internationale Fahndungsmaßnahmen nach den Fahrzeugen veranlasst.

 

2852.    LK DS, Schönefeld, Königs Wusterhausen, Bestensee:          Kurz vor 13:30 Uhr ereignete sich am Donnerstag ein Auffahrunfall in der Uranusstraße von Schönefeld, bei dem ein SEAT-Kleinwagen gegen ein YAMAHA-Motorrad gestoßen war. Es blieb bei einem Sachschaden von rund 3.000 Euro. Zwei Stunden später war eine Unaufmerksamkeit beim Spurwechsel die Ursache eines Unfalls auf dem Berliner Rind. Zwischen dem Schönefelder Kreuz und Königs Wusterhausen waren ein LKW und ein PKW VW aneinandergeraten, was mit etwa 4.000 Euro Sachschaden endete. In der Motzener Straße von Bestensee war es gegen 17:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen, der seine Ursache in einer Unaufmerksamkeit beim Rückwärtsfahren hatte. Die Kollision eines PKW VW mit einem BMW schlug mit rund 3.000 Euro zu Buche. Nur eine halbe Stunde später wurden Polizeibeamte zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 96a bei Schönefeld gerufen. Zwischen den Abzweigen Kleinziethen und Mahlow waren sich beim Spurwechsel ein PKW MERCEDES und ein RENAULT-Transporter zu nahe gekommen. Der verursachte Schaden wurde mit geschätzten 4.000 Euro angegeben. In allen Fällen blieben die beteiligten Fahrzeuge betriebsbereit, verletzt wurde niemand.

 

2853.    LK DS, Wildau, Selchow:         Rettungskräfte und Polizei wurden am Donnerstag um 14:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Schmiedestraße von Wildau gerufen. Eine Fahrradfahrerin war gegen eine Bordsteinkante gestoßen und gestürzt. Die 56-Jährige erlitt dabei Verletzungen, die der medizinischen Versorgung im Krankenhaus bedurften. Am Freitagmorgen wurde ein Fahrradunfall in der Glasower Straße von Selchow gemeldet. Kurz vor 07:30 Uhr war ein 49-jähriger Fahrradfahrer nach einem Überholvorgang eines PKW gestürzt und hatte sich verletzt, so dass auch er ins Krankenhaus gebracht werden musste.

 

2854.    LK DS, Märkische Heide:         Der Polizei wurde am Donnerstag kurz vor 15:30 Uhr gemeldet, dass auf der Bundesstraße 87 ein Kleintransporter in Schlangenlinien unterwegs war und es fast zu Verkehrsunfällen mit anderen Fahrzeugen gekommen wäre. Zwischen Birkenhainichen und Neukrug durch die Beamten gestoppt, zeigte der Atemalkoholtest bei dem 50-jährigen Fahrer mit 2,81 Promille einen Wert an, der weit im Bereich einer Verkehrsstraftat liegt. Nach der beweissichernden Blutprobe im Krankenhaus und der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wurde dem Polen die Weiterfahrt untersagt. Dies schien der Mann jedoch nicht ernst zu nehmen, da er knapp vier Stunden später bei einer Verkehrskontrolle auf der BAB 15 bei Bademeusel (SPN) mit 2,91 Promille getestet wurde. Es wurde ein weiteres Verfahren eingeleitet und wiederum die Blutprobe zur Beweissicherung veranlasst. Das Fahrzeug wurde auf dem Zollhof sichergestellt.

 

2855.    LK DS, Bestensee:       Am Freitagmorgen wurden Feuerwehr und Polizei kurz vor 01:00 Uhr alarmiert, da ein Brandausbruch in der Rathenaustraße gemeldet worden war. Ein RENAULT-Transporter stand in Flammen und musste gelöscht werden. Nach einer halben Stunde war der Löscheinsatz beendet, ohne dass es zu Gefährdungen für Personen oder Gebäude kam. Bisherigen Ermittlungen zufolge war ein technischer Defekt als Brandursache wahrscheinlich.

 

 

Polizeiinspektion OSL:

 

2856.    LK OSL, Kittlitz:                       Am Donnerstag gegen 13:45 Uhr kamen sich im Bereich der Vorberger Straße ein LKW und ein PKW zu nahe, so dass beide seitlich kollidierten. Dabei entstand ein Schaden von etwa 3.000 Euro.

 

2857.    LK OSL, Vetschau:                   In der Nacht zum Freitag drangen unbekannte Diebe gewaltsam in einen Firmenkleintransporter in der Lindenallee ein und entwendeten elektrische Arbeitsgeräte sowie eine Kühlbox. Die Höhe des Sachschadens beträgt rund 1.000 Euro.

 

2858.    LK OSL, Calau:                        Auf der Landstraße 52 bei Calau erfasste ein PKW MITSUBISHI am Donnerstag gegen 23:30 Uhr ein Reh. Der Vierbeiner verendete noch vor Ort. Für das Auto musst ein Abschleppdienst gerufen werden. Der Blechschaden beträgt etwa 5.000 Euro.

 

 

Polizeiinspektion EE:

 

2859.    LK EE, Finsterwalde:               Bei der Kontrolle eines Elektro-Scooters am Donnerstagnachmittag in der Dresdner Straße stellten die Beamten fest, dass dieser nicht pflichtversichert war. Des Weiteren reagierte ein Drogenvortest bei dem 41 Jahre alten Fahrer positiv auf Amphetamine und Cannabis. Es wurde eine Blutprobe realisiert sowie Anzeige gegen den Mann erstattet.

 

2860.    LK EE, Finsterwalde:               Bei einem Rangiermanöver in der Westfalenstraße beschädigte am Donnerstagnachmittag gegen 16:15 Uhr ein VOLVO LKW einen geparkten PKW VW. Am Auto entstand ein Schaden von mindestens 5.000 Euro.

 

2861.    LK EE, Elsterwerda:                 Im Bereich der Burgstraße/ Kochhorstweg geriet am Freitag gegen 06:45 Uhr ein Fahrzeugführer beim Abbiegen nach links von der Straße ab und kollidierte mit einer Laterne. Der PKW VW war anschließend nicht mehr fahrbereit. Der zuständige Bauträger wurde über die beschädigte Beleuchtungseinrichtung informiert.

30.06.2022 | Polizeibericht vom Donnerstag, 30.06.2022

Polizeiinspektion CB/SPN:

 

2820.   Cottbus:           Erneut versuchten es Betrüger bei einer Cottbuserin mit Hilfe eines Messengers, an Geld zu kommen. Die Frau erhielt zunächst einen Anruf, später eine Nachricht ihres vermeintlichen Sohnes. Dieser gab an, sein Handy verloren zu haben und nun rund 2.000 Euro für ein neues zu benötigen. Die Frau fiel nicht darauf herein und erstattete Anzeige bei der Polizei.

 

2821.    Cottbus:           In der Marienstraße kollidierten am Mittwochnachmittag ein PKW VW und ein Radfahrer durch einen Fehler beim Abbiegen. Der 22-Jährige wurde verletzt und konnte nach einer ambulanten Behandlung vor Ort entlassen werden. An den weiterhin fahrbereiten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 1.000 Euro.

 

2822.    Cottbus:           Ein PKW RENAULT und eine Straßenbahn der Linie 2 kollidierten am Donnerstagmorgen in der Vetschauer Straße. Es wurde niemand verletzt, jedoch war der Clio im Anschluss nicht mehr fahrbereit. Der verursachte Schaden beläuft sich auf zirka 2.500 Euro.

 

2823.    Cottbus:           Unbekannte Täter entwendeten in der Nacht zum Donnerstag einen PKW AUDI in der Sielower Chaussee. Die Polizei hat umgehend Fahndungsmaßnahen nach dem Q7 eingeleitet.

 

2824.    Cottbus:           Ein zirka 18 Jahre alter Mann stieg am Mittwochabend in eine Straßenbahn in der Hermann-Hammerschmidt-Straße und begab sich zum Fahrer. Der zirka 180 Zentimeter große, mit weißem Pullover, grauer Hose und schwarzen Sneaker‘s Bekleidete schlug aggressiv gegen die Fahrertür und stieg anschließend aus. Dabei trat er dann gegen den Außenspiegel der Bahn und beschädigte diesen. Die Polizei hat Ermittlungen im Fall der Sachbeschädigung eingeleitet.

 

2825.    Cottbus:           In der Mühlenstraße kam es am Mittwoch gegen 21:45 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Dabei wurde ein 39-Jähriger verletzt und musste in einem Krankenhaus versorgt werden. Die Polizei leitete Ermittlungen im Fall der Körperverletzung ein.

 

2826.    LK SPN, Kolkwitz:       Ein PKW AUDI und ein FORD stießen am Mittwochabend gegen 18:30 Uhr aufgrund einer Unaufmerksamkeit in der Bahnhofstraße zusammen. Der AUDI benötigte einen Abschlepper. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 4.000 Euro.

 

2827.    LK SPN, Burg:                         Die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße bietet am Mittwoch, den 06. Juli 2022 in der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr eine kostenlose Fahrradcodierung auf dem Festplatzgelände in Burg (Am Hafen 6, 03096 Burg) an. Bringen Sie dazu bitte einen Eigentumsnachweis und Ihren Ausweis (Personaldokument) mit. Kinder unter 16 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Für nähere Informationen steht Ihnen das Sachgebiet Prävention in der Polizeiinspektion CB/SPN in Cottbus gern zur Verfügung (0355- 7891084).

Gleichzeitig bietet der ADAC Berlin-Brandenburg zu diesem Termin einen Mobilitätstag an. Der Fokus des Aktionstages liegt auf Verkehrsteilnehmenden, die ihre Fähigkeiten testen möchten, sowie Fahrradfahrenden, die ihrem Bike etwas Gutes tun möchten. Spontanität wird dabei großgeschrieben, ein Termin ist nicht notwendig. Eine ADAC Mitgliedschaft ist ebenfalls nicht erforderlich. Der Club berät vor Ort jeweils zwischen 10 und 15 Uhr zu seinen Verkehrssicherheitsprogrammen für alle Altersgruppen und bietet in Kooperation mit lokalen Optikern und Akustikern kostenfreie Reaktions-, Seh- und Hörtests an. Wer sein Rad liebt, der schiebt – zum ADAC. Alle Besucher:innen können ihr Fahrrad zudem von den ADAC Technikern auf Herz und Nieren durchchecken lassen. Der ADAC Fahrrad-Sicherheitscheck umfasst sieben Prüfpunkte, zu denen unter anderem die Überprüfung der StVO-Konformität und Funktionstests der Beleuchtung und Bremsen gehört.

 

 

Polizeiinspektionen DS/FH:

 

2828.    LK DS, Lübben:                       Die Polizeiinspektion Dahme-Spreewald bietet am Donnerstag, den 07. Juli 2022 in der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr eine kostenlose Fahrradcodierung auf dem Markt in 15907 Lübben an. Bringen Sie dazu bitte einen Eigentumsnachweis und Ihren Ausweis (Personaldokument) mit. Kinder unter 16 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Für nähere Informationen steht Ihnen das Sachgebiet Prävention in der Polizeiinspektion Königs Wusterhausen gern zur Verfügung (03375 270-1080).

Gleichzeitig bietet der ADAC Berlin-Brandenburg zu diesem Termin einen Mobilitätstag an. Der Fokus des Aktionstages liegt auf Verkehrsteilnehmenden, die ihre Fähigkeiten testen möchten, sowie Fahrradfahrenden, die ihrem Bike etwas Gutes tun möchten. Spontanität wird dabei großgeschrieben, ein Termin ist nicht notwendig. Eine ADAC Mitgliedschaft ist ebenfalls nicht erforderlich. Der Club berät vor Ort jeweils zwischen 10 und 15 Uhr zu seinen Verkehrssicherheitsprogrammen für alle Altersgruppen und bietet in Kooperation mit lokalen Optikern und Akustikern kostenfreie Reaktions-, Seh- und Hörtests an. Wer sein Rad liebt, der schiebt – zum ADAC. Alle Besucher:innen können ihr Fahrrad zudem von den ADAC Technikern auf Herz und Nieren durchchecken lassen. Der ADAC Fahrrad-Sicherheitscheck umfasst sieben Prüfpunkte, zu denen unter anderem die Überprüfung der StVO-Konformität und Funktionstests der Beleuchtung und Bremsen gehört.

 

2829.    LK DS, Niederlehme:   Rettungskräfte und Polizei wurden am Mittwoch kurz vor 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Straße Am Möllenberg gerufen. Im Kreisverkehr war von einem bislang unbekannten Fahrzeug eine Ölspur hinterlassen worden, auf der eine Motorroller-Fahrerin stürzte. Die Frau erlitt Verletzungen, die der medizinischen Versorgung im Krankenhaus bedurften. Der Sachschaden wurde mit einigen hundert Euro angegeben. Bis zur Beseitigung der Ölspur durch die Feuerwehr war der Kreisverkehr voll gesperrt.

 

2830.    LK DS, Schönefeld:     Am Mittwoch waren der Polizei zwei Diebstähle von Motorrädern angezeigt worden. So hatten es Kriminelle in der Erich-Kästner-Straße auf eine YAMAHA und in einer Tiefgarage in den Wehrmathen auf ein BMW-Krad abgesehen. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme wurden gleichzeitig internationale Fahndungsmaßnahmen nach den beiden Maschinen eingeleitet.

 

2831.    LK DS, Luckau:            Angestellte eines Discounters in der Berliner Straße riefen am Mittwoch gegen 17:30 Uhr die Polizei, da sie einen Ladendieb gestellt hatten. Der mit 1,07 Promille alkoholisierte, hinreichend polizeibekannte 41-Jährige hatte zunächst Lebensmittel im Laden konsumiert und wurde beim Passieren des Kassenbereiches mit weiteren Waren angesprochen. Die drei Frauen des Personals wurden von ihm mehrfach beleidigt, jedoch nicht verletzt. Neben der Einleitung der entsprechenden Ermittlungsverfahren wurde dem Mann ein Hausverbot für die Filiale ausgesprochen.

 

2832.    LK DS, Zeuthen:          Eine 64-jährige Seniorin zeigte am Mittwochabend bei der Polizei einen Betrugsversuch an, der im Tagesverlauf mit einer WhatsApp-Nachricht seinen Anfang nahm. Eine angebliche Tochter verkündete ihr, dass sie die Nummer des Mobiltelefons gewechselt hätte. Damit nicht genug, wurde zur Begleichung vorgeblicher Schulden eine vierstellige Bargeldsumme gefordert. Nach Rücksprache mit Angehörigen wurde der Betrug erkannt, so dass kein Schaden entstand.

In diesem Zusammenhang nochmals der Hinweis der Polizei:

Prüfen Sie genau, wer Kontakt mit ihnen aufnimmt, egal ob per Anruf, E-Mail, Messenger oder Textnachricht. Nehmen Sie Kontakt zu Familienangehörigen, Nachbarn oder Vertrauenspersonen auf, um nicht Opfer eines Betruges zu werden. Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Weitere Hinweise zu aktuellen Betrugsphänomenen finden Sie im Bürgerportal der Brandenburger Polizei im Internet.

 

2833.    LK DS, Schönefeld:     Kurz vor Mitternacht stellten Polizeibeamte am Mittwoch auf einer Tankstelle in der Waltersdorfer Chaussee einen PKW VW fest, an dem einer Datenabfrage zufolge die falschen Nummernschilder montiert waren. Die drei Insassen des Autos flüchteten beim Anblick der Polizisten zu Fuß. Im Innenraum des Fahrzeuges fanden sich die originalen amtlichen Kennzeichen, die bereits wegen fehlender Pflichtversicherung entstempelt waren. Damit nicht genug, waren im Wageninneren mehrere hundert verschreibungspflichtige Tabletten, deren unberechtigter Besitz einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz darstellt. Zwei der Insassen im Alter von 24 Jahren kehrten zum Fahrzeug zurück und behaupteten, eine dritte Person hätte das Auto gefahren. Was folgte, waren Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung, nach dem Pflichtversicherungs- und dem Arzneimittelgesetz. In deren Rahmen wurden umfangreiche Beweismittel gesichert.

 

2834.    LK DS, Schönefeld:     Am frühen Donnerstagmorgen kontrollierten Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr einen Elektro-Roller und dessen Fahrer in der Waltersdorfer Chaussee. Nicht nur, dass für das Fahrzeug kein Versicherungsschutz bestand, der Drogenvortest bei dem 45-jährigen Fahrer reagierte positiv sowohl auf Kokain wie auch auf Cannabis. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungsverfahren wurde die beweissichernde Blutprobe veranlasst.

 

2835.    LK DS, Mittenwalde:    Die Kollision eines PKW VW mit einem HYUNDAI auf der Bundesstraße 246 zwischen Telz und Mittenwalde wurde der Polizei am Donnerstag kurz nach 07:30 Uhr gemeldet. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand und trotz eines Sachschadens von rund 3.000 Euro blieben beide Autos fahrtüchtig.

 

 

Polizeiinspektion OSL:

 

2836.    LK OSL, Senftenberg:              Durch einen Bürgerhinweis wurde der Polizei am Donnerstagmorgen gegen 02:00 Uhr bekannt, dass ein 18-Jähriger alkoholisiert mit einem Auto in Senftenberg unterwegs ist. Am Hafen konnten die Beamten den jungen Mann feststellen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,38 Promille. Es wurde eine beweissichernde Blutprobe veranlasst. Der Führerschein wurde sichergestellt.

 

2837.    LK OSL, Senftenberg:              Am Donnerstagmorgen wurde die Polizei zweimal in die Bertolt-Brecht-Straße gerufen, da aus einer Wohnung ruhestörende Musik drang. Da der alkoholisierte Mieter sich renitent gegen die angedrohten Folgemaßnahmen zeigte, betraten die Beamten die Wohnung und wollten die Musikanlage sicherstellen. Daraufhin griff der 44-Jährige die Polizisten an. Mit einfacher körperlicher Gewalt konnte dieser Angriff unterbunden werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,29 Promille. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

 

2838.    LK OSL, L52, Buckow:             Auf einer Landstraße bei Buckow erfasste ein PKW AUDI am Donnerstagmorgen gegen 05:30 Uhr ein Wildschwein. Das Tier verendete noch an der Unfallstelle. Am nicht mehr fahrbereiten Auto entstand ein Schaden von rund 4.000 Euro.

 

 

Polizeiinspektion EE:

 

2839.    LK EE, Elsterwerda:                 In der Berliner Straße ereignete sich am Mittwochnachmittag gegen 14:00 Uhr ein Vorfahrtunfall. Dabei kollidierte ein PKW BMW mit einer 50-jährigen Fahrradfahrerin. Die Frau wurde anschließend durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

 

2840.    LK EE, Herzberg:                     Am Mittwoch gegen 18:30 Uhr kollidierten in der Berliner Straße ein PKW VW und ein BMW. Beide Autos waren bei einem geschätzten Sachschaden von 17.000 Euro nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

 

2841.    LK EE, Finsterwalde:               Der Polizei wurde am späten Mittwochnachmittag eine Verkehrsunfallflucht angezeigt. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug hatte auf einem Parkplatz in der Bahnhofstraße einen PKW RENAULT an der Beifahrerseite beschädigt. Da der Unfallverursacher nach dem Crash geflüchtet war, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des „unerlaubten Entfernens vom Unfallort“ eingeleitet. Die Höhe des Sachschadens beträgt mehrere tausend Euro.

 

2842.    LK EE, Doberlug-Kirchhain:    Unbekannte Täter beschmierten in der Nacht zum Donnerstag zwei Autos in der Leipziger Straße mit roter Farbe. Die Höhe des Sachschadens beträgt mehrere hundert Euro.

 

2843.    LK EE, Brandis:                       Feuerwehr und Polizei wurden am Donnerstag gegen 08:30 Uhr auf die Bundesstraße 101 bei Brandis gerufen. Dort war ein mit Kies beladener MAN-Sattelzug aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen und umgekippt. Ein Atemalkoholtest bei dem 55-jährigen Fahrer ergab einen Wert von 0,32 Promille, was eine beweissichernde Blutprobe zur Folge hatte. Die Höhe der Sachschäden wurde mit rund 25.000 Euro angegeben. Durch die Vollsperrung der Bundesstraße zur Absicherung der Fahrzeugbergung und daraus resultierende Ableitung des Verkehrs kam es bis in die Nachmittagsstunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Sport

04.07.2022 | Freibad in Schwarze Pumpe geöffnet

Ab sofort lädt das Freibad in Schwarze Pumpe seine Badegäste für eine willkommene Abkühlung oder für sportliche Aktivitäten ein.

Die ersten Badegäste waren am Eröffnungstag Bäderleiterin Daniela Langner und der Vorsitzende des Fördervereins Schwimmbad Schwarze Pumpe, Sven Remane.

Zum ausgedehnten Badespaß laden nicht nur die Rutsche und der Sprungturm ein sondern

auch das neu angelegte Beachvolleyballfeld und Tischtennisplatten.

Das Freibad ist bis zum 28. August 2022 dienstags bis sonntags in der Zeit von 11.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

 

Das Bäderteam, die Stadt Spremberg/Grodk und der Förderverein Schwimmbad Schwarze Pumpe freuen sich auf viele Besucher.

 

02.07.2022 | Motorsport: 8. Lausitz Classic Tour vom 8. – 10.7.2022

Zum achten Mal findet die „Lausitz Classic Tour“ mit einem für die heutige Zeit interessantem Motto „Spreewald und Seenland“ und zum ersten Mal im „Ferien Hotel Spree-Neiße (ehemals Waldhotel Roggosen)“ der Gemeinde Neuhausen/Spree statt. Wir sind am Eingang zu einer interessanten Landschaft. Und im sehr modernen und zweitgrößten der drei Braunkohlenreviere der Deutschen Bundesrepublik. Das alles in einer Zeit, des Klimaschutzes und des „Auslaufmodells Braunkohle“. 

Zwei Vereine, die durch die Lausitzer Braunkohle schon immer stark beeinflusst wurden, haben sich zum wiederholten Mal zusammengefunden, um eine internationale Oldtimerveranstaltung zu organisieren. Die Strecken führen dieses Mal in den Spreewald, wo eine obligatorische zweistündige Kahnfahrt stattfindet und durch das Lausitzer Braunkohlenrevier mit vier aktiven Tagebauen von ehemals 26 sowie rekultivierten und noch in der Rekultivierung befindlichen Alt-Tagebauen.

Beide Motorsportclubs, der MC Lübbenau e. V. und der MC Spremberg e.V wurden 1961 geründet – vor 61 Jahren. Sie sind damit die ältesten aktiven motorsportlichen Vereine in der Lausitz, die sich mit dem Oldtimerhobby beschäftigen. Sie haben in dieser Zeit viel er- und durchlebt sowie eine große Anzahl unterschiedlicher Veranstaltungen organisiert. 

Insgesamt werden 90 Fahrzeuge in 1,5 Stunden die Orte passieren.
Am 9.7. werden von ca. 9:30 bis 11:00 Uhr auf dem Spremberger Marktplatz zwei Sonderprüfungen (Spurbrett und Hupenknopf) durchgeführt und die teilnehmenden Oldtimer vorgestellt.

 

Ablauf:

Donnerstag, 07.07.

16:00 bis 22:00 Uhr Anreise

20:00 Uhr Eröffnung der Veranstaltung, Begrüßung der Teilnehmer, Benzingespräche, gemütliches Beisammensein

 

Freitag, 08.07.

ab 08:45 Uhr Begrüßung und Fahrerbesprechung

ab 09:00 Uhr Start zur 1. Tagesetappe in den Spreewald.

ab 19:00 Uhr Abendveranstaltung, Siegerehrung, Programm.

 

Samstag, 09.07.

ab 08:45 Uhr Begrüßung und Fahrerbesprechung

ab 09:00 Uhr Start zur 1. Tagesetappe durch das Braunkohlenrevier.

ab 19:00 Uhr Abendveranstaltung, Siegerehrung, Programm.

 

Sonntag, 10.07.

ab 09:00 Uhr Oldtimer- und Fahrzeugausstellung,

ca. 10:00 Uhr Ehrung der Gesamtsieger, Verabschiedung, Heimreise

29.06.2022 | Bronze für Spremberger Judoka Maximilian Standke

Bei den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Stuttgart, dem natioanlen Judo – Highlight des Jahres, gingen ca. 350 Sportler an den Start. Darunter auch unsere beiden Kaderathleten Luc Meyer und Maximilian Standke. In der mit 40 Kämpfern am stärksten besetzen Gewichtsklasse -73 Kg konnte Luc seine beiden Auftaktkämpfe erwartungsgemäß gewinnen. Doch irgendetwas stimmte nicht mit dem Bronzemedaillengewinner des Europacup von Dubrovnik. Massive Rückenprobleme behinderten Luc so stark, daß er schon an eine Aufgabe gedacht hatte. In Absprache mit seinem Trainer stellte er sich aber der Aufgabe Viertelfinale. Dort lag Luc bis kurz vor Schluß sogar in Führung und startete nochmals einen Angriff. Zur Verwunderung des Trainerstabes bekam sein Gegner die Wertung zugesprochen und Luc konnte seine Koffer packen bzw. sich um seinen Rücken kümmern.

Für Maximilian Standke, unserem Leichtgewichtler, lief es deutlich besser. Nach einem halben Jahr verletzungsbedingter Pause konnte Maximilian seine beiden Auftakbegegnungen vorzeitig mit Ippon gewinnen. Das Viertelfinale gewann Max im Golden Score und stand damit im Halbfinale. Dort wartete mit Maximilian Heyder der bis dato dreifache Deutsche Meister. Nach einem großartigen Kampf und fast 4 Minuten im Golden Score mußte sich unser 60Kg Mann knapp geschlagen geben. Den Kampf um die Bronzemedaille beendete Maximilan mit einem vollem Ippon und erkämpfte damit nach 2020 bereits seine zweite Bronzemedaille.

21.06.2022 | Sommerferienticket für beide Spremberger Freibäder ab 28. Juni

Das Sommerferienticket ist ab 28. Juni 2022 im Freibad Kochsagrund und ab 1. Juli 2022 im Freischwimmbad im Ortsteil Schwarze Pumpe/Carna Plumpa erhältlich.

 

Das Sommerferienticket gilt für die Dauer der Sommerferien im Land Brandenburg vom 7. Juli bis 21. August 2022 und berechtigt die Inhaberin/den Inhaber gegen einmalige Entrichtung eines Entgeltes von 5,00 € zum täglichen Eintritt in die Spremberger Freibäder während der Sommerferien im Land Brandenburg.

Das Ferienticket gilt für alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren sowie Schülerinnen, Schüler und Azubis über 18 Jahren. Ein Altersnachweis, in geeigneter Form (Schülerausweis, Personalausweis) ist nur in nicht offensichtlichen Fällen nötig.

Die Ermäßigungen für Inhaberinnen und Inhaber eines Sozialpasses der Stadt Spremberg/Grodk finden Anwendung.

Sitzungen

30.06.2022 | 23. (außerplanmäßige) Sitzung des Hauptausschusses am 6. Juli 2022

Am Mittwoch, dem 06.07.2022, findet um 12:30 Uhr in 03130 Spremberg/Grodk, Haidemühler Str. 35, Dorfgemeinschaftshaus Haidemühl, die 23. (außerplanmäßige) Sitzung des Hauptausschusses statt.

 

Tagesordnung

 

Öffentlicher Teil

 

1. Formalien

1.1 Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einberufung der Sitzung und der Beschlussfähigkeit

1.2 Bestätigung der Tagesordnung (öffentlicher Teil)

2. Behandlung von Beschlussvorlagen, Anträgen und Informationsvorlagen in der Zuständigkeit des Hauptausschusses

2.1 G/VII/22/0210 Vergabe - Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ÖPP Bildungscampus

2.2 G/VII/22/0211 Vergabe - Generalplanung Dorfgemeinschaftszentrum Graustein

2.3 G/VII/22/0212 Vergabe - Generalplanung Gesundheitslandhaus Schwarze Pumpe

2.4 G/VII/22/0213 Vergabe - Kommunen innovativ -  Altersinnovationen

 

Der Livestream der Sitzung kann über die Internetseite der Stadt Spremberg/Grodk www.spremberg.de von jedermann verfolgt werden.

Detaillierte Informationen zu den Beschlussvorlagen erhalten Sie auf der Internetseite der Stadt Spremberg/Grodk www.spremberg.de, unter der Rubrik Rathaus -> Stadtpolitik -> Ratsinformationssystem, Gremien

 

30.06.2022 | 26. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 6. Juli 2022

Am Mittwoch, dem 06.07.2022, findet um 14:00 Uhr in 03130 Spremberg, Haidemühler Str. 35, Dorfgemeinschaftshaus Haidemühl, eine Sitzung der Stadtverordnetenversammlung statt.

 

Tagesordnung

 

Öffentlicher Teil

 

1.

 

Formalien

1.1

 

Feststellung der Beschlussfähigkeit

1.2

 

Bestätigung der Tagesordnung (öffentlicher Teil)

1.3

 

Bestätigung des Protokolls vom 01.06.2022 (öffentlicher Teil)

2.

 

Behandlung von Personalfragen

2.1

G/VII/22/0190

Information zur Ernennung eines Ehrenbeamten auf Zeit

3.

 

Bericht der Polizei

4.

 

Bericht der Stadtverwaltung

5.

 

Aussprache zum Bericht

6.

 

16.30 Uhr Fragestunde für Einwohner

7.

 

Beschlussfassung

7.1

G/VII/22/0205

Ergänzung des Beschlusses G/VII/22/0088 - Benennung der Mitglieder der Steuerungsgruppe Bürgerhaushalt

7.2

G/VII/22/0209

Beisitzer und deren Stellvertreter für die Besetzung der Einigungsstelle der Stadt Spremberg/Grodk

7.3

G/VII/22/0208

Förderprogramm Graue Flecken - Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung

7.4

G/VII/22/0189

Satzung über den Kostenersatz und die Gebührenerhebung für Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Spremberg/Grodk (Feuerwehrgebührensatzung)

7.5

G/VII/22/0092

Beteiligungsrichtlinie der Stadt Spremberg/Grodk

7.6

G/VII/22/0186-1

Sanierung Bürgerhaus Spremberg/Grodk - Glaskunst Eingangsbereich

7.7

G/VII/22/0187

Sanierung Bürgerhaus Spremberg/Grodk - Kühlung

7.8

G/VII/22/0188

Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan Nr. 114 "Solarpark Hühnerwasser/Wolkenberg"

7.9

G/VII/22/0192

Aufstellungsbeschluss für den Flächennutzungsplan der Stadt Spremberg/Grodk - 18. Änderung

7.10

G/VII/22/0194

Satzung zum besonderen Vorkaufsrecht für den Bebauungsplan Nr. 112 "Industriepark Schwarze Pumpe - Erweiterungsbereich Süd 4"

7.11

G/VII/22/0195

3. Verlängerung des Grundsatzbeschlusses zur weiteren Verfahrensweise mit Garagenkomplexen auf städtischem Grund und Boden

7.12

G/VII/22/0196

1. Änderung der Entgeltordnung für Kleingärten nach der Nutzungsentgeltverordnung - hier: Anpassung des jährlichen Nutzungsentgeltes für Garagen

7.13

G/VII/22/0197

Anpassung der Miete für Garagen im Eigentum der Stadt Spremberg

7.14

G/VII/22/0206

Ersatzneubau Schwimmhalle

8.

 

Fragestunde für Stadtverordnete

9.

 

Sonstiges

 

 

 

Nicht öffentlicher Teil

 

10.

 

Formalien

10.1

 

Bestätigung der Tagesordnung (nicht öffentlicher Teil)

10.2

 

Bestätigung des Protokolls vom 01.06.2022 (nicht öffentlicher Teil)

11.

 

Unterrichtung durch die Verwaltung

12.

 

Beschlussfassung

12.1

G/VII/22/0204

Besetzung der Stelle "Sachgebietsleiter/in Haushalt"

12.2

G/VII/22/0022

Aufhebung eines Beschlusses

12.3

G/VII/22/0202

Kauf eines Grundstücks

13.

 

Anfragen an die Verwaltung

14.

 

Sonstiges

 

Der Livestream der Sitzung kann über die Internetseite der Stadt Spremberg www.spremberg.de von jedermann verfolgt werden.

Detaillierte Informationen zu den Beschlussvorlagen erhalten Sie auf der Internetseite der Stadt Spremberg www.spremberg.de, unter der Rubrik Rathaus -> Stadtpolitik -> Ratsinformationssystem, Gremien

 

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